Ungesüßtes Maronenpüree verwenden
Ungesüßtes Maronenpüree findest du meist im Feinkostregal, in gut sortierten Supermärkten oder saisonal im Reformhaus. Gesüßtes Püree würde die Süße des Kuchens verändern.
Maronen-Blechkuchen
Flacher, saftiger Pfälzer Kastanienkuchen aus Maronenpüree, gemahlenen Mandeln und Butter, abgerundet mit dunkler Schokoglasur.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
In der Pfalz heißen Esskastanien Keschde. Dieser flache Kuchen verbindet fein-nussiges Maronenpüree mit gemahlenen Mandeln und einem dunklen Schokoguss. Er bleibt saftig, lässt sich gut in Stücke schneiden und passt wunderbar zur Kaffeetafel.
Saftig und weich mit fein-nussigem Maronenaroma, zarter Mandelstruktur und einer festen, leicht knackigen Schokoladenschicht.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Die flache Backform mit der Butter ausstreichen und mit den Dinkelflocken ausstreuen.
Wichtig: Beim Vorheizen und Umgang mit der heißen Backform vorsichtig arbeiten.
Maronenpüree, weiche Butter und Rohrohrzucker glatt verrühren. Die Eier nacheinander unterarbeiten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und gleichmäßig vermischt.
Gemahlene Mandeln, Weinstein-Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die Mischung kurz unter die Maronenmasse rühren, bis kein trockenes Pulver mehr sichtbar ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig vermischt, ohne lange gerührt zu werden.
Den Teig in die vorbereitete Form geben und mit dem Teigschaber gleichmäßig glatt streichen.
Daran erkennst du es: Die Teigoberfläche ist möglichst gleichmäßig verteilt.
Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein; bei der Stäbchenprobe dürfen noch feuchte Krümel haften.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt, und am Holzstäbchen haften noch feuchte Krümel.
Wichtig: Den Kuchen vollständig durchbacken und die heiße Form mit Ofenhandschuhen herausnehmen.
Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen. Die dunkle Schokoglasur vorsichtig schmelzen, gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen und fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist gleichmäßig verteilt und fest geworden.
Wichtig: Geschmolzene Glasur und die Schüssel können heiß sein; vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Ungesüßtes Maronenpüree findest du meist im Feinkostregal, in gut sortierten Supermärkten oder saisonal im Reformhaus. Gesüßtes Püree würde die Süße des Kuchens verändern.
Die Dinkelflocken werden nicht in den Teig gegeben, sondern dienen zusammen mit der Butter dazu, die Form vorzubereiten und das Lösen des Kuchens zu erleichtern.
Der Kuchen schmeckt etwas kräftiger und kann leicht stückiger werden.
Vorgekochte, geschälte Maronen mit etwas Milch fein pürieren, bis eine möglichst glatte Masse entsteht. Die Milch nur nach Bedarf zugeben, damit das Püree nicht zu flüssig wird.
Die Oberfläche beziehungsweise Unterseite erhält ein etwas anderes Getreidearoma.
Die Dinkelflocken zum Ausstreuen der Form durch Haferflocken ersetzen. Nur verwenden, wenn Hafer für die gewünschte Ernährungsweise geeignet ist.
Ab etwa 35 Minuten die Stäbchenprobe machen und den Kuchen herausnehmen, sobald nur noch feuchte Krümel haften.
Den Kuchen mit der Schokoglasur überziehen und in kleinen Stücken servieren; vollständig trocken gewordener Kuchen lässt sich nur begrenzt retten.
Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen, bevor die Glasur geschmolzen und verteilt wird.
Den Kuchen zunächst weiter abkühlen lassen und die Glasur anschließend vorsichtig nachverteilen.
Mandeln, Backpulver und Salz nur kurz unter die Maronenmasse rühren.
Der Kuchen kann statt mit dunkler Glasur mit einer hellen Schokoglasur vollendet werden.
Der Kuchen kann am Vortag gebacken, vollständig glasiert und bis zum Servieren gut verpackt aufbewahrt werden.
Den glasierten Kuchen vollständig fest werden lassen und anschließend abgedeckt aufbewahren. Vor dem Servieren aus dem Kühlschrank etwas temperieren lassen.
Nicht offen stehen lassen, damit die Oberfläche nicht austrocknet und der Kuchen keine Fremdgerüche annimmt.
Den vollständig ausgekühlten und glasierten Kuchen in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren.
Die Stücke im Kühlschrank oder abgedeckt bei Raumtemperatur vollständig auftauen lassen.
Die Glasur kann nach dem Auftauen etwas weniger glänzend sein; die saftige Kuchenstruktur bleibt in der Regel gut erhalten.
Häufig gefragt
Ja. Vorgekochte, geschälte Maronen können mit etwas Milch fein püriert werden. Der Kuchen schmeckt dann etwas kräftiger und kann leicht stückiger werden.
Erst wenn der Kuchen in der Form vollständig abgekühlt ist. Danach die vorsichtig geschmolzene Glasur gleichmäßig auf der Oberfläche verstreichen.
Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch feuchte Krümel haften, flüssiger Teig sollte jedoch nicht am Stäbchen hängen.
Vorgesehen ist eine flache Backform von ungefähr 24 x 24 cm. Bei einer anderen Formgröße kann sich die Backzeit verändern.
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