Säuerliche Äpfel wählen
Säuerliche, aromatische Sorten wie Boskoop geben dem süßen Strudel einen ausgewogenen Geschmack und behalten beim Backen ihre Struktur.
Süßer Apfel-Quark-Strudel
Knuspriger Apfelstrudel aus dünn ausgezogenem Dinkel-Weizenteig mit säuerlichen Äpfeln, Rosinen, Zimt und einer feinen Quarkfüllung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser niedersächsische Apfelstrudel verbindet einen elastischen Strudelteig aus Dinkel- und Weizenmehl mit einer fruchtig-würzigen Apfelfüllung und einer milden Quarkschicht. Nach dem Ausziehen wird der Teig gerollt und goldbraun gebacken.
Außen goldbraun und knusprig, innen saftig und fruchtig mit säuerlichen Apfelstücken, süßen Rosinen, warmem Zimtaroma und einer mild-cremigen Quarknote.
Schritt für Schritt
Dinkelmehl, Weizenmehl, Salz, Sonnenblumenöl und lauwarmes Wasser in der Rührschüssel zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig in die leicht angewärmte Schüssel legen, abdecken und 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt und elastisch sein.
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Rosinen, Zimt, Zitronensaft und Zucker vermengen und kurz ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Apfelscheiben sind gleichmäßig mit Zucker und Gewürzen überzogen.
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein sauberes Küchentuch mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig darauf zunächst dünn ausrollen und anschließend vorsichtig weiter ausziehen, bis ein großes, möglichst dünnes Rechteck entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sehr dünn und möglichst gleichmäßig ausgezogen, ohne große Risse.
Wichtig: Beim Ausziehen und späteren Umgang mit dem heißen Backofen vorsichtig arbeiten.
Zwei Drittel der zerlassenen Butter auf dem Teig verstreichen. Den Quark gleichmäßig darauf verteilen und rundherum einen Rand von etwa 3 cm frei lassen. Die Apfel-Rosinen-Mischung auf dem Quark verteilen.
Daran erkennst du es: Quark und Apfelfüllung sind gleichmäßig verteilt, der Rand bleibt frei.
Die Seitenränder über die Füllung schlagen. Den Strudel mithilfe des Küchentuchs von der langen Seite her aufrollen und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Daran erkennst du es: Die Naht liegt unten und die Füllung ist vollständig vom Teig umschlossen.
Den Strudel mit der restlichen Butter bestreichen und 40–45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen lassen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und der Teig wirkt knusprig.
Wichtig: Das heiße Backblech nur mit geeigneten Ofenhandschuhen herausnehmen.
Gut zu wissen
Säuerliche, aromatische Sorten wie Boskoop geben dem süßen Strudel einen ausgewogenen Geschmack und behalten beim Backen ihre Struktur.
Den Quark bis nahe an den freien Rand verstreichen, ohne den etwa 3 cm breiten Rand zu bedecken. So lässt sich der Strudel sicher verschließen.
Zwei Drittel der zerlassenen Butter kommen auf den Teig, der Rest wird vor dem Backen auf die Oberfläche gestrichen.
Der Teig wird etwas weniger nussig und kann sich ähnlich verarbeiten lassen.
Das Dinkelmehl im gleichen Gewicht durch Weizenmehl Type 1050 ersetzen.
Die Füllung erhält eine fruchtigere, leicht säuerliche Note.
Rosinen im gleichen Gewicht durch getrocknete Cranberrys ersetzen.
Die Füllung wird etwas säuerlicher und tendenziell fester.
Quark im gleichen Gewicht durch naturbelassenen Skyr ersetzen und wie beschrieben verteilen.
Den Teig glatt und elastisch kneten und die 60-minütige Ruhezeit einhalten.
Kleine Risse vorsichtig zusammendrücken oder beim Belegen mit einem dünnen Teigstück abdecken.
Die Apfelmischung kurz ziehen lassen, überschüssige Flüssigkeit zurücklassen und rundherum einen freien Rand lassen.
Den Strudel vollständig goldbraun backen und vor dem Anschneiden ruhen lassen.
Die restliche Butter gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und die Backzeit am Goldbraungrad orientieren.
Den Strudel in kurzen zusätzlichen Backintervallen weiterbacken und dabei aufmerksam beobachten.
Eine schlichtere Variante mit stärkerem Fokus auf Äpfel, Quark und Zimt.
Die Apfelfüllung wird mit einer etwas deutlicheren Zitronennote zubereitet.
Der Teig kann wie beschrieben 60 Minuten ruhen, bevor er ausgerollt und ausgezogen wird. Die weitere Vorbereitung sollte anschließend ohne längere zusätzliche Standzeit erfolgen.
Den vollständig abgekühlten Strudel abgedeckt aufbewahren. Für die beste Knusprigkeit möglichst am selben Tag verzehren.
Reste mit Quarkfüllung nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich säuerliche, aromatische Äpfel, zum Beispiel Boskoop. Sie bilden einen guten Kontrast zur süßen Füllung.
Nein, die 60-minütige Ruhezeit ist wichtig, damit der Teig elastisch wird und sich dünn ausziehen lässt.
Der Strudel schmeckt warm pur oder mit Vanillesoße.
Die Oberfläche soll nach 40–45 Minuten goldbraun sein und knusprig wirken. Vor dem Anschneiden den Strudel etwa 10 Minuten ruhen lassen.
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