Butter kalt verarbeiten
Die Butter bleibt in sichtbaren Würfeln im groben Teig. Wird sie beim Mischen oder Ausrollen weich, den Teig vor dem nächsten Schritt kühlen.
Süßes Blätterteiggebäck
Knusprig gebackener Apfelkuchen mit selbst touriertem Blitzblätterteig, säuerlichen Äpfeln, Zimt und gemahlenen Haselnüssen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diesen Apfelkuchen wird ein buttriger Blitzblätterteig mehrfach gefaltet und gekühlt, bevor er in der Springform mit Haselnüssen und gewürzten Apfelspalten belegt wird. Beim Backen werden die Teigschichten goldbraun und knusprig, während die Äpfel weich werden.
Goldbraune, knusprige Teigschichten treffen auf weich gebackene, säuerlich-fruchtige Apfelspalten. Zimt duftet warm, die Haselnüsse bringen eine dezente nussige Note.
Schritt für Schritt
Mehl, 15 g Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die kalte Butter in etwa 1 cm große Würfel schneiden und untermischen; die Würfel sollen sichtbar bleiben. Eiskaltes Wasser zugießen und alles nur so lange zusammenfügen, bis ein grober Teig entsteht. Nicht glatt kneten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 20 × 40 cm ausrollen. Das untere Drittel zur Mitte einschlagen und das obere Drittel darüberklappen. Abdecken und 20 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich wieder ausrollen, ohne weich zu werden.
Den Teig um 90 Grad drehen, erneut rechteckig ausrollen und in drei Lagen falten. Diese Tour noch zweimal wiederholen. Den Teig zwischen den Touren jeweils 20 Minuten kühlen.
Daran erkennst du es: Der Teig bleibt kühl und formbar; die Butter soll nicht weich oder schmierig werden.
Den fertig tourierten Teig abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Währenddessen den Backofen vorheizen und den Apfelbelag vorbereiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gut gekühlt und ausreichend fest zum Ausrollen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft, 35 g Zucker und Zimt vermengen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche rund ausrollen und die 26-cm-Springform damit auskleiden. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die gemahlenen Haselnüsse gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Apfelspalten darauflegen. Das Ei verquirlen und den Teigrand dünn damit bestreichen.
Den Kuchen auf der unteren Schiene 35–40 Minuten backen, bis die Teigschichten goldbraun und die Äpfel weich sind.
Daran erkennst du es: Die Teigschichten sind goldbraun und die Apfelspalten weich.
Den Kuchen vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen, damit sich die Stücke leichter schneiden lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich schneiden, ohne dass der Belag stark auseinanderläuft.
Gut zu wissen
Die Butter bleibt in sichtbaren Würfeln im groben Teig. Wird sie beim Mischen oder Ausrollen weich, den Teig vor dem nächsten Schritt kühlen.
Säuerliche Äpfel bringen einen frischen Kontrast zum gezuckerten Belag und werden beim Backen weich.
Den Teig nur grob zusammenfügen und die Butterwürfel sichtbar lassen.
Den Teig abdecken und kühlen, bevor er weiter ausgerollt wird.
Die Kühlpausen zwischen den Touren einhalten und den Teig kühl verarbeiten.
Den Teig vor dem Weiterarbeiten wieder in den Kühlschrank legen.
Den Backofen vorheizen und auf goldbraune Teigschichten sowie weiche Äpfel achten.
Den Kuchen weiterbacken und die Bräunung regelmäßig kontrollieren.
Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und abgedeckt aufbewahren. Für die beste Knusprigkeit möglichst frisch servieren.
Häufig gefragt
Säuerliche Äpfel passen gut zum süßen Belag und werden beim Backen weich.
Die Kühlpausen halten die Butter fest und erleichtern das Ausrollen und Falten des Teigs.
Die Teigschichten sind goldbraun und die Apfelspalten weich.
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