Marmelade vom Roten Weinbergpfirsich

Fruchtaufstrich, Mosel

Fruchtaufstrich aus Roten Weinbergpfirsichen, GelierzuckerZuckerhaltige Mischung zum Einkochen von Fruchtaufstrichen, deren Gelierung durch Geliermittel unterstützt wird. 2:1 und Zitronensaft. Die Früchte werden gehäutet, entsteint, zerkleinert und sprudelnd eingekocht, bis die Konfitüre streichfähig geliert.

Zum Rezept
Mosel-Aroma im Glas
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge etwa 6 Gläser à 250 ml
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gelierzucker 2:1 bindet die Fruchtmasse zuverlässig und lässt das intensive Pfirsicharoma im Vordergrund.
  • Zitronensaft gleicht die natürliche Herbe und Süße aus und gibt dem Aufstrich eine klare geschmackliche Kontur.
  • Durch Häuten, Entsteinen und Zerkleinern lässt sich die Konsistenz zwischen fein und leicht stückig anpassen.

Der Rote WeinbergpfirsichDie Früchte sind aromatisch und leicht herb. gehört an der Mosel zu den regionaltypischen Früchten. Seine feste, pelzige Schale und das kräftig rote, leicht herbe Fruchtfleisch verleihen dieser Konfitüre ein intensives Aroma. Zitronensaft und Gelierzucker 2:1 sorgen für einen klaren Geschmack und eine streichfähige Konsistenz.

Intensiv fruchtig und aromatisch, mit einer ausgewogenen Süße, feiner Säure und einer streichfähigen, je nach Zerkleinerung glatten oder leicht stückigen Konsistenz.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gläser vorbereiten

    Gläser und Deckel mit kochendem Wasser gründlich ausspülen oder auskochen. Die Gläser kopfüber auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen. Währenddessen die Früchte vorbereiten.

    10 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Gläser und Deckel sind sauber und abtropfbereit.

    • Die vorbereiteten Gläser bis zum Befüllen sauber und möglichst warm halten.

    Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißen Gläsern.

  2. Pfirsiche häuten und entsteinen

    Die Weinbergpfirsiche kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen oder 30 Sekunden blanchieren, kalt abschrecken und häuten. Halbieren, entsteinen und anschließend 1,2 kg Fruchtfleisch abwiegen.

    20 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Die Schale lässt sich leicht abziehen und das Fruchtfleisch ist vollständig entsteint.

    • Nur so lange blanchieren, bis sich die Schale löst; die Früchte sollen nicht weich gekocht werden.

    Wichtig: Beim Abgießen und Abschrecken vorsichtig mit heißem Wasser arbeiten.

  3. Fruchtmasse anrühren

    Das Fruchtfleisch fein würfeln oder mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Mit Gelierzucker und Zitronensaft in einem hohen Topf vermischen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Frucht, Gelierzucker und Zitronensaft sind gleichmäßig vermischt.

    • Für einen stückigeren Aufstrich nur grob zerdrücken; für eine feinere Konsistenz die Früchte gründlicher zerkleinern.
  4. Konfitüre sprudelnd kochen

    Die Fruchtmasse unter ständigem Rühren erhitzen und sprudelnd aufkochen. Sobald sie kräftig kocht, 4 Minuten weiterkochen lassen und regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse kocht kräftig und gleichmäßig; nach 4 Minuten ist sie deutlich eingedickt.

    • Einen hohen Topf verwenden, da die Fruchtmasse beim Aufkochen stark aufsteigen kann.

    Wichtig: Heiße Fruchtmasse kann spritzen; beim Rühren Abstand halten.

  5. Gelierprobe machen

    Für die Gelierprobe 1 Teelöffel der heißen Masse auf den kalten Teller geben. Wird sie nach kurzer Zeit fest, ist die Konfitüre bereit. Bleibt sie flüssig, 1 Minute weiterkochen und die Probe wiederholen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Probe wird auf dem kalten Teller fest und bleibt beim Schräghalten nicht dünnflüssig.

    • Den Teller vor der Probe kalt stellen, damit die Konsistenz schneller erkennbar wird.

    Wichtig: Nur eine kleine Menge der heißen Masse prüfen und vorsichtig handhaben.

  6. Heiß abfüllen und abkühlen

    Die heiße Konfitüre randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Die Ränder sauber abwischen, sofort verschließen und die Gläser 5 Minuten auf den Deckeln stehen lassen. Danach wieder umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gläser sind verschlossen und nach dem vollständigen Abkühlen sauber abgewischt und unbeschädigt.

    • Die Gläser nicht bis zum Rand verschmutzen; sauber abgewischte Ränder erleichtern das sichere Verschließen.

    Wichtig: Beim Einfüllen und Verschließen besteht Verbrennungsgefahr durch die heiße Konfitüre und die Gläser.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Konsistenz anpassen: Die Zerkleinerung bestimmt die Textur: fein gewürfelte oder gründlich zerdrückte Früchte ergeben einen glatteren Aufstrich, grob zerdrückte Früchte bleiben leicht stückig.
  • Gelierprobe abwarten: Die angegebene Kochzeit ist ein Richtwert. Entscheidend ist, dass die Probe auf dem kalten Teller fest wird; andernfalls die Masse portionsweise jeweils eine weitere Minute kochen.

Zutatenwissen

Roter Weinbergpfirsich

Die Früchte sind aromatisch und leicht herb. Gelbe oder weiße Pfirsiche können verwendet werden, ergeben meist einen süßeren und weniger herben Aufstrich.

Gelierzucker 2:1

Die Mengen sind auf Gelierzucker im Verhältnis 2:1 abgestimmt. Bei einem anderen Gelierzuckerverhältnis muss die Rezeptur entsprechend angepasst werden.

Sinnvolle Alternativen

Gelbe oder weiße Pfirsiche

Der Aufstrich wird meist süßer und weniger herb; Farbe und Aroma verändern sich.

Die Pfirsiche auf dieselbe Weise häuten, entsteinen, zerkleinern und 1,2 kg Fruchtfleisch abwiegen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Fruchtmasse setzt am Topfboden an oder schmeckt angebrannt.

Einen hohen Topf verwenden und während des Aufkochens sowie der vierminütigen Kochzeit regelmäßig rühren.

Nicht am Topfboden kratzen, sondern die nicht angebrannte obere Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und die Gelierprobe erneut durchführen.

Die Konfitüre bleibt nach der Gelierprobe dünnflüssig.

Den Teller kalt verwenden und bei einer flüssigen Probe jeweils eine weitere Minute kochen.

Die Masse erneut erhitzen, eine weitere Minute kochen und die Gelierprobe wiederholen.

Ein Glas lässt sich nicht sauber verschließen.

Die Glasränder vor dem Verschließen gründlich sauber abwischen.

Den Deckel abnehmen, den Rand sorgfältig reinigen, erneut verschließen und das Glas wieder auf den Deckel stellen.

Varianten

Fein pürierte Konfitüre

Eine glattere, gleichmäßigere Variante ohne deutlich erkennbare Fruchtstücke.

Stückige Konfitüre

Eine rustikalere Variante mit kleinen, noch erkennbaren Pfirsichstücken.

Servieren und kombinieren

  • Auf Brot oder Brötchen: Die abgekühlte Konfitüre als fruchtigen Aufstrich auf Brot, Brötchen oder Toast servieren.
  • Zu Quark oder Joghurt: Kleine Mengen als fruchtige Ergänzung zu Quark oder Joghurt verwenden.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Konfitüre kann vollständig gekocht, heiß abgefüllt und bis zum Servieren kühl und dunkel aufbewahrt werden.

Aufbewahren

Kühl, dunkel und ungeöffnet aufbewahren. Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern und zügig verbrauchen.

Nur saubere, unbeschädigte Gläser und Deckel verwenden. Geöffnete Gläser sauber entnehmen und bei auffälligem Geruch, Schimmel oder ungewöhnlicher Veränderung nicht weiterverwenden.

Lebensmittelsicherheit

  • Saubere Gläser und Deckel: Gläser und Deckel vor dem Abfüllen gründlich mit kochendem Wasser ausspülen oder auskochen und sauber abtropfen lassen.
  • Verbrennungsgefahr beim Abfüllen: Die heiße Konfitüre vorsichtig in die Gläser füllen und beim Umgang mit heißen Gläsern und Deckeln Verbrennungen vermeiden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich statt Roter Weinbergpfirsiche auch andere Pfirsiche verwenden?

Ja. Gelbe oder weiße Pfirsiche sind eine sinnvolle Alternative. Der Aufstrich wird damit meist süßer und weniger herb.

Warum werden 1,2 kg Fruchtfleisch abgewogen?

Die Ausgangsmenge von 1,5 kg ganzen Früchten berücksichtigt Schale und Steine. Für die Gelierzucker-Menge ist das abgewogene Fruchtfleisch maßgeblich.

Woran erkenne ich, dass die Konfitüre fertig geliert ist?

Bei der Gelierprobe wird ein Teelöffel der heißen Masse auf einen kalten Teller gegeben. Wird sie nach kurzer Zeit fest, kann die Konfitüre abgefüllt werden.

Wie kann ich die Konsistenz beeinflussen?

Für eine glattere Konfitüre die Früchte feiner pürieren oder gründlicher zerdrücken. Für eine stückigere Variante die Früchte fein würfeln oder nur grob stampfen.

Aus unserer Küche

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