Wenn kein Schweinefuß erhältlich ist
Der Sud gelingt auch ohne Schweinefuß dank der Gelatine, wird dann aber etwas weniger vollmundig.
Schwäbische Sulz
Zarte Schweinshaxe und Möhren werden mit Ei und Gewürzgurke in würziger, essigsaurer Brühe zu einer schnittfesten Sülze gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schweinshaxe und Schweinefuß köcheln mit Gemüse und Gewürzen, bis das Fleisch weich ist und der Sud kräftig schmeckt. Gelatine gibt der abgeschmeckten Brühe Halt; im Kühlschrank wird daraus ein würziges Gelee mit Fleisch, Ei, Möhre und Gewürzgurke.
Die Sülze ist kalt und schnittfest, mit zarten Fleischstücken, mild-süßlicher Möhre, Ei und knackig-säuerlicher Gewürzgurke. Die würzige Brühe schmeckt herzhaft und angenehm essigsauer.
Schritt für Schritt
Schweinshaxe und Schweinefuß in den großen Topf legen. Zwiebel, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Wacholderbeeren zugeben. Mit kaltem Wasser bedecken und langsam aufkochen. Den Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und zugedeckt leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sud köchelt leise, nicht sprudelnd.
Eine Möhre und den Sellerie grob schneiden und in den Topf geben. Weitere 30–60 Minuten leise garen, bis sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Die zweite Möhre in den letzten 30 Minuten ganz mitgaren, damit sie als Einlage nicht zerfällt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht vom Knochen lösen; die Einlagemöhre bleibt ausreichend fest zum Schneiden.
Fleisch und Möhren herausnehmen. Den Sud durch ein feines Sieb gießen und vollständig abkühlen lassen. Die feste Fettschicht abheben. Das Fleisch vom Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden; die Möhre für die Einlage in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Fettschicht ist fest und lässt sich vom abgekühlten Sud abheben.
Den entfetteten Sud abmessen und wieder erwärmen, aber nicht kochen lassen. Mit der abgemessenen Salz- und Essigmenge sowie zusätzlichem Salz und Essig nach Geschmack kräftig abschmecken. Gelatine nach Packungsangabe in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und im warmen Sud vollständig auflösen.
Daran erkennst du es: Die Gelatine ist vollständig im warmen Sud aufgelöst.
Eier und Gewürzgurken in Scheiben schneiden. Fleisch, Möhrenscheiben, Ei und Gurke in einer flachen Form oder auf tiefen Tellern verteilen. Den Sud darüber gießen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Sülze ist fest und lässt sich schneiden.
Gut zu wissen
Der Sud gelingt auch ohne Schweinefuß dank der Gelatine, wird dann aber etwas weniger vollmundig.
Der Sud gelingt dank der Gelatine, wird aber etwas weniger vollmundig.
Den Schweinefuß weglassen und die angegebene Gelatine verwenden.
Nach dem Abschöpfen des Schaums die Hitze verringern und den Topf zugedeckt nur leise köcheln lassen.
Den Sud nur erwärmen und die Gelatine einrühren, ohne ihn kochen zu lassen.
Den warmen Sud vor der Gelatinezugabe kräftig mit Salz und Essig abschmecken.
Wenn kein Schweinefuß erhältlich ist, kannst du ihn weglassen. Mit der Gelatine gelingt die Sülze trotzdem; der Sud wird etwas weniger vollmundig.
Häufig gefragt
Die Sülze braucht mindestens 6 Stunden im Kühlschrank, um fest zu werden. Am besten lässt du sie über Nacht kühlen.
Ja. Dank der Gelatine gelingt der Sud auch ohne Schweinefuß, wird dann aber etwas weniger vollmundig.
Als Richtwert gelten 10 Blatt pro Liter Sud. Die angegebene Menge von 12 Blatt ist für etwa 1,2 l Brühe vorgesehen.
Es ist so weit, wenn es sich leicht vom Knochen lösen lässt. Dafür wird es nach dem ersten Köcheln weitere 30–60 Minuten mit dem Gemüse gegart.
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