Buttermilch
Buttermilch gibt dem Brot eine milde Säurenote und eine saftige Krume. Sie ist meist in der Kühlabteilung erhältlich.
Westfälisches Mischbrot
Mildes, saftiges Weizenmischbrot aus dem Münsterland mit lockerer Krume, feiner Buttermilchnote und kräftig knuspriger Kruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Münsterländer Bauernstuten ist ein mildes, saftiges Mischbrot aus dem westfälischen Münsterland. Der hohe Weizenanteil macht die Krume locker und feinporig, während RoggenmehlRoggenmehl wird aus Roggenkörnern gemahlen und verleiht Broten ein kräftiges Aroma sowie eine dunklere Farbe. für einen herzhaften Brotgeschmack sorgt. ButtermilchDie Buttermilch bringt eine milde Säure und trägt zum lockeren, leicht säuerlichen Charakter des Teigs bei. und etwas SchweineschmalzMildes, ungewürztes Schweineschmalz gibt es im Kühlregal, an der Fleischtheke oder in gut sortierten Supermärkten. geben dem Laib seine angenehme Geschmeidigkeit.
Die Kruste wird kräftig gebräunt und knusprig, während die Krume weich, saftig und feinporig bleibt. Geschmacklich verbindet das Brot milden Weizen mit einer zurückhaltenden Buttermilchnote und herzhaften Roggenaromen.
Schritt für Schritt
Buttermilch und lauwarmes Wasser in eine große Schüssel geben. Hefe und Honig darin vollständig auflösen.
Weizenmehl, Roggenmehl und Salz hinzufügen. Alles zunächst langsam vermengen, dann etwa 6 Minuten zu einem weichen, leicht klebrigen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, zusammenhängend und leicht klebrig.
Das Schweineschmalz portionsweise einkneten, bis es vollständig aufgenommen ist. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort 60 bis 90 Minuten ruhen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig auf eine leicht mit Roggenmehl bemehlte Arbeitsfläche geben, vorsichtig entgasen und zu einem länglichen Laib formen. Dabei die Oberfläche mit Spannung versehen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist länglich geformt und die Oberfläche wirkt gespannt.
Den Laib mit dem Schluss nach unten auf Backpapier legen. Mit etwas Roggenmehl bestäuben und längs einmal tief einschneiden. Abdecken und weitere 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen und der Einschnitt bleibt klar erkennbar.
Den Backofen mit einem Backblech oder Backstein auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Schale auf den Boden des Ofens stellen. Diese Vorheizphase kann während der zweiten Teigruhe erfolgen.
Wichtig: Beim späteren Eingießen des Wassers in die heiße Schale besteht Verbrühungsgefahr.
Das Brot auf das heiße Blech oder den Backstein geben. Etwa 100 ml heißes Wasser in die Schale gießen und die Ofentür sofort schließen.
Wichtig: Gesicht und Hände vom aufsteigenden Dampf fernhalten; das Wasser nur vorsichtig in die heiße Schale gießen.
Das Brot 10 Minuten bei 240 °C backen. Danach die Ofentür kurz öffnen, den Dampf entweichen lassen und die Temperatur auf 200 °C senken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt sichtbar fest zu werden und leicht Farbe anzunehmen.
Wichtig: Beim Öffnen tritt sehr heißer Dampf aus; die Ofentür vorsichtig und mit Abstand öffnen.
Den Laib weitere 30 bis 35 Minuten bei 200 °C backen. Er ist fertig, wenn die Kruste kräftig gebräunt ist und das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Daran erkennst du es: Kräftig gebräunte Kruste und hohler Klang beim Klopfen auf die Unterseite.
Das Münsterländer Bauernstuten auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Das Brot ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber anschneiden.
Gut zu wissen
Buttermilch gibt dem Brot eine milde Säurenote und eine saftige Krume. Sie ist meist in der Kühlabteilung erhältlich.
Schweineschmalz macht die Krume zart und gehört bei regionalen Bauernstuten zu den möglichen traditionellen Fettzugaben. Es ist meist im Kühlregal oder an der Fleischtheke erhältlich.
Die zusätzliche Roggenmehlmenge dient nur zum Bemehlen der Arbeitsfläche und zum Bestäuben des Laibs. Sie wird nicht vollständig in den Teig eingearbeitet.
Das Brot schmeckt etwas cremiger und die Buttermilchnote fällt milder aus.
Naturjoghurt mit etwas Wasser verrühren, bis eine buttermilchähnliche Konsistenz entsteht, und in Schritt 1 verwenden.
Die Krume bleibt zart, das Aroma wird etwas milder.
Die weiche Butter in Schritt 3 portionsweise einkneten, bis sie vollständig aufgenommen ist.
Nur die Arbeitsfläche und die Oberfläche leicht bemehlen; der Teig darf leicht klebrig bleiben.
Beim Formen möglichst kein weiteres Mehl einarbeiten und die Gehzeit vollständig ausnutzen.
Auf die deutliche Volumenzunahme achten und den geformten Laib vor dem Backen sichtbar aufgehen lassen.
Wenn der Laib vor dem Einschießen noch sehr straff wirkt, die zweite Gehzeit vorsichtig verlängern.
Die Backunterlage vollständig auf 240 °C vorheizen und die Ofentür nach dem Bedampfen rasch schließen.
Das Brot in der zweiten Backphase ohne weiteres Wasser fertig backen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist.
Den Laib vollständig auf dem Gitter auskühlen lassen.
Das restliche Brot weiter auskühlen lassen und erst danach anschneiden.
Eine mildere, vegetarische Variante mit weicher Butter statt Schweineschmalz.
Eine Variante mit Naturjoghurt und etwas Wasser anstelle der Buttermilch.
Den Teig nach dem Kneten abgedeckt kühl stellen und vor dem Formen etwas temperieren lassen. Die Gehzeiten können sich dadurch verlängern; der Teig sollte vor dem Formen deutlich aufgegangen sein.
Das vollständig ausgekühlte Brot bei Raumtemperatur in einem Brotkasten oder Papierbeutel lagern. Für längere Aufbewahrung portionsweise einfrieren, da die Kruste im Kühlschrank schneller an Qualität verliert.
Nur vollständig ausgekühltes Brot verpacken, damit sich möglichst wenig Feuchtigkeit im Behälter sammelt.
Das vollständig ausgekühlte Brot möglichst in Scheiben oder als gut verpackten Laib einfrieren.
Bei Raumtemperatur vollständig auftauen lassen. Für eine knusprigere Kruste anschließend kurz im Ofen aufbacken.
Die Kruste wird nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weniger knusprig als frisch gebacken.
Häufig gefragt
Ja. Naturjoghurt mit etwas Wasser verrühren, bis eine buttermilchähnliche Konsistenz entsteht. Das Brot schmeckt dann etwas cremiger und weniger säuerlich.
Ja. Verwende 20 g weiche Butter. Die Krume bleibt zart, das Aroma wird etwas milder.
Der Teig darf weich und leicht klebrig sein. Beim Kneten und Formen nur sparsam zusätzliches Roggenmehl verwenden.
Erst wenn der Laib vollständig auf einem Gitter ausgekühlt ist. So stabilisiert sich die Krume und lässt sich sauber schneiden.
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