Krebsbutter einkaufen
Krebsbutter ist meist im Fischgeschäft, in gut sortierten Feinkostläden oder größeren Supermärkten erhältlich.
Sächsische Krebsbuttersoße
Eine helle, cremige Sauce mit Krebsbutter, Flusskrebsschwänzen, Sahne und Gemüsefond. Weißwein und aromatisches Gemüse bilden die Grundlage, während Krebsbutter, Zitronensaft und Worcestersoße für Tiefe und Frische sorgen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Leipziger Krebsbuttersoße verbindet milden Gemüsefond, Sahne und Crème fraîche mit aromatischer Krebsbutter und zarten Flusskrebsschwänzen. Durch die Weißweinreduktion erhält sie Tiefe, durch die zuletzt eingerührte Krebsbutter ein feines Krustentieraroma. Sie passt besonders gut zu jungem Gemüse, Spargel und Salzkartoffeln.
Sämig und glatt, mit mildem Sahnearoma, feiner Süße von Schalotte und Möhre sowie einem klaren, delikaten Krebsbutterton. Die Zitronensäure wirkt frisch, die Flusskrebsschwänze bleiben zart und saftig.
Schritt für Schritt
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Schalotte und Möhre darin bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Schalotte und Möhre sind weich, aber kaum gebräunt.
Den Weißwein angießen und offen auf etwa zwei Esslöffel einkochen lassen. Den Gemüsefond zugießen und alles 8 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Wein ist deutlich reduziert, und der Fond hat das Aroma von Schalotte und Möhre aufgenommen.
Den Ansatz durch ein feines Sieb in den zweiten Topf gießen. Schalotte und Möhre dabei gut ausdrücken, damit möglichst viel Aroma in die Flüssigkeit gelangt.
Daran erkennst du es: Die aufgefangene Flüssigkeit ist möglichst klar und frei von größeren Gemüsestücken.
Sahne und Crème fraîche in den passierten Fond einrühren und die Sauce 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce wirkt gleichmäßig cremig und leicht eingedickt.
Weiche Butter und Mehl in der kleinen Rührschüssel zu einer glatten Paste verkneten. Die Paste portionsweise in die heiße Sauce rühren und 3 bis 4 Minuten leise weiterköcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und haftet leicht am Löffel.
Krebsbutter, Zitronensaft und Worcestersoße einrühren. Mit Salz, weißem Pfeffer und wenig Muskatnuss abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt rund, leicht zitronig und deutlich nach Krebsbutter, ohne überwürzt zu sein.
Die Flusskrebsschwänze in die Sauce geben und 1 bis 2 Minuten nur erwärmen, nicht mehr sprudelnd kochen lassen. Die Petersilie unterheben und die Sauce sofort zu jungem Gemüse, Spargel oder Salzkartoffeln servieren.
Daran erkennst du es: Die Flusskrebsschwänze sind durchgehend heiß, bleiben aber zart.
Gut zu wissen
Krebsbutter ist meist im Fischgeschäft, in gut sortierten Feinkostläden oder größeren Supermärkten erhältlich.
Gegarte Flusskrebsschwänze gibt es gekühlt oder tiefgefroren im Fischhandel und gelegentlich in der Feinkostabteilung.
Butter und Mehl sollten vollständig zu einer glatten Paste verbunden sein, bevor die Mischung portionsweise in die Sauce kommt.
Die Sauce wird etwas milder und weniger farbintensiv.
Butter und fein gehackte gegarte Flusskrebsschwänze gründlich verrühren und anstelle der Krebsbutter verwenden.
Der Geschmack wird kräftiger und weniger fein-süß.
Gegarte Garnelen in ähnlicher Größe verwenden und wie die Flusskrebsschwänze erst am Ende kurz in der Sauce erwärmen.
Das Gemüse nur bei mittlerer Hitze weich dünsten und regelmäßig umrühren.
Mit etwas zusätzlichem Gemüsefond oder Sahne strecken und anschließend erneut abschmecken.
Butter und Mehl vollständig zu einer glatten Paste verkneten und portionsweise einarbeiten.
Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und anschließend vorsichtig weiterköcheln lassen.
Die Flusskrebsschwänze erst am Ende zugeben und nur 1 bis 2 Minuten erwärmen.
Etwas warme Sahne oder Fond unterrühren und die Sauce sofort servieren.
Die Sauce nur bis zu einer sämigen Konsistenz köcheln lassen.
Schluckweise warmen Gemüsefond oder Sahne einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Eine kräftigere Variante mit gegarten Garnelen anstelle der Flusskrebsschwänze.
Eine feinere, glattere Fassung mit besonders gründlich passiertem Ansatz und etwas zurückhaltender Würzung.
Die Sauce ohne Flusskrebsschwänze und Petersilie bis zu 4 Stunden vorher zubereiten, rasch abkühlen lassen und abgedeckt kalt stellen. Vor dem Servieren langsam erwärmen, die Flusskrebsschwänze erst dann zugeben und kurz erwärmen.
Die Sauce nach dem Kochen nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen. Abgekühlt abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nur portionsweise entnehmen und nicht mehrfach vollständig erwärmen.
Durch Sahne, Crème fraîche und die gebundene Struktur kann die Sauce beim Einfrieren und Auftauen an Glätte verlieren.
Häufig gefragt
Krebsbutter gibt es meist im Fischgeschäft, in gut sortierten Feinkostläden oder größeren Supermärkten.
Ja. Gegarte Garnelen eignen sich als Ersatz; ihr Geschmack ist kräftiger und weniger fein-süß.
Ja. Die Sauce kann ohne Flusskrebsschwänze und Petersilie bis zu 4 Stunden vorher zubereitet, gekühlt und später langsam erwärmt werden.
Das ist nicht empfohlen, weil Sahne, Crème fraîche und die Bindung beim Auftauen ihre glatte Konsistenz verlieren können.
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