Säuerliche Äpfel
Säuerliche, feste Äpfel geben dem süßen Hefeteig einen frischen Kontrast und behalten beim Einarbeiten Struktur.
Niederrheinisches Schmalzgebäck
Kleine niederrheinische Hefekrapfen mit geraspelten Äpfeln und Rosinen, goldbraun im heißen Fett ausgebacken und warm mit Zimt und Puderzucker serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Apfel-Püfferkes sind lockere Hefekrapfen vom Niederrhein. Geraspelte säuerliche Äpfel und saftige Rosinen machen den Teig fruchtig und aromatisch. Besonders zur Karnevalszeit werden sie gern frisch ausgebacken und noch lauwarm mit Zimtzucker gegessen.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, locker und saftig. Apfel und Rosinen geben fruchtige Süße, während Zimt und Puderzucker für ein warmes, süß-würziges Finish sorgen.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit dem Rum mischen und etwa 15 Minuten quellen lassen. Währenddessen die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe darin auflösen und kurz stehen lassen.
Das Mehl in die große Rührschüssel geben. Hefemilch, Zucker, Eier, Salz und die weiche Butter hinzufügen. Alles 5–7 Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und zusammenhängend.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Die Äpfel grob raspeln und leicht ausdrücken. Die Rosinen abtropfen lassen. Äpfel und Rosinen vorsichtig unter den aufgegangenen Teig arbeiten.
Daran erkennst du es: Äpfel und Rosinen sind gleichmäßig im Teig verteilt.
Öl oder Butterschmalz in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Ohne Thermometer den Stiel eines Holzkochlöffels ins Fett halten: Steigen daran kleine Bläschen auf, ist das Fett heiß genug.
Daran erkennst du es: Am Holzlöffelstiel steigen kleine Bläschen auf.
Wichtig: Heißes Fett niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Fett gelangen lassen.
Mit zwei Esslöffeln walnussgroße Teigportionen abstechen und portionsweise in das heiße Fett geben. Die Püfferkes 4–5 Minuten goldbraun ausbacken und dabei wenden. Zuerst ein Stück zur Probe backen: Die Außenseite soll nicht zu dunkel werden, während die Mitte vollständig durchgart.
Daran erkennst du es: Die Püfferkes sind rundum goldbraun und in der Mitte vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Teigstücke vorsichtig ins heiße Fett geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die fertigen Püfferkes mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Puderzucker und Zimt mischen und die noch warmen Püfferkes damit bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Püfferkes sind abgetropft und gleichmäßig mit Zimtzucker bestreut.
Gut zu wissen
Säuerliche, feste Äpfel geben dem süßen Hefeteig einen frischen Kontrast und behalten beim Einarbeiten Struktur.
Neutrales Öl lässt den Apfelgeschmack klar hervortreten; Butterschmalz gibt eine kräftigere, buttrige Note.
Das Einweichen macht die Rosinen saftiger und verteilt das Rum-Aroma gleichmäßiger im Teig.
Die Rosinen werden fruchtig beziehungsweise neutral aromatisiert, ohne Alkoholnote.
Die Rosinen mit 2 EL Apfelsaft oder Wasser einweichen und anschließend wie beschrieben abtropfen lassen.
Die Püfferkes schmecken etwas säuerlicher und fruchtiger.
Cranberrys bei Bedarf grob hacken und wie die Rosinen einweichen.
Der Teig bleibt weich; je nach Produkt kann das Aroma leicht variieren.
Milch und Butter im gleichen angegebenen Volumen beziehungsweise Gewicht ersetzen. Für eine vegane Variante zusätzlich die Eier ersetzen; das Ergebnis verändert sich dann stärker.
Die Milch nur lauwarm erwärmen und vor dem Auflösen der Hefe kurz prüfen.
Wenn der Teig nach der Gehzeit kaum aufgegangen ist, kann ein neuer Hefevorteig angesetzt und vorsichtig eingearbeitet werden; die Teigkonsistenz anschließend erneut prüfen.
Geraspelte Äpfel nur leicht ausdrücken und die Portionen mit zwei Löffeln kontrolliert abstechen.
Den Teig kurz weiterkneten und bei Bedarf sehr wenig Mehl einarbeiten, ohne ihn fest zu machen.
Portionsweise ausbacken und die Temperatur vor jeder neuen Portion prüfen.
Das Fett wieder auf 170–175 °C bringen und die nächsten Portionen kleiner halten.
Mit einem Probestück beginnen und die Temperatur im Bereich von 170–175 °C halten.
Die Hitze reduzieren und kleinere Portionen ausbacken; dunkle Stücke nicht weiter nachgaren.
Die Püfferkes werden nur mit Äpfeln zubereitet und schmecken etwas klarer und weniger süß-fruchtig.
Die Rosinen werden ohne Alkohol eingeweicht.
Die warme Bestreuung erhält einen deutlich würzigeren Zimtgeschmack.
Den Teig möglichst frisch ausbacken. Die trockenen Zutaten können vorab abgewogen werden; die Rosinen lassen sich einige Stunden vorher einweichen. Bereits ausgebackene Püfferkes schmecken frisch am besten.
Vollständig abgekühlte Püfferkes in einer Dose aufbewahren. Bei Raumtemperatur am selben Tag verzehren; für längere Aufbewahrung kühl lagern.
Vor dem Verpacken vollständig abkühlen lassen, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Die vollständig abgekühlten, ungepuderten Püfferkes portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen erwärmen.
Die Kruste wird nach dem Einfrieren etwas weniger knusprig.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich feste, säuerliche Äpfel, die beim Raspeln und Ausbacken etwas Struktur behalten.
Den Stiel eines Holzkochlöffels ins Fett halten. Steigen daran kleine Bläschen auf, ist das Fett heiß genug.
Ja. Die Rosinen können mit Apfelsaft oder Wasser eingeweicht werden.
Am besten schmecken sie frisch ausgebacken, noch lauwarm und mit Zimt und Puderzucker bestreut.
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