Nur ausdrücklich essbare Beeren verwenden
Für dieses Rezept ausschließlich ausdrücklich essbare Ebereschenbeeren verwenden, etwa von der Mährischen Eberesche. Unbekannte Beeren von Straßen- oder Parkbäumen gehören nicht in die Konfitüre.
Wildfrucht-Konfitüre
Herbe, würzige Wildfruchtkonfitüre aus ausdrücklich essbaren Ebereschenbeeren, Apfelsaft und Gelierzucker 1:1.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ebereschenkonfitüre mit Apfelsaft bringt eine herbe, würzige Fruchtnote ins Frühstücksglas. Die roten Vogelbeeren werden weich gekocht, passiert und mit Gelierzucker zu einem feinen, samtigen Aufstrich verarbeitet.
Samtig-feiner, streichfähiger Aufstrich mit kräftiger roter Fruchtfarbe sowie herber, würziger Ebereschen- und milder Apfelnote.
Schritt für Schritt
Twist-off-Gläser und Deckel gründlich heiß ausspülen oder auskochen und auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Gläser und Deckel sind sauber und vollständig abgetropft.
Wichtig: Sauber arbeiten und die vorbereiteten Gläser bis zum Abfüllen geschützt stehen lassen.
Die Ebereschenbeeren waschen und sorgfältig von Stielen und verdächtigen Früchten befreien. Für eine mildere Herbe kannst du frisch geerntete Beeren zuvor über Nacht einfrieren oder nach dem ersten Frost verarbeiten.
Daran erkennst du es: Nur gewaschene, unbeschädigte und ausdrücklich essbare Beeren bleiben übrig.
Wichtig: Nur ausdrücklich essbare Ebereschenbeeren verwenden, etwa von der Mährischen Eberesche; unbekannte Beeren von Straßen- oder Parkbäumen aussortieren.
Den Apfelsaft in einen großen Topf geben, die Beeren hinzufügen und alles zugedeckt 20 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Früchte weich sind.
Daran erkennst du es: Die Beeren sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Die weiche Fruchtmasse durch ein feines Sieb streichen. Das entstandene Mus wiegen und die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 abmessen.
Daran erkennst du es: Ein feines, möglichst glattes Fruchtmus ist entstanden und sein Gewicht ist bekannt.
Fruchtmus und Gelierzucker in einem hohen Topf gründlich verrühren und unter ständigem Rühren zum sprudelnden Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Die Masse kocht deutlich sprudelnd und der Zucker ist vollständig eingearbeitet.
Wichtig: Vorsicht vor heißen Spritzern beim Aufkochen.
Die Konfitüre vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei regelmäßig rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Masse kocht während der gesamten Kochzeit sprudelnd und setzt nicht am Boden an.
Wichtig: Die heiße, sprudelnde Konfitüre kann stark spritzen; langsam und mit ausreichendem Abstand rühren.
Für die Gelierprobe einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller geben. Wird er nach kurzer Zeit fest, ist die Konfitüre bereit; bleibt er flüssig, die Masse noch eine weitere Minute kochen.
Daran erkennst du es: Der Klecks auf dem kalten Teller wird nach kurzer Zeit fest.
Die heiße Konfitüre sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind randvoll verschlossen und die Konfitüre ist vollständig abgekühlt.
Wichtig: Heiße Gläser und Konfitüre vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Für dieses Rezept ausschließlich ausdrücklich essbare Ebereschenbeeren verwenden, etwa von der Mährischen Eberesche. Unbekannte Beeren von Straßen- oder Parkbäumen gehören nicht in die Konfitüre.
Das Fruchtmus nach dem Passieren wiegen und genau die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 abmessen.
Der Aufstrich wird deutlich weniger herb und ist anschließend keine Ebereschenkonfitüre mehr.
Wenn keine Ebereschenbeeren verfügbar sind, säuerliche Äpfel mit etwas Zitronensaft einkochen und nach einem passenden Gelierrezept weiterverarbeiten.
Das passierte Mus wiegen und genau die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 verwenden.
Bei zu flüssiger Konfitüre die Gelierprobe erneut prüfen und die Masse gegebenenfalls noch eine weitere Minute kochen.
Die gekochte Masse portionsweise durch ein feines Sieb passieren.
Während der vierminütigen Kochzeit regelmäßig rühren und einen hohen Topf verwenden.
Eine mildere Herbe entsteht, wenn die frisch geernteten Beeren vor der Verarbeitung über Nacht eingefroren oder erst nach dem ersten Frost verarbeitet werden.
Häufig gefragt
Verwende ausschließlich ausdrücklich essbare Ebereschenbeeren, etwa von der Mährischen Eberesche. Unbekannte Beeren von Straßen- oder Parkbäumen gehören nicht in das Rezept.
Frisch geerntete Beeren vor der Verarbeitung über Nacht einfrieren oder nach dem ersten Frost verarbeiten.
Weil genau so viel Gelierzucker 1:1 benötigt wird, wie das passierte Fruchtmus wiegt. Passierverluste und der Wassergehalt der Beeren beeinflussen die tatsächliche Musmenge.
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