Schwäbisches Hutzelbrot mit Dörrbirnen

Süßes Adventsgebäck

Fruchtiges Hefebrot mit Dörrbirnen, Zwetschgen, Feigen, Rosinen und Mandeln, aromatisiert mit winterlichen Gewürzen und Rotwein.

Zum Rezept
Ein fruchtiger Adventslaib aus Schwaben
Vorbereitung 40 Minuten
Kochen / Backen 60 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Tage 13 Std. 40 Min.
Gesamtzeit ca. 2 Tage 16 Std.
Menge 2 Laibe
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Nüsse und Samen, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Einweichen, Quellenlassen und Wässern

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das lange Einweichen macht die Trockenfrüchte saftig und gibt ihnen ein fruchtiges Weinaroma.
  • Hefeteig verbindet die Früchte und Mandeln zu zwei gut formbaren Laiben.
  • Zimt, Anis und Nelken ergänzen die Süße der Früchte mit warmer Würze.
  • Das Durchziehen nach dem Backen lässt die Aromen im Hutzelbrot zusammenfinden.

Dieses Hutzelbrot vereint süße Dörrbirnen und weitere Trockenfrüchte mit einem lockeren Hefeteig. Feigen, Rosinen, Mandeln, Zimt, Anis und Nelken geben den zwei Laiben ein kräftiges, winterliches Aroma. Plane Zeit zum Einweichen und Durchziehen ein: Die Früchte ruhen vor der Zubereitung 8 bis 12 Stunden im Rotwein, und das ausgekühlte Brot sollte mindestens zwei Tage durchziehen.

Fruchtig-süß und würzig, mit saftigen Trockenfrüchten, knackigen Mandelstücken und einer aromatischen Kruste.

Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Früchte einweichen

    Dörrbirnen, Zwetschgen und Feigen klein schneiden und mit den Rosinen in eine Schüssel geben. Den Rotwein in einem kleinen Topf erwärmen, über die Früchte gießen und abgedeckt 8 bis 12 Stunden einweichen lassen.

    10 Stunden
  2. Früchte abtropfen lassen

    Die Früchte in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Den aufgefangenen Wein beiseitestellen. Die Mandeln grob hacken.

  3. Hefeteig kneten

    Hefe und Zucker in etwa 160 ml lauwarmem Wasser auflösen. Mehl, Salz, Zimt, Anis und Nelken in eine große Schüssel geben. Hefewasser und weiche Butter hinzufügen und alles etwa 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wirkt der Teig sehr fest, esslöffelweise etwas vom aufgefangenen Wein einkneten.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist geschmeidig und lässt sich gut kneten.

    • Den aufgefangenen Wein nur nach Bedarf esslöffelweise zugeben.
  4. Teig gehen lassen und Laibe formen

    Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Früchte und Mandeln gleichmäßig unterkneten, den Teig halbieren und zwei längliche Laibe formen.

    55 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.

  5. Laibe ruhen lassen

    Die Laibe auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und abgedeckt weitere 25 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    25 Minuten 175 °C
  6. Hutzelbrot backen

    Die Laibe auf mittlerer Schiene 55 bis 65 Minuten backen. Werden sie zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken. Anschließend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

    60 Minuten 175 °C

    Daran erkennst du es: Die Laibe sind gebacken und gebräunt; bei zu starker Bräunung locker abdecken.

    • Das vollständige Auskühlen erfolgt auf dem Kuchengitter.
  7. Durchziehen lassen

    Nach dem vollständigen Auskühlen das Hutzelbrot gut verpacken und mindestens zwei Tage durchziehen lassen, damit sich das Aroma abrundet.

    2 Tage

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zeit zum Durchziehen einplanen: Das ausgekühlte Hutzelbrot mindestens zwei Tage gut verpackt durchziehen lassen, damit sich das Aroma abrundet.

Zutatenwissen

Dörrbirnen

Dörrbirnen werden auch Hutzeln genannt. Getrocknete Äpfel sind eine mögliche Alternative; sie schmecken säuerlicher und weniger birnig.

Sinnvolle Alternativen

getrocknete Äpfel

Säuerlicher und weniger birnig im Geschmack.

Getrocknete Äpfel können statt der Dörrbirnen verwendet werden. Klein schneiden und wie die übrigen Trockenfrüchte einweichen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig wirkt sehr fest.

Den Teig zunächst wie beschrieben kneten und seine Konsistenz prüfen.

Esslöffelweise etwas vom aufgefangenen Rotwein einkneten, bis der Teig geschmeidig ist.

Die Laibe werden während des Backens zu dunkel.

Die Laibe während der angegebenen Backzeit im Blick behalten.

Die Laibe locker mit Backpapier abdecken und fertig backen.

Servieren und kombinieren

  • Pur genießen: Das durchgezogene Hutzelbrot in Scheiben schneiden und pur servieren.
  • Mit Butter servieren: Die Scheiben nach Wunsch mit etwas Butter genießen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Das Hutzelbrot nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, gut verpacken und mindestens zwei Tage durchziehen lassen.

Aufbewahren

Das Brot vollständig auskühlen lassen und gut verpackt aufbewahren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält
  • Mandeln (Schalenfrüchte): enthält
  • Milch: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie lange müssen die Früchte einweichen?

Die klein geschnittenen Dörrbirnen, Zwetschgen und Feigen sowie die Rosinen ziehen abgedeckt 8 bis 12 Stunden im erwärmten Rotwein.

Wie lange sollte Hutzelbrot durchziehen?

Nach dem vollständigen Auskühlen gut verpacken und mindestens zwei Tage durchziehen lassen.

Kann ich Dörrbirnen ersetzen?

Getrocknete Äpfel sind eine mögliche Alternative. Das Brot schmeckt damit säuerlicher und weniger birnig.

Aus unserer Küche

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