Biertreber
Verwende frischen, abgekühlten Biertreber. Er ist manchmal direkt bei kleineren Brauereien oder bei Hobbybrauern erhältlich.
Sauerteig-Roggenmischbrot
Herzhaftes Roggenmischbrot mit lang gereiftem Sauerteig, dunklem Doppelbock und frischem Biertreber. Kräftig gebacken und innen saftig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dunkles Doppelbock und Biertreber verleihen diesem freigeschobenen Roggenmischbrot eine malzige, herzhafte Note. Der Vorteig reift über Nacht; nach dem Backen bekommt der Laib Zeit, vollständig auszukühlen.
Kräftige, rustikale Kruste mit saftiger, dichter Krume. Roggen und Sauerteig schmecken herzhaft, während Doppelbock und Biertreber malzige Noten beisteuern.
Schritt für Schritt
Roggenmehl, Wasser, aktives Roggen-Anstellgut und Salz gründlich verrühren. Abgedeckt 14–18 Stunden bei etwa 18–20 °C reifen lassen.
Daran erkennst du es: Der Vorteig ist über die angegebene Zeit gereift.
Den Biertreber fein zerkleinern. Den gesamten Vorteig mit Roggenmehl, Weizenmehl, Biertreber, zimmerwarmem Doppelbock, Honig und Salz in eine Schüssel geben.
Mit der Küchenmaschine 5 Minuten auf niedriger und anschließend 3 Minuten auf höherer Stufe kneten. Von Hand alles gründlich vermengen, bis ein gleichmäßiger, mittelfester Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig und mittelfest.
Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Die Arbeitsfläche sparsam bemehlen, den Teig rund wirken und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit bereit zum Formen.
Den Laib abgedeckt weitere 80–100 Minuten gehen lassen. Gegen Ende der Gehzeit den Backofen mit einem Blech auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein zweites, hitzefestes Blech auf die unterste Schiene stellen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist nach der angegebenen Gehzeit bereit zum Backen.
Den Laib auf das heiße Backblech stürzen. Eine Tasse heißes Wasser in das untere Blech gießen und die Ofentür sofort schließen. 15 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die ersten 15 Minuten Backzeit sind abgeschlossen.
Wichtig: Beim Öffnen und Schließen der Ofentür entweicht heißer Dampf; Hände und Gesicht davon fernhalten.
Den Dampf vorsichtig ablassen, die Temperatur auf 210 °C senken und das Brot weitere 45 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Das Brot hat die vollständige zusätzliche Backzeit von 45 Minuten erhalten.
Wichtig: Beim Ablassen des Dampfes vorsichtig vorgehen; der Dampf und die Bleche sind heiß.
Das Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Der Laib ist vollständig ausgekühlt.
Gut zu wissen
Verwende frischen, abgekühlten Biertreber. Er ist manchmal direkt bei kleineren Brauereien oder bei Hobbybrauern erhältlich.
Dunkles Doppelbock ist bei bayerischen Brauereien oder in gut sortierten Getränkemärkten zu finden.
Den Laib nach dem Backen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Die angeschnittenen Scheiben können getoastet werden.
Ofenhandschuhe tragen, das Wasser vorsichtig eingießen und beim Öffnen Abstand halten.
Den Vorteig 14–18 Stunden vor dem Hauptteig ansetzen und abgedeckt reifen lassen.
Vollständig ausgekühlt bei Raumtemperatur aufbewahren und möglichst innerhalb von drei Tagen verzehren.
Vor dem Einlagern vollständig auskühlen lassen.
Das vollständig ausgekühlte Brot am Stück oder in Scheiben luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen. Scheiben können direkt getoastet werden.
Nach dem Auftauen ist die Kruste meist weniger knusprig als frisch gebacken.
Häufig gefragt
Frischen, abgekühlten Biertreber erhältst du manchmal direkt bei kleineren Brauereien oder bei Hobbybrauern.
Verwende dunkles Doppelbockbier und gib es zimmerwarm zum Hauptteig.
Erst wenn der Laib auf einem Gitter vollständig ausgekühlt ist.
Ja. Vermenge alle Zutaten gründlich von Hand, bis ein gleichmäßiger, mittelfester Teig entsteht.
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