Bayerischer Kartoffelsalat mit Radieschen und Frühlingszwiebeln

Sättigender Salat aus Bayern

Saftiger bayerischer Kartoffelsalat aus warmen Kartoffelscheiben, Radieschen und Frühlingszwiebeln mit einer warmen Brühe-Essig-Marinade.

Zum Rezept
Bayerischer Kartoffelsalat mit Radieschen
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 35 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die warme Marinade verbindet sich besonders gut mit den noch warmen Kartoffelscheiben.
  • Radieschen und Frühlingszwiebeln setzen knackige, frische Kontraste zur weichen Kartoffelstruktur.
  • Essig, Senf und Brühe sorgen für eine ausgewogene, leicht herzhafte Würze ohne schwere Mayonnaise.

Dieser bayerische Kartoffelsalat wird mit warmer Gemüsebrühe, Weißweinessig, Rapsöl und mittelscharfem Senf angemacht. Die lauwarmen Kartoffeln nehmen die Marinade besonders gut auf, während Radieschen und Frühlingszwiebeln für Frische und Biss sorgen.

Lauwarm serviert ist der Salat saftig und aromatisch, mit weichen, aber möglichst intakten Kartoffelscheiben, knackigen Radieschen, frischem Zwiebelgeschmack und einer leicht säuerlich-senfigen Marinade.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln garen und schneiden

    Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich gesalzenem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen. Sie sollen weich sein, aber nicht zerfallen. Abgießen und etwa 10 Minuten ausdampfen lassen. Noch warm pellen und in dünne Scheiben schneiden.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer einstechen, behalten aber ihre Form.

    • Die Kartoffeln möglichst gleich groß auswählen, damit sie gleichzeitig gar werden.

    Wichtig: Beim Abgießen und Pellen auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.

  2. Frische Zutaten vorbereiten

    Während die Kartoffeln garen, die Radieschen putzen, waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, die kleine Zwiebel fein würfeln und den Schnittlauch fein schneiden.

    15 Minuten
    • Sehr dünne Radieschenscheiben verteilen sich gleichmäßig im Salat.
  3. Warme Marinade ansetzen

    Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erwärmen. Zwiebelwürfel, Weißweinessig, Senf, Zucker, Salz und etwas Pfeffer einrühren und einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Rapsöl unterrühren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Marinade ist heiß und die Zutaten sind gleichmäßig verrührt.

    • Das Öl erst nach dem kurzen Aufkochen einrühren, damit die Marinade warm, aber nicht lange sprudelnd gekocht wird.

    Wichtig: Den kleinen Topf nach dem Aufkochen vom Herd nehmen, bevor das Öl eingerührt wird.

  4. Kartoffeln marinieren

    Die warmen Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben. Die heiße Marinade darüber gießen und alles vorsichtig vermengen, damit die Scheiben möglichst ganz bleiben. Den Salat 15 Minuten ziehen lassen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben haben etwas Marinade aufgenommen und der Salat wirkt saftig.

    • Mit einem breiten Kochlöffel oder Teigschaber von unten nach oben heben statt kräftig zu rühren.
  5. Frische Zutaten unterheben und ruhen lassen

    Radieschen und Frühlingszwiebeln unterheben. Den Kartoffelsalat mit Schnittlauch bestreuen, nochmals vorsichtig mischen und mit Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren weitere 10 Minuten ruhen lassen und lauwarm genießen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Radieschen bleiben knackig und der Salat ist lauwarm sowie gleichmäßig gewürzt.

    • Die Radieschen erst nach dem Ziehenlassen unterheben, damit sie knackig bleiben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln vorsichtig mischen: Die Kartoffelscheiben möglichst mit einem breiten Kochlöffel von unten nach oben heben. So bleiben sie trotz der warmen Marinade weitgehend intakt.
  • Lauwarm genießen: Der Salat wird lauwarm serviert. Die Wärme hilft den Kartoffeln, die Marinade aufzunehmen, während die Radieschen frisch und knackig bleiben.

Zutatenwissen

Kartoffelsorte

Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und vorsichtigen Vermengen besser ihre Form.

Radieschen frisch halten

Radieschen erst nach der ersten Ziehzeit unterheben, damit sie ihren knackigen Biss behalten.

Marinade warm verwenden

Die warme Brühe-Essig-Marinade zieht besonders gut in die noch warmen Kartoffelscheiben ein.

Sinnvolle Alternativen

Apfelessig

Der Salat schmeckt etwas fruchtiger und milder.

Den Weißweinessig vollständig durch Apfelessig ersetzen und die Säure vor dem Servieren abschmecken.

Sonnenblumenöl

Der Geschmack bleibt mild und neutral.

Das Sonnenblumenöl wie im Rezept unter die warme Marinade rühren.

Rote Zwiebel

Die Zwiebelnote wird etwas kräftiger und die Farbe auffälliger.

Eine kleine rote Zwiebel fein würfeln und anstelle der gelben Zwiebel verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kartoffelscheiben zerfallen beim Vermengen.

Kartoffeln nur weich, aber nicht breiig garen und die Marinade vorsichtig unterheben.

Den Salat nicht weiter rühren und zerfallene Stücke als rustikale, cremigere Textur akzeptieren.

Die Radieschen verlieren ihren knackigen Biss.

Radieschen erst nach der 15-minütigen Ziehzeit unterheben.

Zusätzliche frisch geschnittene Radieschen kurz vor dem Servieren unterheben.

Die Marinade schmeckt zu sauer oder zu senfig.

Die angegebenen Mengen einhalten und vor dem Übergießen kurz abschmecken.

Mit etwas zusätzlicher warmer Brühe oder einigen Kartoffelscheiben ausgleichen; nicht gleichzeitig große Mengen Öl und Zucker zufügen.

Varianten

Mit zusätzlicher Petersilie

Eine kräuterbetonte Variante mit Schnittlauch und fein gehackter Petersilie.

Mit Gewürzgurke

Eine würzigere Variante mit fein gewürfelter Gewürzgurke und etwas Gurkenwasser.

Milder abgeschmeckt

Eine mildere Variante mit weniger Essig und Senf sowie etwas mehr Brühe.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm servieren: Den Kartoffelsalat lauwarm als bodenständige Beilage zu gebratenem oder gegrilltem Gemüse, Tofu oder anderen herzhaften Speisen servieren.
  • Gut durchgezogen servieren: Für ein kräftigeres Aroma kann der Salat länger ruhen. Vor dem Servieren nochmals vorsichtig mischen und bei Bedarf mit Pfeffer und etwas Essig abschmecken.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den Salat bis zu 12 Stunden vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Radieschen und Frühlingszwiebeln möglichst erst kurz vor dem Servieren unterheben, wenn maximale Knackigkeit gewünscht ist.

Aufbewahren

Reste nach dem Servieren zügig abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen und vorsichtig durchmischen.

Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.

Einfrieren

Durch das Einfrieren können Kartoffeln wässrig und Radieschen weich werden.

Allergene und Nährwerte

  • Senf: enthält · Aus der ausdrücklich aufgeführten Zutat Senf abgeleitet.

Lebensmittelsicherheit

  • Heißes Kochwasser und Dampf: Beim Abgießen der Kartoffeln vorsichtig arbeiten und Gesicht sowie Hände vor heißem Dampf schützen.
  • Aufbewahrung von Resten: Nicht sofort verzehrte Reste abdecken und kühl lagern; den Salat nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann der Kartoffelsalat auch kalt serviert werden?

Ja. Lauwarm schmeckt er besonders aromatisch, durchgezogen und gekühlt wird er kräftiger und kompakter.

Wie bleiben die Radieschen knackig?

Die Radieschen erst nach der ersten 15-minütigen Ziehzeit unterheben und den Salat danach nur vorsichtig mischen.

Enthält der bayerische Kartoffelsalat Mayonnaise?

Nein. Die Bindung und Saftigkeit entstehen durch die warme Brühe-Essig-Marinade mit Öl und Senf.

Kann ich den Salat am Vortag zubereiten?

Ja. Er kann bis zu 12 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden.

Aus unserer Küche

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