Rotwein im Teig
Der Wein sollte trocken und aromatisch sein. Seine Fruchtigkeit ergänzt Kakao, Zimt und Zartbitterschokolade, ohne den Kuchen deutlich süßer zu machen.
Rührkuchen mit Rotwein
Saftiger Rührkuchen mit trockenem Pfälzer Rotwein, Kakao und fein gehackter Zartbitterschokolade.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser Pfälzer Rotweinkuchen verbindet einen schokoladigen Rührteig mit trockenem Rotwein und Zimt. Die Butter sorgt für eine zarte Krume, während Kakao und Zartbitterschokolade dem Kuchen herbe Tiefe geben. Gebacken wird er klassisch in der Kastenform und anschließend mit Puderzucker bestäubt.
Saftige, feinporige Krume mit kräftigem Schokoladenduft, herber Zartbitterschokolade, warmer Zimtnote und einer dezent fruchtigen Rotweinnote.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 160 °C Umluft oder 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform gründlich mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.
Wichtig: Beim Vorheizen und Umgang mit der heißen Form vorsichtig arbeiten.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mehrere Minuten hell und cremig aufschlagen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich heller und cremig aufgeschlagen.
Die Eier einzeln unterrühren. Das nächste Ei erst dazugeben, wenn das vorherige vollständig eingearbeitet ist.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig und ohne sichtbare Eiportionen.
Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt in einer kleinen Schale mischen. Die Mischung abwechselnd mit dem Rotwein kurz unter die Buttermasse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade mit dem Teigschaber unterheben.
Daran erkennst du es: Ein homogener, dickflüssiger Teig ist entstanden; die Schokolade ist gleichmäßig verteilt.
Den Teig in die vorbereitete Kastenform geben und glatt streichen. Nach etwa 15 Minuten Backzeit die Oberfläche längs mit einem Messer einschneiden, damit der Kuchen gleichmäßig aufgehen kann.
Wichtig: Die Backofentür nur kurz öffnen und beim Einschneiden auf heiße Luft und Form achten.
Den Kuchen insgesamt etwa 50 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob nur noch wenige feuchte Krümel daran haften. Der Kuchen darf innen saftig bleiben.
Daran erkennst du es: Am Holzstäbchen haften nur noch wenige feuchte Krümel; flüssiger Teig bleibt nicht daran hängen.
Wichtig: Die Form ist sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber in Scheiben schneiden.
Wichtig: Vor dem Schneiden vollständig auskühlen lassen, um Verbrennungen und ein Zerbrechen des Kuchens zu vermeiden.
Gut zu wissen
Der Wein sollte trocken und aromatisch sein. Seine Fruchtigkeit ergänzt Kakao, Zimt und Zartbitterschokolade, ohne den Kuchen deutlich süßer zu machen.
Fein gehackte Zartbitterschokolade verteilt sich gleichmäßig im Teig und sorgt beim Anschneiden für kleine schokoladige Stücke.
Eier mit Größe M bilden die im Rezept vorgesehene Basis. Jedes Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste folgt.
Der Kuchen bleibt fruchtig und aromatisch, schmeckt aber weniger spezifisch nach Pfalz.
Den trockenen deutschen Spätburgunder in gleicher Menge verwenden.
Die Schokoladennote kann je nach Kakaoanteil etwas milder oder herber ausfallen.
Die Schokolade fein hacken und in gleicher Menge verwenden.
Das Mehlgemisch nur kurz mit dem Rotwein einarbeiten und die Schokolade anschließend vorsichtig unterheben.
Den fertig gebackenen Kuchen in dünneren Scheiben mit Kaffee oder etwas Sahne servieren.
Ab etwa 45 Minuten mit dem Holzstäbchen prüfen und den Kuchen herausnehmen, sobald nur noch wenige feuchte Krümel haften.
Die Scheiben mit Puderzucker oder einer feuchten Beilage servieren.
Die Form bis in die Ecken fetten und bemehlen, anschließend 10 Minuten abkühlen lassen.
Die Form kurz auf ein warmes, feuchtes Tuch stellen und den Kuchen vorsichtig am Rand lösen.
Die klassische Variante wird nach dem vollständigen Auskühlen mit einer dünnen Schicht Puderzucker vollendet.
Eine schokoladenbetonte Variante mit etwas mehr gehackter Zartbitterschokolade.
Der Kuchen kann am Vortag gebacken werden. Vollständig auskühlen lassen und bis zum Servieren gut abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen luftdicht verpacken. Bei Raumtemperatur bleibt er am aromatischsten; im Kühlschrank kann die Krume fester werden.
Nicht warm luftdicht verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen im Ganzen oder in Scheiben luftdicht verpacken und einfrieren.
Über mehrere Stunden oder über Nacht bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Die Krume kann nach dem Auftauen geringfügig feuchter werden; der Schokoladengeschmack bleibt gut erhalten.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich ein trockener, kräftiger Pfälzer Rotwein, besonders Spätburgunder. Alternativ funktioniert ein trockener deutscher Spätburgunder.
Der Rotwein gibt dem Kuchen vor allem eine fruchtige und würzige Note. Nach dem Backen bleibt kein vordergründiger Weingeschmack wie bei einem Getränk zurück.
Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist. So schmilzt der Puderzucker nicht auf der warmen Oberfläche.
Ein Holzstäbchen sollte mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen. Flüssiger Teig darf nicht mehr daran haften; die Krume darf aber saftig bleiben.
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