Pfälzer Rotweinkuchen

Rührkuchen mit Rotwein

Saftiger Rührkuchen mit trockenem Pfälzer Rotwein, Kakao und fein gehackter Zartbitterschokolade.

Zum Rezept
Pfälzer Rotweinkuchen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 110 Minuten
Menge 12 Stücke aus 1 Kastenform
Gerichtsform und Gerichtsart Kuchen und süßes Feingebäck in Kuchenform
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der trockene Rotwein bringt eine fruchtige Note und unterstützt die saftige Konsistenz des Kuchens.
  • Kakao und Zartbitterschokolade ergänzen sich mit herben, tiefen Schokoladenaromen.
  • Das Aufschlagen von Butter, Zucker und Eiern lockert den Rührteig und sorgt für eine feine Krume.
  • Das Einschneiden der Oberfläche nach kurzer Backzeit unterstützt ein gleichmäßiges Aufgehen.

Dieser Pfälzer Rotweinkuchen verbindet einen schokoladigen Rührteig mit trockenem Rotwein und Zimt. Die Butter sorgt für eine zarte Krume, während Kakao und Zartbitterschokolade dem Kuchen herbe Tiefe geben. Gebacken wird er klassisch in der Kastenform und anschließend mit Puderzucker bestäubt.

Saftige, feinporige Krume mit kräftigem Schokoladenduft, herber Zartbitterschokolade, warmer Zimtnote und einer dezent fruchtigen Rotweinnote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen und Form vorbereiten

    Den Backofen auf 160 °C Umluft oder 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform gründlich mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.

    10 Minuten 160 °C
    • Die Form bis in die Ecken einfetten, damit sich der Kuchen später leichter löst.

    Wichtig: Beim Vorheizen und Umgang mit der heißen Form vorsichtig arbeiten.

  2. Buttermasse aufschlagen

    Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mehrere Minuten hell und cremig aufschlagen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich heller und cremig aufgeschlagen.

    • Weiche Butter verbindet sich schneller und gleichmäßiger mit dem Zucker.
  3. Eier einarbeiten

    Die Eier einzeln unterrühren. Das nächste Ei erst dazugeben, wenn das vorherige vollständig eingearbeitet ist.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig und ohne sichtbare Eiportionen.

    • Falls die Masse leicht gerinnt, das Mehlgemisch später trotzdem nur kurz unterrühren.
  4. Teig fertigstellen

    Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt in einer kleinen Schale mischen. Die Mischung abwechselnd mit dem Rotwein kurz unter die Buttermasse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade mit dem Teigschaber unterheben.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Ein homogener, dickflüssiger Teig ist entstanden; die Schokolade ist gleichmäßig verteilt.

    • Nach Zugabe des Mehls nur kurz rühren, damit der Kuchen locker bleibt.
  5. Teig einfüllen und einschneiden

    Den Teig in die vorbereitete Kastenform geben und glatt streichen. Nach etwa 15 Minuten Backzeit die Oberfläche längs mit einem Messer einschneiden, damit der Kuchen gleichmäßig aufgehen kann.

    15 Minuten 160 °C
    • Die Form nicht bis zum Rand füllen; der Teig braucht Platz zum Aufgehen.

    Wichtig: Die Backofentür nur kurz öffnen und beim Einschneiden auf heiße Luft und Form achten.

  6. Kuchen backen

    Den Kuchen insgesamt etwa 50 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob nur noch wenige feuchte Krümel daran haften. Der Kuchen darf innen saftig bleiben.

    50 Minuten 160 °C

    Daran erkennst du es: Am Holzstäbchen haften nur noch wenige feuchte Krümel; flüssiger Teig bleibt nicht daran hängen.

    • Je nach Form und Backofen kann die Backzeit leicht variieren.

    Wichtig: Die Form ist sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.

  7. Abkühlen und servieren

    Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und in Scheiben schneiden.

    40 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber in Scheiben schneiden.

    • Den Kuchen erst nach der kurzen Abkühlzeit aus der Form lösen, damit er stabil bleibt.

    Wichtig: Vor dem Schneiden vollständig auskühlen lassen, um Verbrennungen und ein Zerbrechen des Kuchens zu vermeiden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Rotwein auswählen: Ein trockener, kräftiger Pfälzer Rotwein, besonders Spätburgunder, passt gut zu Kakao und Zartbitterschokolade. Ein trockener deutscher Spätburgunder ist ebenfalls geeignet.
  • Mehl nur kurz einarbeiten: Nach der Zugabe des Mehlgemischs den Teig nicht länger als nötig rühren. So bleibt die Krume zarter und lockerer.
  • Saftigkeit prüfen: Der Kuchen ist fertig, wenn am Holzstäbchen nur wenige feuchte Krümel haften. Vollständig trockene Krümel können auf einen bereits etwas zu weit gebackenen Kuchen hindeuten.

Zutatenwissen

Rotwein im Teig

Der Wein sollte trocken und aromatisch sein. Seine Fruchtigkeit ergänzt Kakao, Zimt und Zartbitterschokolade, ohne den Kuchen deutlich süßer zu machen.

Schokolade hacken

Fein gehackte Zartbitterschokolade verteilt sich gleichmäßig im Teig und sorgt beim Anschneiden für kleine schokoladige Stücke.

Eier einzeln einarbeiten

Eier mit Größe M bilden die im Rezept vorgesehene Basis. Jedes Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste folgt.

Sinnvolle Alternativen

Trockener deutscher Spätburgunder

Der Kuchen bleibt fruchtig und aromatisch, schmeckt aber weniger spezifisch nach Pfalz.

Den trockenen deutschen Spätburgunder in gleicher Menge verwenden.

Dunkle Schokolade mit ähnlichem Kakaoanteil

Die Schokoladennote kann je nach Kakaoanteil etwas milder oder herber ausfallen.

Die Schokolade fein hacken und in gleicher Menge verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Kuchen wird kompakt oder zäh.

Das Mehlgemisch nur kurz mit dem Rotwein einarbeiten und die Schokolade anschließend vorsichtig unterheben.

Den fertig gebackenen Kuchen in dünneren Scheiben mit Kaffee oder etwas Sahne servieren.

Die Krume ist trocken und bröselig.

Ab etwa 45 Minuten mit dem Holzstäbchen prüfen und den Kuchen herausnehmen, sobald nur noch wenige feuchte Krümel haften.

Die Scheiben mit Puderzucker oder einer feuchten Beilage servieren.

Der Kuchen lässt sich nicht sauber aus der Form lösen.

Die Form bis in die Ecken fetten und bemehlen, anschließend 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Form kurz auf ein warmes, feuchtes Tuch stellen und den Kuchen vorsichtig am Rand lösen.

Varianten

Mit Puderzucker

Die klassische Variante wird nach dem vollständigen Auskühlen mit einer dünnen Schicht Puderzucker vollendet.

Extra schokoladig

Eine schokoladenbetonte Variante mit etwas mehr gehackter Zartbitterschokolade.

Servieren und kombinieren

  • Zur Kaffeetafel: Den vollständig ausgekühlten Kuchen in Scheiben schneiden und mit Kaffee oder Tee servieren.
  • Pur oder mit Puderzucker: Der Kuchen schmeckt pur bereits intensiv schokoladig; Puderzucker bringt einen milden süßen Kontrast zur herben Schokolade.
  • Mit etwas Sahne: Eine kleine Portion ungesüßte oder nur leicht gesüßte Schlagsahne ergänzt die saftige, herbe Krume.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Kuchen kann am Vortag gebacken werden. Vollständig auskühlen lassen und bis zum Servieren gut abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren.

Aufbewahren

Den vollständig ausgekühlten Kuchen luftdicht verpacken. Bei Raumtemperatur bleibt er am aromatischsten; im Kühlschrank kann die Krume fester werden.

Nicht warm luftdicht verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Einfrieren

Den vollständig ausgekühlten Kuchen im Ganzen oder in Scheiben luftdicht verpacken und einfrieren.

Über mehrere Stunden oder über Nacht bei Raumtemperatur auftauen lassen.

Die Krume kann nach dem Auftauen geringfügig feuchter werden; der Schokoladengeschmack bleibt gut erhalten.

Aufwärmen

  • Mikrowelle: Eine einzelne Kuchenscheibe kurz bei niedriger bis mittlerer Leistung erwärmen.
  • Backofen: Kuchenscheiben in einem niedrigen, vorgeheizten Backofen kurz temperieren.

Allergene und Nährwerte

  • Weizen und Gluten: enthält · Weizenmehl ist im Teig und zum Ausstäuben der Form enthalten.
  • Milch: enthält · Butter wird im Teig und zum Einfetten der Form verwendet.
  • Eier: enthält · Vier Hühnereier Größe M sind Bestandteil des Rührteigs.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welcher Rotwein passt für den Rotweinkuchen?

Am besten eignet sich ein trockener, kräftiger Pfälzer Rotwein, besonders Spätburgunder. Alternativ funktioniert ein trockener deutscher Spätburgunder.

Schmeckt der Kuchen stark nach Alkohol?

Der Rotwein gibt dem Kuchen vor allem eine fruchtige und würzige Note. Nach dem Backen bleibt kein vordergründiger Weingeschmack wie bei einem Getränk zurück.

Wann wird der Kuchen mit Puderzucker bestäubt?

Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist. So schmilzt der Puderzucker nicht auf der warmen Oberfläche.

Wie erkenne ich, dass der Kuchen fertig ist?

Ein Holzstäbchen sollte mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen. Flüssiger Teig darf nicht mehr daran haften; die Krume darf aber saftig bleiben.

Aus unserer Küche

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