Brezelsalz finden und ersetzen
Grobes Brezelsalz gibt es meist im Gewürzregal, in größeren Supermärkten oder direkt in Bäckereien. Grobes Meersalz ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt aber etwas kräftiger und weniger typisch.
Hamburger Laugengebäck
Buttrige Laugenecken aus geschichtetem Hefeteig mit dunkler, herzhafter Laugenkruste und einem zarten, luftigen Kern. Das Rezept ergibt acht Stück, die frisch aus dem Ofen pur, mit Butter oder als belegter Snack besonders gut schmecken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen dunkelgolden und herzhaft, innen weich und fein geschichtet: Diese Laugenecken verbinden den kräftigen Geschmack von Laugengebäck mit einer buttrigen, fast blättrigen Krume. Sie schmecken frisch aus dem Ofen besonders gut und lassen sich pur, mit Butter oder als belegter Snack servieren.
Dunkelgolden, leicht glänzend und herzhaft aromatisch an der Oberfläche; innen weich, luftig und fein geschichtet mit buttrigem Duft. Die Kanten werden knusprig, während der Kern zart bleibt.
Schritt für Schritt
Die lauwarme Milch mit Hefe und Honig verrühren und etwa 5 Minuten stehen lassen. Mehl, Salz, Ei, 70 g Butter und die Hefemilch in eine Schüssel geben und 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend von der Schüssel.
Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem runden Fladen von etwa 20 cm Durchmesser ausrollen. Sieben Fladen jeweils dünn mit der Schichtbutter bestreichen und aufeinanderlegen. Den achten Fladen obenauflegen und nicht mehr bestreichen.
Daran erkennst du es: Ein kompakter Stapel aus acht Fladen ist gebildet; der oberste Fladen bleibt unbestrichen.
Den Teigstapel vorsichtig andrücken, in Folie wickeln und 20 Minuten kalt stellen. Anschließend den Stapel wie eine Torte in 8 Dreiecke schneiden. Die Laugenecken auf ein mit Dauerbackfolie belegtes oder dünn gefettetes Blech legen und 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die geschnittenen Teiglinge liegen mit etwas Abstand auf dem Blech und haben 15 Minuten geruht.
Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Vorheizen kann während der Ruhezeit der Teiglinge erfolgen.
Das Wasser aufkochen, vom Herd nehmen und das Natron vorsichtig einrühren. Die Laugenecken nacheinander 5 bis 8 Sekunden in die heiße Natronlösung tauchen, gut abtropfen lassen und wieder auf das Blech setzen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind vollständig benetzt, abgetropft und wieder auf dem Blech angeordnet.
Wichtig: Die heiße Natronlösung vorsichtig handhaben und Spritzer vermeiden.
Die Teiglinge mit Brezelsalz und nach Belieben mit Sesam oder Mohn bestreuen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.
Daran erkennst du es: Die Laugenecken sind goldbraun und die Oberfläche ist fest und knusprig.
Die Laugenecken 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Noch leicht warm schmecken sie besonders aromatisch.
Daran erkennst du es: Die Laugenecken sind noch leicht warm, aber stabil genug zum Servieren.
Gut zu wissen
Grobes Brezelsalz gibt es meist im Gewürzregal, in größeren Supermärkten oder direkt in Bäckereien. Grobes Meersalz ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt aber etwas kräftiger und weniger typisch.
Für den Teig und zum Schichten sollte die Butter weich sein. Zu kalte Butter lässt sich schlecht verteilen, flüssige Butter kann die Schichten verlaufen lassen.
Sesam oder Mohn wird nur nach Belieben verwendet. Die Laugenecken schmecken auch ohne zusätzliche Bestreuung.
Die Oberfläche bleibt herzhaft, schmeckt aber etwas kräftiger und weniger typisch nach klassischem Laugengebäck.
Das grobe Meersalz in derselben Menge verwenden und vor dem Backen auf die gelaugten Teiglinge streuen.
Die Bestreuung wird nussig-würzig und optisch dunkler.
Mohn anstelle von Sesam vor dem Backen auf die gelaugten Teiglinge streuen.
Butter rechtzeitig weich werden lassen, aber nicht schmelzen.
Die Butter kurz weiter temperieren und beschädigte Stellen vorsichtig mit den Fingern glätten.
Die 20-minütige Kühlzeit einhalten und den Stapel vorsichtig schneiden.
Die geschnittenen Stücke kurz weiter kühlen und anschließend vorsichtig auf das Blech setzen.
Die Laugenecken nur 5 bis 8 Sekunden eintauchen und gut abtropfen lassen.
Die Teiglinge gründlich abtropfen lassen und ohne weitere Lauge direkt bestreuen und backen.
Den Backofen rechtzeitig auf 200 °C vorheizen.
Die Backzeit nach dem vollständigen Aufheizen vorsichtig verlängern, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Die Laugenecken werden vor dem Backen mit Sesam bestreut und erhalten eine nussige Oberfläche.
Die Laugenecken werden vor dem Backen mit Mohn bestreut und erhalten eine dunklere, würzige Bestreuung.
Die Laugenecken werden nur mit grobem Brezelsalz bestreut und ohne Sesam oder Mohn gebacken.
Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpacken. Für den besten Geschmack möglichst am selben Tag verzehren.
Vor dem Verpacken vollständig abkühlen lassen, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Das Einfrieren kann die knusprige Laugenkruste und die feinen Butterschichten in der Qualität beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Die Kühlzeit stabilisiert die Butter zwischen den Teiglagen und macht den Stapel leichter schneidbar. Dadurch bleiben die Dreiecke und ihre Schichten besser in Form.
Ja. Grobes Meersalz ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt aber etwas kräftiger und weniger typisch als klassisches Brezelsalz.
Nein. Sesam oder Mohn werden nach Belieben verwendet. Die Laugenecken schmecken auch nur mit grobem Brezelsalz oder ganz ohne zusätzliche Bestreuung.
Noch leicht warm aus dem Ofen schmecken sie besonders aromatisch. Sie können pur, mit Butter oder als belegter Snack serviert werden.
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