Hildabrötchen mit Johannisbeergelee

Badisches Mürbeteiggebäck

Zarte badische Mürbeteigplätzchen mit fruchtig-säuerlichem JohannisbeergeleeDas Gelee vor dem Bestreichen glatt rühren und dünn auftragen, damit die Plätzchen sauber zusammengesetzt werden können. und einer gelochten Oberseite.

Zum Rezept
Hildabrötchen mit Johannisbeergelee
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit ca. 6 Stunden
Menge etwa 35 gefüllte Plätzchen
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der rasch verknetete Mürbeteig bleibt durch die kalte Butter zart und mürbe.
  • Das säuerliche Johannisbeergelee bildet einen klaren Kontrast zur süßen, buttrigen Gebäckhülle.
  • Die gelochte Oberseite macht die Füllung sichtbar und gibt den Plätzchen ihr charakteristisches Aussehen.

Hildabrötchen mit Johannisbeergelee gehören zum badischen Weihnachtsgebäck. Zwei buttrige Mürbeteigplätzchen werden mit Johannisbeergelee verbunden; durch das kleine Loch im oberen Plätzchen scheint die rote Füllung sichtbar hindurch.

Buttrig, fein mürbe und zart knusprig an den Rändern, mit einer fruchtig-säuerlichen Geleefüllung und einer leichten Süße vom Puderzucker.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Mürbeteig herstellen und kühlen

  1. Teig verkneten

    Weizenmehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die kalte Butter in Würfeln und das Eigelb dazugeben und alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und zusammenhängend, ohne lange warm geknetet zu werden.

    • Den Teig nur so lange bearbeiten, bis er zusammenhält, damit die Plätzchen mürbe bleiben.
  2. Teig kalt stellen

    Den Teig flach drücken, abdecken und 60 Minuten kalt stellen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist durchgekühlt und lässt sich anschließend ausrollen.

Ausstechen und backen

  1. Backofen vorbereiten

    Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

    160 °C
    • Das Vorheizen vollständig abschließen, bevor die erste Teigportion in den Ofen kommt.
  2. Plätzchen ausstechen

    Den Teig portionsweise etwa 3 mm dick ausrollen. Gleich viele Plätzchen mit und ohne kleines Loch ausstechen und auf die vorbereiteten Bleche legen.

    Daran erkennst du es: Es liegen gleich viele ungelochte und gelochte Plätzchen zum Zusammensetzen bereit.

    • Den Teig portionsweise bearbeiten und nicht unnötig lange warm werden lassen.
  3. Plätzchen backen

    Die Plätzchen 9 bis 11 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen, bevor sie gefüllt werden.

    10 Minuten 160 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind hell goldgelb, die Plätzchen noch nicht dunkel gebräunt.

    • Die Backzeit kann je nach Teigdicke und Ofen leicht variieren.

    Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.

Füllen und fertigstellen

  1. Mit Gelee zusammensetzen

    Das Johannisbeergelee in der kleinen Schüssel glatt rühren. Jeweils ein ungelochtes Plätzchen dünn mit Gelee bestreichen, ein gelochtes daraufsetzen und leicht andrücken.

    Daran erkennst du es: Die beiden Plätzchen haften zusammen und das Gelee ist durch das Loch sichtbar.

    • Das Gelee dünn auftragen, damit es beim Zusammendrücken nicht an den Rändern herausquillt.
  2. Bestäuben und fest werden lassen

    Die gefüllten Hildabrötchen mit Puderzucker bestäuben und vor dem Verpacken einige Stunden fest werden lassen.

    3 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Geleefüllung ist fest geworden und die Plätzchen lassen sich gut stapeln.

    • Während des Festwerdens die Plätzchen nicht luftdicht stapeln, damit die Füllung anziehen kann.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Mürbeteig kalt halten: Der Teig sollte zügig verarbeitet werden. Durch die kalte Butter und die Kühlzeit bleibt das Gebäck besonders mürbe.
  • Mehrere Bleche nacheinander backen: Bei mehreren Backdurchgängen die ausgestochenen Plätzchen bis zum Backen möglichst kühl halten.

Zutatenwissen

Mehl Type 405

Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen, zarten Mürbeteig.

Butter kalt verwenden

Kalte Butter unterstützt die mürbe Textur und verhindert, dass der Teig beim Ausrollen zu weich wird.

Johannisbeergelee

Das Gelee vor dem Bestreichen glatt rühren und dünn auftragen, damit die Plätzchen sauber zusammengesetzt werden können.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Plätzchen werden hart statt mürbe.

Den Teig nur rasch verkneten und die Kühlzeit einhalten.

Den Teig erneut kühlen und beim Ausrollen nur kurz weiterverarbeiten.

Die Plätzchen schmecken trocken oder werden zu dunkel.

Die Plätzchen ab 9 Minuten beobachten und bei hell goldgelben Rändern aus dem Ofen nehmen.

Das Gelee quillt beim Zusammensetzen heraus.

Das Gelee dünn auftragen und die Oberseite nur leicht andrücken.

Überquellendes Gelee vorsichtig abnehmen und die Plätzchen anschließend fest werden lassen.

Servieren und kombinieren

  • Auf dem Plätzchenteller: Die Hildabrötchen als Teil einer gemischten Weihnachtsgebäckplatte servieren.
  • Zu Kaffee oder Tee: Die mürben Plätzchen als kleines süßes Gebäck zu Kaffee oder Tee reichen.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Die Hildabrötchen in einer gut schließenden Dose lagern. Nach einem Tag ist der Mürbeteig besonders mürbe.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Das Rezept enthält Butter.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält Eigelb.

Aus unserer Küche

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