Schwäbischer Kartoffelkuchen vom Blech

Herzhafter Hefekuchen vom Blech

Herzhafter Blechkuchen mit lockerem Hefeteig, würzigem Kartoffelpüree und cremigem Rahmguss mit Zwiebeln und Bergkäse. Ergibt etwa 12 Stücke.

Zum Rezept
Herzhaft gebacken mit Kartoffeln und Rahmguss
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 70 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 75 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 35 Min.
Menge ca. 12 Stücke
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Weizen, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Binden, Gelieren und Stocken, Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Hefeteig bildet einen lockeren Boden, der die Kartoffelschicht trägt.
  • Kartoffelpüree und Rahm-Ei-Guss sorgen zusammen für eine cremige, würzige Füllung.
  • Zwiebeln und Bergkäse bringen herzhafte Würze und eine goldbraune Oberfläche.

Auf einem luftigen Hefeteigboden treffen eine cremige Kartoffelschicht und ein würziger Guss aus saurer Sahne, Crème fraîche, Zwiebeln und Bergkäse zusammen. Der schwäbische Kartoffelkuchen wird auf dem Blech goldbraun gebacken und nach einer kurzen Ruhezeit in Stücke geschnitten.

Locker und weich am Boden, cremig in der Kartoffelschicht und herzhaft im Rahmguss; obenauf wird der Käse goldbraun.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig, Füllung und Guss zubereiten

  1. Hefeteig kneten und gehen lassen

    Die Milch lauwarm erwärmen. Hefe und Zucker darin auflösen und einige Minuten stehen lassen. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben, Hefemilch und weiche Butter hinzufügen und etwa 8 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 45–60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Während der Teig geht, die Kartoffeln und den Guss vorbereiten.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen deutlich vergrößert.

    • Die Milch nur lauwarm erwärmen, damit sie sich angenehm anfühlt und die Hefe nicht überhitzt.
  2. Kartoffelpüree zubereiten

    Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen. Währenddessen die Milch mit der Butter erwärmen und den Knoblauch hineinpressen. Die Kartoffeln durch eine Presse in die Milch-Butter-Mischung drücken, cremig verrühren und mit Majoran, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich leicht mit einer Gabel durchstechen.

    • Die Kartoffeln nach dem Abgießen gut ausdampfen lassen, bevor sie gepresst werden.
  3. Rahmguss anrühren

    Zwiebeln fein würfeln und im Rapsöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Saure Sahne, Crème fraîche, Eier, Mehl und Kartoffelstärke glatt rühren. Bergkäse und Zwiebeln unterheben und den Guss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind glasig und weich, aber nicht gebräunt.

    • Die Zwiebeln nur glasig dünsten, damit ihr Geschmack mild bleibt.
  4. Blech vorbereiten und Teig belegen

    Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen, auf das Blech legen und die Kartoffelmasse gleichmäßig darauf verstreichen.

    10 Minuten 190 °C
    • Das Blech während der Gehzeit oder beim Zubereiten der Füllung vorbereiten, damit der Teig nach dem Gehen zügig belegt werden kann.

Backen und servieren

  1. Guss verteilen

    Den Rahmguss über die Kartoffelschicht geben und gleichmäßig verteilen.

    2 Minuten
  2. Goldbraun backen

    Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40–50 Minuten backen, bis der Guss gestockt und die Oberfläche goldbraun ist.

    45 Minuten 190 °C

    Daran erkennst du es: Der Guss ist gestockt und die Oberfläche goldbraun.

    • Die angegebene Backzeit ist ein Richtwert; orientiere dich zusätzlich an gestocktem Guss und goldbrauner Oberfläche.
  3. Ruhen lassen und portionieren

    Den Kuchen vor dem Anschneiden etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Schichten setzen. Anschließend in etwa 12 Stücke schneiden.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Guss ist beim Anschneiden gesetzt und läuft nicht mehr auseinander.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gehzeit des Teigs: Während der Hefeteig 45–60 Minuten geht, lassen sich Kartoffeln und Guss vorbereiten.
  • Vor dem Anschneiden ruhen lassen: Die Ruhezeit von etwa 15 Minuten hilft, dass sich die Schichten beim Portionieren setzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Hefeteig geht nur schwach auf.

Die Milch nur lauwarm erwärmen und den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sein Volumen deutlich zugenommen hat.

Den Teig an einen warmen Ort stellen und ihm mehr Zeit geben; erst weiterarbeiten, wenn er sichtbar aufgegangen ist.

Die Kartoffelschicht wird wässrig oder weich.

Die Kartoffeln gut abgießen und kurz ausdampfen lassen, bevor sie gepresst werden.

Das Püree kurz in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren weiter erwärmen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweicht.

Die Stücke fallen beim Anschneiden auseinander.

Den Kuchen nach dem Backen etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Die Stücke vorsichtig lösen und warm servieren; beim Abkühlen wird der Guss fester.

Servieren und kombinieren

  • Mit frischem Salat: Dazu passt ein knackiger grüner Salat als frischer Kontrast zum cremigen, herzhaften Kuchen.
  • Warm in Stücke schneiden: Nach der kurzen Ruhezeit in Stücke schneiden und warm servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Weizen und Gluten: enthält · Weizenmehl ist im Hefeteig und im Guss enthalten.
  • Milch: enthält · Milch, Butter, saure Sahne, Crème fraîche und Bergkäse sind Zutaten.
  • Eier: enthält · Der Rahmguss enthält Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Stücke ergibt das Rezept?

Das Rezept ist für ein Backblech von etwa 30 × 40 cm ausgelegt und ergibt ungefähr 12 Stücke.

Wie lange muss der Hefeteig gehen?

Den Teig abgedeckt 45–60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.

Warum soll der Kuchen vor dem Anschneiden ruhen?

Nach etwa 15 Minuten Ruhezeit setzt sich der Guss, sodass sich der Kuchen leichter in Stücke schneiden lässt.

Aus unserer Küche

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