Weinbrand im Teig
Der Weinbrand gibt dem Rührkuchen eine warme, aromatische Note und kann durch braunen Rum ersetzt werden.
Brandenburger Rührkuchen
Saftiger Brandenburger Rührkuchen mit Weinbrand, Zitronenguss und kandierten Früchten aus der Kastenform.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser feine Rührkuchen verbindet einen lockeren, buttrigen Teig mit dem warmen Aroma von Weinbrand, einem säuerlichen Zitronenguss und einer bunten Dekoration aus kandierten Früchten. Er lässt sich unkompliziert in der Kastenform backen und passt besonders gut auf eine festliche Kaffeetafel.
Der Kuchen ist weich, saftig und feinporig, mit buttrigem Teigaroma, einer warmen Weinbrandnote, säuerlich-süßem Zitronenguss und fruchtig-kandierten Akzenten.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform gründlich mit Butter einfetten und mit etwas Weizenmehl ausstäuben.
Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Backofen und der später heißen Form Ofenhandschuhe verwenden.
Die weiche Butter mit Zucker und der Prise Salz in der Rührschüssel mit dem Handrührgerät hell und cremig aufschlagen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich heller und cremig aufgeschlagen.
Die Eier einzeln nacheinander unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Jedes Ei etwa eine halbe Minute einarbeiten, bevor das nächste dazukommt, bis eine gebundene, fluffige Creme entsteht.
Daran erkennst du es: Die Creme wirkt gebunden, glatt und fluffig.
Weizenmehl, SpeisestärkeFeines Stärkepulver zum Binden von Flüssigkeiten und für bestimmte Back- und Süßspeisen. und Backpulver in der zweiten Schüssel vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Weinbrand kurz, aber gründlich unter den Teig heben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig vermischt, ohne sichtbare Mehlnester.
Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glattstreichen. Auf mittlerer Schiene etwa 45 bis 55 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen; am Holzstäbchen darf kein flüssiger Teig haften bleiben.
Daran erkennst du es: Das Holzstäbchen kommt ohne flüssigen Teig heraus.
Wichtig: Die Form und der Kuchen sind sehr heiß; nur mit geeigneten Ofenhandschuhen herausnehmen.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend vorsichtig stürzen und auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich ohne weiche Wärme am Boden glasieren.
Wichtig: Die Form bleibt nach dem Backen heiß; beim Stürzen vorsichtig arbeiten.
Den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem glatten, zähflüssigen Guss verrühren.
Daran erkennst du es: Der Guss ist glatt und zähflüssig, aber noch gut verstreichbar.
Den ausgekühlten Kuchen großzügig mit dem Zitronenguss bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Guss bedeckt.
Die kandierten Früchte gegebenenfalls leicht zerkleinern und sofort auf dem noch feuchten Zitronenguss verteilen, damit sie gut haften. Den Guss vor dem Anschnitt vollständig trocknen lassen.
Daran erkennst du es: Der Guss ist trocken und die Früchte sitzen fest auf der Oberfläche.
Wichtig: Beim Zerkleinern der Früchte vorsichtig mit dem Messer arbeiten.
Gut zu wissen
Der Weinbrand gibt dem Rührkuchen eine warme, aromatische Note und kann durch braunen Rum ersetzt werden.
Belegkirschen, Orangeat und Zitronat sorgen für die typische bunte Dekoration. Als fruchtige Alternative können fein gewürfelte Trockenaprikosen verwendet werden.
Die Speisestärke ergänzt das Weizenmehl und trägt zu einer zarten, lockeren Kuchenkrume bei.
Der Kuchen erhält eine etwas kräftigere, karamelligere Rumnote.
Den Weinbrand vollständig durch braunen Rum ersetzen und die gleiche Menge verwenden.
Die Dekoration wird weniger bunt und schmeckt etwas säuerlicher und fruchtiger.
Die Trockenaprikosen fein würfeln und wie die kandierten Früchte auf dem noch feuchten Zitronenguss verteilen.
Den Kuchen vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Den Kuchen kurz weiter abkühlen lassen und den verlaufenen Guss vorsichtig erneut verstreichen.
Mehl, Stärke und Backpulver nur kurz, aber gründlich unterheben.
Die Form gründlich vorbereiten und den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen.
Den Kuchen vorsichtig an den Rändern lösen und die Form kurz auf ein warmes, feuchtes Tuch stellen.
Den Zitronensaft portionsweise zum Puderzucker geben und die Konsistenz prüfen.
Etwas Puderzucker unterrühren, bis der Guss wieder zähflüssig ist.
Die kandierten Früchte werden durch fein gewürfelte Trockenaprikosen ersetzt.
Der Weinbrand wird durch braunen Rum ersetzt.
Der Kuchen kann bis zu einen Tag im Voraus gebacken, vollständig ausgekühlt, glasiert und dekoriert werden. Bis zum Servieren gut abgedeckt aufbewahren.
Den vollständig getrockneten Kuchen bei Raumtemperatur trocken und vor direkter Wärme geschützt aufbewahren. Im Kühlschrank kann die Glasur feucht werden; den Kuchen vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur bringen.
Bei auffälligem Geruch, Schimmel oder ungewöhnlicher Feuchtigkeit nicht mehr verzehren.
Das Einfrieren wurde für dieses Rezept nicht konkret beschrieben; insbesondere Zitronenguss und kandierte Dekoration können nach dem Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Brauner Rum kann in gleicher Menge verwendet werden und gibt dem Kuchen eine etwas kräftigere, karamelligere Note.
Fein gewürfelte Trockenaprikosen eignen sich als fruchtige Alternative. Sie schmecken etwas säuerlicher und sorgen für eine weniger bunte Dekoration.
Die Früchte unmittelbar nach dem Auftragen des Zitronengusses auf der noch feuchten Oberfläche verteilen, damit sie gut haften.
Bei der Stäbchenprobe darf am Holzstäbchen kein flüssiger Teig mehr haften bleiben.
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