Trockene Zutaten mischen
Das Mischen von Mehl, Speisestärke und Mandeln verteilt die trockenen Bestandteile gleichmäßig und erleichtert das portionsweise Einarbeiten in die Buttermasse.
Schichtkuchen aus Brandenburg
Cottbuser Baumkuchen wird aus einer feinen Butter-Eier-Masse mit MandelnFeines Stärkepulver zum Binden von Flüssigkeiten und für bestimmte Back- und Süßspeisen. und Vanille zubereitet. Dünne Teigschichten werden nacheinander unter dem Backofengrill goldbraun gebacken und anschließend mit Zitronenglasur überzogen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cottbuser Baumkuchen entsteht Schicht für Schicht und zeigt im Anschnitt feine, goldbraune Ringe. Butter, Eier, Mandeln, Vanille und ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. geben dem Kuchen sein fein-aromatisches Profil. Diese Backstubenfassung überträgt die aufwendige Schichttechnik in den heimischen Backofen.
Im Anschnitt erscheinen viele feine goldbraune Ringe. Der Kuchen duftet nach Butter, Vanille, Mandeln und Zitrone, schmeckt saftig und fein süß und erhält durch die Glasur eine dünn-knackige, zitronige Oberfläche.
Schritt für Schritt
Den Boden der 20-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand dünn mit Butter einfetten. Den Backofen auf Grillfunktion bei etwa 240 °C vorheizen. Die Form später im oberen Drittel des Backofens einschieben.
Wichtig: Beim Arbeiten mit der Grillfunktion hitzebeständige Ofenhandschuhe bereithalten.
Die Eier trennen. Butter, Zucker, Vanillezucker und die abgemessene Prise Salz mehrere Minuten cremig rühren. Die Eigelbe einzeln unterrühren und anschließend die fein abgeriebene Zitronenschale einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, cremig und gleichmäßig.
Mehl, Speisestärke und gemahlene Mandeln mischen. Das Eiweiß steif schlagen. Die Mehlmischung portionsweise unter die Buttermasse rühren und den Eischnee vorsichtig unterheben, damit möglichst viel Luft erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, dickflüssig und luftig.
Etwa 1 bis 2 Esslöffel Teig sehr dünn auf dem Formboden verstreichen. Die Form unter den Grill stellen und die Schicht etwa 2 bis 3 Minuten goldbraun backen. Die Oberfläche soll Farbe bekommen, aber nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun, aber nicht dunkel.
Wichtig: Die Form und die Oberfläche während des Grillens ständig beobachten; die dünne Schicht kann schnell verbrennen.
Die Form vorsichtig herausnehmen, die nächste dünne Teigschicht auftragen und wieder 2 bis 3 Minuten grillen. So fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Je nach Dicke entstehen etwa 15 bis 18 sichtbare Schichten. Die Form während jeder Lage im Blick behalten. Während die einzelnen Schichten backen, keine anderen Arbeiten direkt am heißen Grill einplanen.
Daran erkennst du es: Jede Lage ist goldbraun und die Oberfläche bleibt frei von dunklen Brandstellen.
Wichtig: Die Springform ist zwischen den Schichten sehr heiß; zum Herausnehmen immer Ofenhandschuhe verwenden.
Den fertigen Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann den Rand vorsichtig lösen und den Baumkuchen vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich ohne Verformen aus der Form lösen.
Wichtig: Den heißen Formrand vorsichtig lösen und nicht mit bloßen Händen anfassen.
Für die Glasur Puderzucker mit 2 bis 3 Esslöffeln Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verteilen und fest werden lassen. Vor dem Servieren mit einem scharfen Messer in etwa 12 Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist fest und lässt sich sauber schneiden.
Gut zu wissen
Das Mischen von Mehl, Speisestärke und Mandeln verteilt die trockenen Bestandteile gleichmäßig und erleichtert das portionsweise Einarbeiten in die Buttermasse.
Die Zitronenschale aromatisiert den Teig, während der Zitronensaft vor allem die Glasur frisch und leicht säuerlich macht. Schale möglichst fein abreiben und nur die gelbe Außenschicht verwenden.
Sauber getrennte Eier erleichtern das Steifschlagen des Eiweißes. Eigelb oder Fett in der Eiweißschüssel kann das Aufschlagen erschweren.
Der Kuchen erhält ein kräftigeres, nussigeres Aroma und kann etwas dunkler wirken.
Die gemahlenen Haselnüsse in derselben Menge wie die Mandeln verwenden und mit Mehl und Speisestärke mischen.
Die Textur kann etwas zarter oder brüchiger werden; die Schichten lassen sich vorsichtig verstreichen.
Eine backgeeignete glutenfreie Mehlmischung verwenden. Die Eignung aller übrigen Zutaten für eine glutenfreie Zubereitung zusätzlich prüfen.
Die Glasur und der Teig werden milder und deutlich orangiger aromatisiert.
Zitronenschale und Zitronensaft im Teig beziehungsweise in der Glasur durch die entsprechende Menge Orange ersetzen.
Pro Lage nur etwa 1 bis 2 Esslöffel verwenden und den Teig sehr dünn bis an den Rand verstreichen.
Wenn noch Teig übrig ist, die folgenden Lagen besonders dünn auftragen und die stärkere erste Lage nicht erneut überbacken.
Jede Lage im Blick behalten und die Form sofort herausnehmen, sobald sie goldbraun ist.
Eine nur leicht zu dunkle Lage kann mit der Glasur geschmacklich abgemildert werden; stark verbrannte Stellen vorsichtig entfernen.
Den Eischnee mit dem Teigschaber vorsichtig und nur bis zur gleichmäßigen Verteilung unterheben.
Ist der Teig noch ungebacken, nicht weiter rühren, sondern sofort mit kleinen Portionen arbeiten.
Den Saft nach und nach zugeben und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Etwas zusätzlichen Puderzucker einrühren und die Glasur erneut auftragen.
Die Zitronenglasur wird durch einen dünnen Schokoladenüberzug ersetzt, der den buttrigen Kuchen kräftiger abrundet.
Zitrone wird durch Orange ersetzt, wodurch ein milderes, fruchtigeres Aroma entsteht.
Der Baumkuchen kann am Vortag vollständig gebacken und glasiert werden. Nach dem Festwerden der Glasur abgedeckt lagern und vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen.
Den Kuchen trocken, abgedeckt und vor Wärme geschützt lagern. Im Kühlschrank luftdicht verpacken und vor dem Servieren etwas temperieren.
Nicht offen neben stark riechenden Lebensmitteln lagern, da die Glasur und Krume Gerüche aufnehmen können.
Den Kuchen möglichst ohne Glasur oder gut verpackt in einzelnen Stücken einfrieren. Zwischen die Stücke Backpapier legen und luftdicht verpacken.
Die Stücke mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend kurz bei Raumtemperatur temperieren.
Die Glasur kann nach dem Auftauen etwas an Glanz verlieren; für die beste Oberfläche den Kuchen möglichst ohne Glasur einfrieren und nach dem Auftauen frisch glasieren.
Häufig gefragt
Je nach Dicke der einzelnen Lagen entstehen etwa 15 bis 18 sichtbare Schichten.
Die starke Oberhitze bräunt jede dünne Teiglage einzeln und erzeugt dadurch die charakteristischen Ringe im Anschnitt.
Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist. Auf einem warmen Kuchen würde die Zitronenglasur leichter verlaufen.
Jede Lage sollte nur sehr dünn auf dem Formboden verteilt werden, ungefähr mit 1 bis 2 Esslöffeln Teig pro Schicht.
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