Buchweizenmehl prägt den Geschmack
Buchweizenmehl verleiht den Plinsen ihren nussigen, leicht herben Geschmack. Mit Weizenmehl allein würden sie milder und weniger charakteristisch ausfallen.
Hefegebäck aus der Pfanne
Lockere, dünn ausgebackene Buchweizen-Hefepfannkuchen aus der Niederlausitz mit nussigem Geschmack, zerlassener Butter, Zimt, Zucker und Apfelmus.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Buchweizenplinsen aus der Niederlausitz gehören zur brandenburgischen Plinsentradition. Der gegorene Teig verbindet BuchweizenmehlMehl aus gemahlenem Buchweizen, einem Pseudogetreide mit nussigem Geschmack und vielseitiger Verwendung in Pfannkuchen und Backwaren. mit Weizenmehl, Milch, Hefe und Eigelb und wird portionsweise dünn in der Pfanne ausgebacken.
Die Plinsen sind dünn, weich und locker mit leicht goldbraunen Rändern. Sie schmecken nussig und mild herb, dazu kommen die süßen Aromen von Zimt, Zucker und Apfelmus sowie die runde Note zerlassener Butter.
Schritt für Schritt
Die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe mit 1 EL vom Zucker in der lauwarmen Milch auflösen.
Buchweizenmehl und Weizenmehl mit dem restlichen Zucker, den Eigelb, der Zitronenschale und dem Salz in die große Schüssel geben. Die Hefemilch zugießen und alles mit dem Schneebesen zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und flüssig ohne trockene Mehlnester.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 40 bis 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig einmal durchrühren. Etwas Butter in der beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Pro Plinse eine kleine Kelle Teig hineingeben und die Pfanne schwenken, damit sich der Teig dünn verteilt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist dünn und gleichmäßig in der Pfanne verteilt.
Wichtig: Beim Schwenken der heißen Pfanne auf sicheren Halt achten.
Die Plinse etwa 2 bis 3 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und die Oberfläche gestockt wirkt. Wenden und 1 bis 2 Minuten fertig backen. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten und bei Bedarf etwas Butter nachlegen.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, die Oberfläche gestockt und beide Seiten sind durchgebacken.
Die übrige Butter schmelzen. Die warmen Plinsen damit bestreichen, mit Zimt und dem zurückbehaltenen Zucker bestreuen und mit Apfelmus servieren.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und die Plinsen sind warm zum Servieren.
Gut zu wissen
Buchweizenmehl verleiht den Plinsen ihren nussigen, leicht herben Geschmack. Mit Weizenmehl allein würden sie milder und weniger charakteristisch ausfallen.
Der Anteil an Weizenmehl macht den empfindlichen Buchweizenteig elastischer und erleichtert das dünne Ausbacken und Wenden.
Die Plinsen werden milder und verlieren ihren typischen nussigen Buchweizencharakter.
Das Buchweizenmehl durch dieselbe Menge Weizenmehl ersetzen. Den Teig wie beschrieben zubereiten.
Die Milch nur lauwarm erwärmen, bevor die Hefe eingerührt wird.
Den Teig an einem warmen Ort länger gehen lassen. Geht er weiterhin nicht sichtbar auf, lässt sich die lockere Hefestruktur nicht vollständig wiederherstellen.
Nur eine kleine Kelle Teig verwenden und ihn sofort dünn verteilen.
Die nächste Portion mit etwas weniger Teig ausbacken und die Pfanne stärker schwenken.
Bei mittlerer Hitze backen und die Plinse erst wenden, wenn die Oberfläche gestockt wirkt.
Die Hitze reduzieren und die Plinse auf der zweiten Seite vorsichtig fertig backen.
Beim Einfrieren und Auftauen kann die zarte Struktur der Plinsen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Es kann durch dieselbe Menge Weizenmehl ersetzt werden. Die Plinsen werden dadurch milder und verlieren ihren typischen nussigen Buchweizengeschmack.
Der Teig sollte nach etwa 40 bis 60 Minuten sichtbar aufgegangen sein. Die genaue Gehzeit hängt von der Raumtemperatur und der Aktivität der Hefe ab.
Im Rezept werden sie mit zerlassener Butter, Zimt und dem zurückbehaltenen Zucker bestreut und mit Apfelmus serviert.
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