Aktiver Roggensauerteig
Der Sauerteig wird zusammen mit dem Hefewasser in den Teig gegeben. Achte darauf, aktiven Roggensauerteig zu verwenden.
Roggen-Weizen-Doppelbrötchen
Rheinische Doppelbrötchen aus Roggen- und Weizenmehl mit Roggensauerteig, kräftiger Kruste und saftiger Krume.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zwei kleine Teigstücke, dicht zusammengesetzt und an der Berührungsstelle leicht zusammengedrückt: So bekommen Röggelchen ihre typische Doppelbrötchenform. Roggensauerteig bringt eine feine Säure in den Teig; Dampf im Ofen unterstützt eine kräftige Kruste.
Kräftig gebräunte Kruste, saftige Krume und eine milde Säurenote vom Roggensauerteig.
Schritt für Schritt
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Weizenmehl, Roggenmehl und Salz in der großen Schüssel vermischen. Roggensauerteig und Hefewasser zugeben und alles etwa 8 Minuten zu einem gleichmäßigen, leicht klebrigen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig und leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht mit etwas von den abgewogenen Mehlen bestäubte Arbeitsfläche geben und in 24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück oval formen. Je zwei Stücke dicht nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und an der Berührungsstelle leicht zusammendrücken.
Daran erkennst du es: Es liegen 12 Doppelbrötchen auf dem Blech; die je zwei Teigstücke berühren und sind an der Naht leicht zusammengedrückt.
Die Teiglinge abdecken und weitere 35–45 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein leeres, hitzebeständiges Backblech auf die untere Schiene stellen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind sichtbar aufgegangen.
Das Blech mit den Brötchen auf die mittlere Schiene schieben. Vorsichtig etwa 100 ml heißes Wasser in das leere Blech auf der unteren Schiene gießen und die Ofentür sofort schließen. Nach 10 Minuten die Tür kurz öffnen, damit der Dampf entweicht, und die Ofentemperatur auf 220 °C senken.
Wichtig: Beim Eingießen kann heißer Dampf aufsteigen. Hände und Gesicht von Blech und Ofentür fernhalten.
Die Brötchen bei 220 °C weitere 12–16 Minuten backen, bis sie kräftig gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Die Brötchen sind kräftig gebräunt.
Die Röggelchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Gut zu wissen
Der Sauerteig wird zusammen mit dem Hefewasser in den Teig gegeben. Achte darauf, aktiven Roggensauerteig zu verwenden.
Die Stückgare 35–45 Minuten einhalten und darauf achten, dass die Teiglinge sichtbar aufgegangen sind.
Das Wasser vorsichtig eingießen und Hände sowie Gesicht von Blech und Ofentür fernhalten.
Die Röggelchen vollständig auskühlen lassen und bei Raumtemperatur im Brotkasten oder in einer Papiertüte aufbewahren. Für die beste Kruste möglichst frisch verzehren.
Vollständig ausgekühlte Röggelchen luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen. Für eine frischere Kruste kurz im Ofen aufbacken.
Nach dem Einfrieren kann die Kruste weniger knusprig sein; kurzes Aufbacken frischt sie auf.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt 12 Doppelbrötchen, geformt aus 24 kleinen Teigstücken.
Verwende 100 g aktiven Roggensauerteig.
Der Dampf zu Beginn des Backens unterstützt eine kräftige Kruste. Gieße das Wasser vorsichtig in das leere heiße Blech und öffne nach 10 Minuten kurz die Ofentür.
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