Buchweizenmehl
Buchweizenmehl gibt der Waffel eine nussige Note. Es ist meist im Bio- oder Reformhaus, in Mühlenläden und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Herzhafte Waffeln aus Ostfriesland
Herzhafte ostfriesische Waffeln aus Weizenmehl, BuchweizenmehlMehl aus gemahlenem Buchweizen, einem Pseudogetreide mit nussigem Geschmack und vielseitiger Verwendung in Pfannkuchen und Backwaren. und RoggenschrotGrob zerkleinerte Roggenkörner für Brot, Backwaren und andere Getreidezubereitungen. mit RübensirupDunkler, süßer Sirup aus eingekochten Zuckerrüben, der Brot, Gebäck und Saucen würzt., Speck und geräucherter MettwurstSammelbezeichnung für unterschiedlich zerkleinerte, gewürzte und haltbar gemachte Würste..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Speckendicken sind eine kräftige ostfriesische Waffelspezialität. Der geruhte Teig verbindet Weizen, nussiges Buchweizenmehl und Roggenschrot mit Rübensirup und winterlichen Gewürzen. Speck und Mettwurst werden direkt im Waffeleisen mitgebacken und sorgen für eine krosse, würzige Oberfläche. Die Waffeln werden heiß serviert und passen besonders zu Silvester oder Neujahr.
Außen goldbraun und stellenweise kross, innen dicht und saftig. Die Waffeln schmecken kräftig würzig, leicht rauchig und malzig-süß, mit nussigen Noten vom Buchweizen und zusätzlichem Biss durch den Roggenschrot.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Buchweizenmehl und Roggenschrot mit Salz, Zimt, Anis und Kardamom in der Rührschüssel gründlich vermengen.
Eier, Milch, Rübensirup und das geschmolzene Schweineschmalz verrühren. Die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig soll dickflüssig und glatt sein.
Wichtig: Den rohen Teig wegen der Eier nicht probieren.
Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Ruhezeit über Nacht ist ebenfalls möglich. Währenddessen quellen Buchweizenmehl und Roggenschrot, und der Teig entwickelt mehr Aroma.
Die Mettwürste in dünne Scheiben schneiden. Den geruhten Teig prüfen und bei Bedarf mit etwas Milch glattrühren, bis er zähflüssig vom Löffel läuft.
Daran erkennst du es: Der Teig läuft zähflüssig vom Löffel, ohne wässrig zu sein.
Wichtig: Arbeitsfläche und Hände nach dem Schneiden der Wurst reinigen.
Das Waffeleisen für dicke Waffeln auf mittlerer bis hoher Stufe vorheizen und die Backflächen leicht mit Schmalz einfetten.
Daran erkennst du es: Das Waffeleisen ist vollständig vorgeheizt und die Flächen sind dünn gefettet.
Wichtig: Vorsicht an den heißen Backflächen und am austretenden Dampf.
In jedes Waffelfeld ein bis zwei Stücke Speck und einige Mettwurstscheiben legen. Etwa zwei gehäufte Esslöffel Teig daraufgeben, das Eisen schließen und die Speckendicken je nach Gerät etwa 4 bis 6 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Speckendicken sind goldbraun, außen kross und vollständig durchgebacken.
Wichtig: Teig und Wurst vollständig durchbacken; rohe Teigstellen dürfen nicht mehr sichtbar sein.
Die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter kurz ausdampfen lassen und heiß servieren. Dazu passen etwas Rübensirup oder ein grüner Salat.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist stabil und die Waffeln lassen sich vom Gitter nehmen, ohne zu reißen.
Gut zu wissen
Buchweizenmehl gibt der Waffel eine nussige Note. Es ist meist im Bio- oder Reformhaus, in Mühlenläden und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Feiner Roggenschrot sorgt für mehr Biss. Er ist häufig im Reformhaus, in Mühlenläden oder in der Backabteilung größerer Märkte zu finden.
Dunkler Zuckerrübensirup passt am besten, weil er eine malzige Süße beisteuert. Er steht oft bei den Brotaufstrichen oder regionalen Produkten.
Geräucherte Mettwurst wird an der Wursttheke, in Fleischereien oder in regionalen Lebensmittelgeschäften angeboten. Eine geräucherte Kochwurst kann ebenfalls verwendet werden und schmeckt meist würziger und salziger.
Die Waffeln werden milder und weniger nussig.
Das Buchweizenmehl vollständig durch die gleiche Menge Roggenmehl ersetzen.
Die Struktur wird etwas weicher und der typische Biss des Schrots nimmt ab.
Den Roggenschrot durch die gleiche Menge Roggenvollkornmehl ersetzen.
Die Waffeln schmecken milder und weniger malzig.
Den Rübensirup durch die gleiche Menge Ahornsirup ersetzen.
Die Waffeln werden würziger und meist etwas salziger.
Die Mettwurst in gleicher Stückzahl durch dünn geschnittene geräucherte Kochwurst ersetzen.
Milch nur esslöffelweise ergänzen und auf eine zähflüssige Konsistenz achten.
Etwas Roggenschrot oder Mehl einrühren und den Teig kurz quellen lassen, bevor weitergebacken wird.
Das Eisen vollständig vorheizen und die Waffeln bis zur goldbraunen Oberfläche backen.
Die Waffel bei geschlossenem Eisen noch etwas länger weiterbacken.
Das vorgeheizte Eisen dünn, aber vollständig mit Schmalz einfetten.
Die Waffel noch etwas weiterbacken und vorsichtig mit einem geeigneten Holz- oder Silikonutensil lösen.
Pro Waffelfeld etwa zwei gehäufte Esslöffel Teig verwenden.
Übergelaufenen Teig nach dem Abkühlen vorsichtig entfernen und die nächste Waffel kleiner portionieren.
Eine weniger nussige und etwas mildere Variante mit Roggenmehl statt Buchweizenmehl.
Ahornsirup ersetzt den dunklen Rübensirup und macht die Süßenote zurückhaltender.
Geräucherte Kochwurst kann anstelle der Mettwurst verwendet werden.
Der Teig kann mindestens 2 Stunden und gern über Nacht im Kühlschrank ruhen. Vor dem Backen prüfen und bei Bedarf mit etwas Milch auf die gewünschte zähflüssige Konsistenz bringen.
Die Eignung zum Einfrieren ist für dieses Rezept nicht belegt.
Häufig gefragt
Ja. Der Teig kann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen. Vor dem Backen bei Bedarf mit etwas Milch glattrühren.
Zusätzliches Roggenmehl eignet sich als Ersatz. Die Waffeln schmecken dann milder und weniger nussig.
Roggenvollkornmehl kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Struktur wird dadurch etwas weicher.
Die heißen Waffeln passen zu etwas Rübensirup oder zu einem grünen Salat.
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