Alternative mit Holunderbeersaft
Statt reifer Holunderbeeren kann 1 l ungesüßter Holunderbeersaft zusammen mit 500 ml Wasser verwendet werden. Der Likör wird dadurch glatter und weniger beerig.
Likör aus Schleswig-Holstein
Ein kräftiger, süßer Likör aus gekochten Holunderbeeren, Zucker, Vanille, BittermandelaromaBittermandelaroma ist ein konzentriertes Lebensmittelaroma mit dem typischen Duft und Geschmack von Bittermandeln. und Rum.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dunkle Fliederbeeren, süßer Zucker und feine Vanille ergeben gemeinsam mit Rum einen aromatischen Likör mit norddeutschem Charakter. Durch das Kochen der Beeren, die langen Ruhezeiten und das abschließende Filtern entsteht ein klarer, fruchtiger Ansatz für kleine Gläser oder zum Verschenken.
Dunkelrot bis tiefviolett, fruchtig und süß mit einer warmen Rum-Note. Vanille und Bittermandel wirken weich und leicht marzipanartig, während der Holundergeschmack kräftig und beerig bleibt.
Schritt für Schritt
Flaschen und Verschlüsse gründlich mit kochend heißem Wasser ausspülen und kopfüber abtropfen lassen.
Wichtig: Nur saubere, unbeschädigte Flaschen und Verschlüsse verwenden.
Holunderbeeren von den Dolden streifen, gründlich waschen und beschädigte Beeren aussortieren. Beeren mit dem Wasser in den großen Topf geben und 15 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Beeren sind aufgeplatzt und die Flüssigkeit ist deutlich dunkel gefärbt.
Wichtig: Beschädigte oder verdorbene Beeren aussortieren und die Beeren vor dem Weiterverarbeiten gründlich durchkochen.
Die heiße Fruchtmasse durch ein feines Sieb oder ein sauberes Tuch gießen. Den Saft auffangen und die festen Bestandteile gut abtropfen lassen. Den Saft abgedeckt etwa 24 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die festen Bestandteile sind weitgehend abgetropft und der Saft ist frei von groben Rückständen.
Wichtig: Den heißen Saft vorsichtig umfüllen, da Sieb, Tuch und Gefäß sehr heiß werden können.
Zucker und Vanillezucker in den Holundersaft rühren. Die Mischung unter Rühren kurz aufkochen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Anschließend erneut etwa 24 Stunden abgedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Flüssigkeit wirkt gleichmäßig.
Wichtig: Die heiße Flüssigkeit vorsichtig umrühren und vor dem weiteren Verarbeiten ausreichend abkühlen lassen.
Bittermandelaroma einrühren. Den Rum erst unterheben, wenn der Saft nur noch warm, nicht mehr heiß ist, damit das Aroma erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Aroma und Rum sind gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilt.
Wichtig: Rum erst in die nicht mehr heiße Flüssigkeit geben und offene Flammen oder starke Hitze fernhalten.
Den Likör durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter in die vorbereiteten Flaschen füllen und sofort verschließen. Kühl und dunkel lagern und innerhalb von etwa sechs Monaten verbrauchen.
Daran erkennst du es: Der Likör ist möglichst klar filtriert und die Flaschen sind dicht verschlossen.
Wichtig: Nur vollständig saubere, gut verschlossene Flaschen verwenden und bei auffälligem Geruch, Aussehen oder Geschmack nicht mehr verzehren.
Gut zu wissen
Statt reifer Holunderbeeren kann 1 l ungesüßter Holunderbeersaft zusammen mit 500 ml Wasser verwendet werden. Der Likör wird dadurch glatter und weniger beerig.
Das Aroma steht meist im Backregal. Wird es weggelassen, schmeckt der Likör fruchtiger und stärker nach Vanille.
Verwendet wird Rum mit 40–42 % vol. Er wird erst nach dem Abkühlen des Safts eingerührt.
Der Likör wird glatter und weniger beerig.
Die Holunderbeeren und die ursprüngliche Wassermenge durch 1 l ungesüßten Holunderbeersaft und 500 ml Wasser ersetzen. Den Saft anschließend wie im Rezept beschrieben mit Zucker und Vanillezucker erhitzen und ruhen lassen.
Der Likör schmeckt fruchtiger und stärker nach Vanille.
Das Bittermandelaroma vollständig weglassen und den Likör ab Schritt 5 wie beschrieben mit Rum vollenden.
Den Saft vor der Rumzugabe nur noch warm werden lassen und nicht mehr stark erhitzen.
Den Ansatz vollständig abkühlen lassen und die Aromatik vor dem Abfüllen prüfen; eine nachträgliche Korrektur ist nur vorsichtig möglich.
Sieb, sauberes Tuch oder Kaffeefilter verwenden und den Likör langsam ablaufen lassen.
Den Likör erneut durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter geben.
Flaschen und Verschlüsse mit kochend heißem Wasser ausspülen, abtropfen lassen und sofort sauber befüllen.
Bei auffälligem Geruch, Aussehen oder Geschmack nicht mehr verzehren.
Eine weniger beerige und glattere Version mit ungesüßtem Holunderbeersaft statt frischer Beeren.
Eine mildere Aromavariante ohne Bittermandelaroma.
Der Likör kann nach dem Abfüllen im Voraus zubereitet werden. Kühl und dunkel lagern und innerhalb von etwa sechs Monaten verbrauchen.
Kühl und dunkel lagern; die Flaschen nach dem Abfüllen sofort verschließen und innerhalb von etwa sechs Monaten verbrauchen.
Bei auffälligem Geruch, Aussehen oder Geschmack den Likör nicht mehr verzehren.
Das Einfrieren ist für diesen Likör nicht beschrieben und kann die Aromatik sowie die Beschaffenheit beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Ja. Fliederbeeren ist eine regionale Bezeichnung für Holunderbeeren, die in diesem Rezept verwendet werden.
Die erste Ruhezeit folgt auf das Abtropfen der gekochten Beeren. Nach dem Aufkochen mit Zucker und Vanillezucker ruht die Mischung erneut, damit sich die Aromen verbinden können.
Der Rum wird erst eingerührt, wenn der Saft nur noch warm und nicht mehr heiß ist. So bleibt sein Aroma besser erhalten.
Ja. Ohne Bittermandelaroma wird der Likör fruchtiger und schmeckt stärker nach Vanille.
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