Gepökeltes Eisbein auswählen
Gepökeltes Eisbein ist meist an der Fleischtheke, in gut sortierten Metzgereien oder auf Wochenmärkten erhältlich. Frisches Eisbein ist milder und erfordert beim Abschmecken meist mehr Salz.
Deutschlandweite Hausmannskost
Herzhafte Eisbeinsülze aus gepökeltem EisbeinEisbein bezeichnet in der Küche ein gepökeltes und gekochtes Schweinebein; regional gibt es abweichende Zubereitungen und Bezeichnungen., Suppengemüse und einer fein säuerlich gewürzten Brühe, die mit GelatineTierisches Geliermittel aus aufbereitetem Kollagen. in einer Kastenform kalt geliert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Eisbeinsülze verbindet zartes, gepökeltes Schweinefleisch mit einer klaren, würzigen Brühe. Das Eisbein wird langsam mit Suppengemüse und Gewürzen gegart, anschließend vom Knochen gelöst, gewürfelt und mit der gelierten Brühe kalt gestellt. So entsteht eine schnittfeste, kräftige Sülze mit ausgewogener Säure.
Die Sülze ist kalt, schnittfest und glänzend, mit zarten Fleischwürfeln und sichtbaren Gemüsewürfeln. Sie schmeckt kräftig, würzig und leicht säuerlich; die gelierte Brühe wirkt klar und kompakt.
Schritt für Schritt
Die Zwiebel halbieren. Möhren und Knollensellerie schälen und grob würfeln. Den Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in große Stücke schneiden.
Eisbeine mit Wasser, Zwiebel, Gemüse, Lorbeer, Pfeffer, Wacholder und Piment in den großen Topf geben. Langsam aufkochen, den aufsteigenden Schaum abschöpfen und bei kleiner Hitze etwa 1½ bis 2 Stunden leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht vom Knochen lösen.
Wichtig: Heiße Brühe vorsichtig handhaben und den aufsteigenden Schaum mit ausreichend Abstand abschöpfen.
Die Eisbeine aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Knochen entfernen, das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden und die Schwarte nach Geschmack teilweise oder vollständig abnehmen. Knochen und verbliebene Schwarte noch einmal 10 Minuten in der Brühe ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Brühe wirkt nach dem Ziehenlassen kräftiger.
Wichtig: Das gegarte Fleisch nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und auf etwa 1,2 Liter abmessen. Vollständig abkühlen lassen, das erkaltete Fett an der Oberfläche abheben und Möhren sowie Sellerie aus dem Sieb zusammen mit dem Fleisch beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist vollständig abgekühlt und das Fett lässt sich an der Oberfläche abheben.
Die abgekühlte Brühe mit Essig, Zucker und Salz kräftig, aber ausgewogen abschmecken. Sie darf leicht säuerlich schmecken, da die Kälte die Würze später etwas zurücknimmt.
Daran erkennst du es: Die Brühe schmeckt kräftig, ausgewogen und leicht säuerlich.
Gelatinepulver mit dem kalten Wasser verrühren und nach Packungsangabe quellen lassen. Etwa 250 ml der Brühe erwärmen, aber nicht kochen lassen. Die gequollene Gelatine darin vollständig auflösen und anschließend mit der restlichen Brühe vermischen.
Daran erkennst du es: Die Gelatine ist vollständig aufgelöst und ohne Klümpchen mit der Brühe vermischt.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig umgießen und Spritzer vermeiden.
Die Kastenform mit kaltem Wasser ausspülen. Fleisch und Gemüse gleichmäßig hineingeben und die Brühe vorsichtig darübergießen. Mit einem Holzspieß mögliche Lufteinschlüsse entfernen.
Daran erkennst du es: Fleisch und Gemüse sind gleichmäßig verteilt und vollständig von Brühe bedeckt.
Die Form abdecken und die Eisbeinsülze mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Stürzen die Form kurz in warmes Wasser tauchen, die Sülze am Rand lösen und auf ein Brett oder eine Platte stürzen. In Scheiben schneiden und gut gekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Die Sülze ist fest und lässt sich in saubere Scheiben schneiden.
Wichtig: Nach dem Gelieren bis zum Servieren gut gekühlt halten.
Gut zu wissen
Gepökeltes Eisbein ist meist an der Fleischtheke, in gut sortierten Metzgereien oder auf Wochenmärkten erhältlich. Frisches Eisbein ist milder und erfordert beim Abschmecken meist mehr Salz.
Gelatinepulver steht gewöhnlich bei den Backzutaten. Aspikpulver aus dem Feinkost- oder Metzgereibedarf kann ebenfalls verwendet werden; je nach Produkt kann es bereits leicht gewürzt sein.
Die Sülze schmeckt milder und muss beim Abschmecken gegebenenfalls kräftiger gesalzen werden.
Das frische Eisbein wie angegeben garen und die Brühe erst nach dem Garen vorsichtig mit Salz abschmecken.
Die Gelierkraft und Würzung können je nach Produkt abweichen.
Nach Packungsangabe dosieren und die Brühe deshalb erst nach dem Einrühren endgültig abschmecken.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und den Schaum abschöpfen.
Die fertige Brühe sorgfältig durch ein feines Sieb gießen; vollständig klar wird sie dadurch nicht immer.
Erst nach dem Abkühlen abschmecken und Salz sowie Essig vorsichtig dosieren.
Falls noch nicht geliert, mit etwas ungewürzter Brühe verdünnen und erneut abschmecken.
Gelatine mit kaltem Wasser quellen lassen und in nur erwärmter Brühe vollständig auflösen.
Die Mischung vorsichtig erneut erwärmen, ohne sie zu kochen, und gründlich verrühren.
Mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen.
Die Masse vorsichtig aus der Form lösen, erneut erwärmen und mit passend vorbereiteter Gelatine nacharbeiten.
Die Schwarte bleibt ganz oder zu einem größeren Teil am Fleisch und unterstützt einen kräftigeren, kompakteren Eindruck der Sülze.
Frisches Eisbein ersetzt das gepökelte Eisbein und ergibt eine mildere Grundlage.
Die Eisbeinsülze kann am Vorabend zubereitet und über Nacht im Kühlschrank geliert werden.
Beim Einfrieren und Auftauen kann die gelierte Struktur leiden und wässrig werden.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine Kastenform von etwa 25 x 11 cm.
Sie sollte mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden.
Ja. Frisches Eisbein ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt milder und benötigt beim Abschmecken gegebenenfalls mehr Salz.
Aspikpulver aus dem Feinkost- oder Metzgereibedarf kann nach Packungsangabe verwendet werden.
Die Form kurz in warmes Wasser tauchen, die Sülze am Rand lösen und anschließend auf ein Brett oder eine Platte stürzen.
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