Aachener Kräuterprinten
Aachener Kräuterprinten liefern die prägende Gewürz- und Sirupnote. Kräftig gewürzte braune Printen oder Lebkuchen sind möglich, machen das Parfait aber milder und weniger anisbetont.
Gewürztes Halbgefrorenes
Ein cremig-luftiges, tiefgekühltes Parfait mit fein zerbröselten und grob gehackten Aachener Kräuterprinten, Orange und optional Rum oder Apfelsaft.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Aachener Printen geben diesem Parfait ihren kräftigen Duft nach warmen Gewürzen und Sirup. Feine Printenbrösel und grobe Stückchen verbinden sich mit einer luftigen Sahnemasse zu einem festlichen Dessert, das sich gut vorbereiten und direkt aus dem Tiefkühler in Scheiben schneiden lässt.
Aromatisch nach Kräutern, Gewürzen, Sirup und Orange duftend; cremig und luftig im Anschnitt, mit feinen Bröseln und weich-knusprig wirkenden Printenstückchen.
Schritt für Schritt
50 g der Printen fein zerbröseln und die übrigen 100 g grob hacken. Die feinen Brösel mit dem Rum oder Apfelsaft vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Eier, Zucker und Salz in einer hitzefesten Schüssel über einem heißen Wasserbad 5 bis 7 Minuten aufschlagen, bis die Masse hell, dicklich und etwa 72 bis 75 °C warm ist. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Masse noch einige Minuten weiterschlagen, bis sie wieder abgekühlt ist.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, dicklich und leicht abgekühlt, bevor die weiteren Zutaten eingearbeitet werden.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem heißen Wasserbad vorsichtig hantieren und die Schüssel mit einem Tuch oder geeigneten Handschutz abnehmen.
Die Sahne cremig steif schlagen. Orangenschale, eingeweichte Printenbrösel und die groben Printenstücke unter die Eimasse rühren. Anschließend die Sahne vorsichtig unterheben, damit die Masse luftig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und die Sahne ist noch sichtbar luftig.
Eine kleine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und die Parfaitmasse einfüllen. Die Oberfläche glatt streichen, abdecken und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, tiefkühlen.
Daran erkennst du es: Das Parfait ist vollständig fest und lässt sich aus der Form lösen.
Das Parfait 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen. Aus der Form lösen, in Scheiben schneiden und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Das Parfait lässt sich schneiden, bleibt aber noch klar gefroren.
Gut zu wissen
Aachener Kräuterprinten liefern die prägende Gewürz- und Sirupnote. Kräftig gewürzte braune Printen oder Lebkuchen sind möglich, machen das Parfait aber milder und weniger anisbetont.
Die Orange fein abreiben und dabei möglichst wenig von der weißen Schicht erwischen, da diese bitter schmecken kann.
Die Sahne nur so lange unterheben, bis keine großen weißen Streifen mehr sichtbar sind. Zu starkes Rühren macht die Masse schwerer.
Das Parfait wird etwas milder und weniger anisbetont.
Die Ersatzmenge wie die Printen aufteilen: einen Teil fein zerbröseln und den Rest grob hacken.
Die Printenbrösel bleiben aromatisch, das Parfait ist alkoholfrei und erhält eine leicht fruchtige Note.
Den Rum vollständig durch Apfelsaft ersetzen und die Flüssigkeit mit den feinen Printenbröseln vermischen.
Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren. Während des Aufschlagens gleichmäßig rühren und die Temperatur im Blick behalten.
Die Masse sofort vom Wasserbad nehmen und kräftig weiterschlagen. Bereits deutlich gestockte Bestandteile lassen sich jedoch nur begrenzt ausgleichen.
Das Parfait etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen.
Weitere wenige Minuten temperieren lassen, aber nicht vollständig weich werden lassen.
Die Sahne mit einem Gummispatel vorsichtig unterheben und nur bis zur gleichmäßigen Verteilung arbeiten.
Für eine homogene, sehr zarte Textur werden alle Printen fein zerbröselt.
Ein größerer Anteil grober Printenstücke sorgt für deutlich mehr Biss.
Der Rum wird vollständig durch Apfelsaft ersetzt.
Das Parfait kann vollständig vorbereitet und bis zum Servieren abgedeckt im Tiefkühler aufbewahrt werden. Für die beste Schnittqualität möglichst am Vortag zubereiten.
Nach dem Portionieren übrige Scheiben wieder luftdicht verpacken und im Tiefkühler lagern. Im Kühlschrank nur kurz zum Temperieren aufbewahren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen, da das Parfait Ei und Sahne enthält.
Die abgedeckte Form mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, tiefkühlen. Nach dem vollständigen Durchfrieren luftdicht verpacken, damit sich möglichst wenig Gefriergeruch und Eiskristalle bilden.
Nicht vollständig auftauen. Das Parfait etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen und noch gefroren schneiden.
Mit längerer Gefrierzeit können Aroma und cremige Textur nachlassen; innerhalb eines Monats ist die Qualität am besten.
Häufig gefragt
Ja. Kräftig gewürzte braune Printen oder Lebkuchen funktionieren ebenfalls. Das Parfait wird dann meist etwas milder und weniger anisbetont.
Den Rum einfach durch 1 EL Apfelsaft ersetzen. Der Apfelsaft wird wie der Rum mit den feinen Printenbröseln vermischt.
Ja. Es sollte mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, tiefkühlen und bis zum Servieren abgedeckt bleiben.
Das Parfait etwa 10 Minuten temperieren lassen. Ein scharfes Messer verwenden und die Klinge zwischen den Schnitten kurz erwärmen und abtrocknen.
Einen größeren Anteil der Printen grob hacken und erst vorsichtig unter die Eimasse rühren, bevor die Sahne untergehoben wird.
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