Geeignete Äpfel
Boskoop oder Elstar sind geeignete Beispiele für säuerliche Äpfel. Wichtig ist, dass die Stücke beim sanften Garen noch Form behalten.
Kompott, rheinische Art
Stückiges Apfelkompott aus säuerlichen Äpfeln, Zimt und etwas RübenkrautRübenkraut bringt eine süß-malzige Note zum herzhaften Pfannkuchen.. Es wird ohne Stärke gebunden und passt warm, lauwarm oder gekühlt zu herzhaften Kartoffelgerichten sowie als fruchtiger Abschluss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Apfelkompott mit Rübenkraut verbindet säuerliche Äpfel mit der malzigen Süße von Rübenkraut. Die Apfelstücke werden sanft gegart, sodass sie weich werden, aber ihre Form behalten. Ein Teil wird leicht zerdrückt, wodurch das Kompott sämig wird, während der größere Teil bewusst stückig bleibt.
Weiche, noch deutlich erkennbare Apfelstücke in einer leicht sämigen Konsistenz. Der Geschmack ist fruchtig-säuerlich, zimtig und mild karamellig durch das Rübenkraut.
Schritt für Schritt
Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Die Stücke etwa zwei Zentimeter groß schneiden und sofort mit dem Zitronensaft vermengen, damit sie möglichst wenig nachdunkeln.
Apfelsaft oder Wasser mit der Zimtstange in den Topf geben und aufkochen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht deutlich.
Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig mit heißer Flüssigkeit umgehen.
Apfelstücke hinzufügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch vorsichtig umrühren. Die Äpfel sollen weich sein, aber noch deutlich ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind weich, aber noch klar erkennbar und nicht zerfallen.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit und aufsteigender Dampf können Verbrühungen verursachen.
Die Zimtstange entfernen. Rübenkraut und Salz unterheben und das Kompott noch 1 bis 2 Minuten erwärmen. Für eine sämigere Konsistenz etwa ein Viertel der Apfelstücke mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken und den Rest stückig lassen.
Daran erkennst du es: Das Rübenkraut ist verteilt, das Kompott ist leicht sämig und die meisten Apfelstücke sind noch intakt.
Das Apfelkompott warm, lauwarm oder gut gekühlt servieren. Es passt besonders gut zu herzhaften Kartoffelgerichten, Reibekuchen oder als fruchtiger Abschluss einer einfachen Mahlzeit.
Gut zu wissen
Boskoop oder Elstar sind geeignete Beispiele für säuerliche Äpfel. Wichtig ist, dass die Stücke beim sanften Garen noch Form behalten.
Rübenkraut ist ein regional prägender, dickflüssiger Bestandteil. Es ist meist im gut sortierten Supermarkt, im Hofladen oder auf Wochenmärkten im Rheinland und am Niederrhein erhältlich.
Das Kompott schmeckt etwas weniger fruchtig, die Apfelaromen bleiben klar im Vordergrund.
Die gleiche Menge Wasser anstelle des Apfelsafts verwenden.
Das Kompott wird etwas kräftiger und karamelliger.
In gleicher Menge verwenden und nach dem Erwärmen abschmecken.
Die Äpfel nur sanft köcheln lassen und vorsichtig umrühren.
Falls noch ausreichend Stücke vorhanden sind, einige beiseitelegen und am Ende unterheben.
Mit 1 Esslöffel beginnen und erst nach dem Erwärmen nachjustieren.
Mit weiteren ungesüßten, weich gegarten Apfelstücken ausgleichen, sofern vorhanden.
Bei kleiner bis mittlerer Hitze garen und zwischendurch vorsichtig umrühren.
Sofort von der Hitze nehmen und die nicht angebrannten Stücke in einen sauberen Topf umfüllen.
Eine weichere, homogenere Konsistenz entsteht, wenn ein größerer Teil der gegarten Äpfel zerdrückt wird.
Die Variante mit Wasser ist zurückhaltender und lässt die Apfel- und Zimtaromen stärker hervortreten.
Häufig gefragt
Die Äpfel in etwa zwei Zentimeter große Stücke schneiden, nur sanft köcheln lassen und vorsichtig umrühren. Zum Binden lediglich etwa ein Viertel der Stücke leicht zerdrücken.
Dunkler Zuckerrübensirup eignet sich als Ersatz. Das Kompott schmeckt dadurch etwas kräftiger und karamelliger.
Ja. Die im Rezept vorgesehene Menge kann durch Wasser ersetzt werden. Das Ergebnis schmeckt dann etwas weniger fruchtig.
Es schmeckt warm, lauwarm oder gut gekühlt und passt besonders zu herzhaften Kartoffelgerichten, Reibekuchen oder als fruchtiger Abschluss.
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