Zarte badische Mürbeteigplätzchen mit fruchtig-säuerlichem JohannisbeergeleeDas Gelee vor dem Bestreichen glatt rühren und dünn auftragen, damit die Plätzchen sauber zusammengesetzt werden können. und einer gelochten Oberseite.
Von Deutschland auf dem TellerVeröffentlicht am 18. September 2026
Geprüfte Rezept-EignungVegetarisch (Ei und Milch möglich)
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Der rasch verknetete Mürbeteig bleibt durch die kalte Butter zart und mürbe.
Das säuerliche Johannisbeergelee bildet einen klaren Kontrast zur süßen, buttrigen Gebäckhülle.
Die gelochte Oberseite macht die Füllung sichtbar und gibt den Plätzchen ihr charakteristisches Aussehen.
Hildabrötchen mit Johannisbeergelee gehören zum badischen Weihnachtsgebäck. Zwei buttrige Mürbeteigplätzchen werden mit Johannisbeergelee verbunden; durch das kleine Loch im oberen Plätzchen scheint die rote Füllung sichtbar hindurch.
Buttrig, fein mürbe und zart knusprig an den Rändern, mit einer fruchtig-säuerlichen Geleefüllung und einer leichten Süße vom Puderzucker.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Mürbeteig herstellen und kühlen
1
Teig verkneten
Weizenmehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die kalte Butter in Würfeln und das Eigelb dazugeben und alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und zusammenhängend, ohne lange warm geknetet zu werden.
Den Teig nur so lange bearbeiten, bis er zusammenhält, damit die Plätzchen mürbe bleiben.
2
Teig kalt stellen
Den Teig flach drücken, abdecken und 60 Minuten kalt stellen.
60 Minuten
Daran erkennst du es: Der Teig ist durchgekühlt und lässt sich anschließend ausrollen.
Ausstechen und backen
1
Backofen vorbereiten
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
160 °C
Das Vorheizen vollständig abschließen, bevor die erste Teigportion in den Ofen kommt.
2
Plätzchen ausstechen
Den Teig portionsweise etwa 3 mm dick ausrollen. Gleich viele Plätzchen mit und ohne kleines Loch ausstechen und auf die vorbereiteten Bleche legen.
Daran erkennst du es: Es liegen gleich viele ungelochte und gelochte Plätzchen zum Zusammensetzen bereit.
Den Teig portionsweise bearbeiten und nicht unnötig lange warm werden lassen.
3
Plätzchen backen
Die Plätzchen 9 bis 11 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen, bevor sie gefüllt werden.
10 Minuten160 °C
Daran erkennst du es: Die Ränder sind hell goldgelb, die Plätzchen noch nicht dunkel gebräunt.
Die Backzeit kann je nach Teigdicke und Ofen leicht variieren.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Füllen und fertigstellen
1
Mit Gelee zusammensetzen
Das Johannisbeergelee in der kleinen Schüssel glatt rühren. Jeweils ein ungelochtes Plätzchen dünn mit Gelee bestreichen, ein gelochtes daraufsetzen und leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die beiden Plätzchen haften zusammen und das Gelee ist durch das Loch sichtbar.
Das Gelee dünn auftragen, damit es beim Zusammendrücken nicht an den Rändern herausquillt.
2
Bestäuben und fest werden lassen
Die gefüllten Hildabrötchen mit Puderzucker bestäuben und vor dem Verpacken einige Stunden fest werden lassen.
3 Stunden
Daran erkennst du es: Die Geleefüllung ist fest geworden und die Plätzchen lassen sich gut stapeln.
Während des Festwerdens die Plätzchen nicht luftdicht stapeln, damit die Füllung anziehen kann.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Mürbeteig kalt halten: Der Teig sollte zügig verarbeitet werden. Durch die kalte Butter und die Kühlzeit bleibt das Gebäck besonders mürbe.
Mehrere Bleche nacheinander backen: Bei mehreren Backdurchgängen die ausgestochenen Plätzchen bis zum Backen möglichst kühl halten.
Zutatenwissen
Mehl Type 405
Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen, zarten Mürbeteig.
Butter kalt verwenden
Kalte Butter unterstützt die mürbe Textur und verhindert, dass der Teig beim Ausrollen zu weich wird.
Johannisbeergelee
Das Gelee vor dem Bestreichen glatt rühren und dünn auftragen, damit die Plätzchen sauber zusammengesetzt werden können.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Plätzchen werden hart statt mürbe.
Den Teig nur rasch verkneten und die Kühlzeit einhalten.
Den Teig erneut kühlen und beim Ausrollen nur kurz weiterverarbeiten.
Die Plätzchen schmecken trocken oder werden zu dunkel.
Die Plätzchen ab 9 Minuten beobachten und bei hell goldgelben Rändern aus dem Ofen nehmen.
Das Gelee quillt beim Zusammensetzen heraus.
Das Gelee dünn auftragen und die Oberseite nur leicht andrücken.
Überquellendes Gelee vorsichtig abnehmen und die Plätzchen anschließend fest werden lassen.
Servieren und kombinieren
Auf dem Plätzchenteller: Die Hildabrötchen als Teil einer gemischten Weihnachtsgebäckplatte servieren.
Zu Kaffee oder Tee: Die mürben Plätzchen als kleines süßes Gebäck zu Kaffee oder Tee reichen.
Planen und Reste genießen
Aufbewahren
Die Hildabrötchen in einer gut schließenden Dose lagern. Nach einem Tag ist der Mürbeteig besonders mürbe.
Allergene und Nährwerte
Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
Milch: enthält · Das Rezept enthält Butter.
Ei: enthält · Das Rezept enthält Eigelb.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …