Rübensirup finden
Rübensirup ist in gut sortierten Supermärkten häufig im Back- oder Brotaufstrichregal zu finden. Alternativ kommen Hofläden und regionale Anbieter infrage.
Sachsen-Anhalt
Sämige braune Sauce aus der Magdeburger Börde mit kräftiger RinderbrüheWürzige Brühe auf Grundlage von Rindfleisch, Rinderknochen oder entsprechenden Gemüsezutaten., heller Mehlschwitze und einem feinen Akzent aus RübensirupDunkler, süßer Sirup aus eingekochten Zuckerrüben, der Brot, Gebäck und Saucen würzt..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese herzhafte Sauce verbindet eine klassische Mehlschwitze mit kräftiger Rinderbrühe, Tomatenmark und einem kleinen Anteil Rübensirup. Sie passt besonders gut zu Klößen, Braten und geschmortem Gemüse.
Die Sauce ist glatt, sämig und dunkelgoldbraun. Sie schmeckt herzhaft und leicht malzig-süß, mit einer runden Brühnote und einem zurückhaltenden Lorbeeraroma.
Schritt für Schritt
Butterschmalz oder Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin glasig dünsten, ohne dass sie Farbe annimmt.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Das Weizenmehl auf einmal zugeben und mit dem Schneebesen unter ständigem Rühren etwa 2–3 Minuten anschwitzen, bis die Mehlschwitze hellbraun ist und nussig duftet. Sie darf nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Mehlschwitze ist hellbraun und duftet nussig, ohne verbrannt zu riechen.
Wichtig: Heiße Fett-Mehl-Mischung vorsichtig rühren und Spritzer vermeiden.
Falls verwendet, den trockenen Rotwein zugießen und unter Rühren vollständig einreduzieren lassen, bevor die Brühe dazukommt.
Daran erkennst du es: Der Rotwein ist weitgehend verdampft und die Mehlschwitze bleibt sämig.
Wichtig: Beim Ablöschen kann heißer Dampf aufsteigen.
Die Rinderbrühe portionsweise und unter kräftigem Rühren angießen, damit keine Klumpen entstehen. Tomatenmark und Rübensirup einrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und gleichmäßig gebunden.
Das Lorbeerblatt hinzufügen und die Sauce bei niedriger Hitze 15–20 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig-glatt und überzieht den Rücken eines Löffels leicht.
Wichtig: Heiße Sauce kann beim Umrühren spritzen.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Für eine besonders feine Konsistenz die Sauce kurz vor dem Servieren durch ein feines Sieb streichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen und ist frei von groben Zwiebel- oder Gewürzstücken, wenn sie passiert wurde.
Wichtig: Zum Passieren die heiße Sauce vorsichtig durch das Sieb drücken.
Gut zu wissen
Rübensirup ist in gut sortierten Supermärkten häufig im Back- oder Brotaufstrichregal zu finden. Alternativ kommen Hofläden und regionale Anbieter infrage.
Eine kräftige Rinderbrühe bildet den geschmacklichen Kern der Sauce. Selbst gekochte Brühe oder ein hochwertiges Glas sind geeignet.
Die Sauce erhält ein etwas milchigeres, buttrigeres Aroma.
Butter anstelle des Butterschmalzes verwenden und bei mittlerer Hitze schmelzen, ohne sie zu stark zu bräunen.
Die Sauce schmeckt etwas weniger erdig, behält aber eine herzhafte Süßenote.
Den Ersatz zusammen mit dem Tomatenmark in die Brühe einrühren und die Sauce anschließend abschmecken.
Das Mehl ständig rühren und nur hellbraun werden lassen.
Bei starkem Bittergeschmack die Mehlschwitze verwerfen und neu ansetzen.
Die Brühe portionsweise mit dem Schneebesen einarbeiten.
Die Sauce durch ein feines Sieb passieren.
Rübensirup genau dosieren und erst nach dem Einkochen abschmecken.
Mit etwas ungesalzener Rinderbrühe verdünnen und erneut ausgewogen abschmecken.
Häufig gefragt
Ja. Verwende stattdessen ½ TL braunen Zucker und eine Prise Malzbierpulver. Die Sauce schmeckt damit etwas weniger erdig, bleibt aber herzhaft.
Nein. Der trockene Rotwein ist optional und wird nur zum Ablöschen verwendet. Die Sauce gelingt auch ohne ihn.
Nein. Das Passieren ist optional und macht die Sauce besonders fein und glatt.
Eine zu stark gebräunte Mehlschwitze kann bitter schmecken. Für diese Sauce soll sie hellbraun bleiben und nussig duften.
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