Passendes Bratwurstbrät
Frisches loses Bratwurstbrät vom Metzger ist außerhalb Frankens eine passende Alternative. Die Würzung kann je nach Hausrezept abweichen; Majoran deshalb nur bei Bedarf ergänzen.
Fränkisches Bratwurstbrätbrot
Fränkische Brotzeit aus kräftigem Bauern- oder Roggenmischbrot mit frischem Bratwurstbrät, Zwiebeln, Paprikapulver und schwarzem Pfeffer.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ausgstraafta, auch Katzbrot genannt, gehört zur fränkischen Brotzeit. Frisches Bratwurstbrät wird direkt auf kräftiges Bauern- oder Roggenmischbrot gestrichen und mit Zwiebeln, Paprika und Pfeffer rustikal gewürzt. Das kalte Brotgericht ist in Mittel-, Ober- und Unterfranken in regionalen Varianten bekannt.
Kräftiges, rustikales Brot trägt einen saftigen, würzigen Belag. Die Zwiebeln bringen knackige Frische und Schärfe, während Paprika und Pfeffer für warme, herzhafte Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Zwiebel schälen und fein würfeln oder in dünne Ringe schneiden. Radieschen oder Gewürzgurken, falls verwendet, waschen beziehungsweise abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
Das Bratwurstbrät aus dem Darm lösen und in eine Schüssel geben. Nur wenn es nicht ausreichend gewürzt ist, den Majoran kurz unterarbeiten. Nicht lange kneten, damit die Masse streichfähig bleibt.
Daran erkennst du es: Das Brät ist gleichmäßig vermischt und bleibt weich und streichfähig.
Wichtig: Rohes Bratwurstbrät durchgehend gut gekühlt halten und Hände, Schüssel sowie Arbeitsfläche nach dem Kontakt gründlich reinigen.
Die Brotscheiben auf das saubere Brett legen und das Bratwurstbrät gleichmäßig etwa einen Zentimeter dick darauf verstreichen.
Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und reicht bis nahe an die Brotränder.
Die Brote mit Zwiebeln belegen und mit Paprikapulver und schwarzem Pfeffer würzen. Radieschen oder Gewürzgurken nach Wunsch danebenlegen oder sparsam auf dem Brot verteilen.
Die Ausgstraafta sofort servieren und nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Wichtig: Wegen des rohen Hackfleischs nicht aufbewahren oder längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Gut zu wissen
Frisches loses Bratwurstbrät vom Metzger ist außerhalb Frankens eine passende Alternative. Die Würzung kann je nach Hausrezept abweichen; Majoran deshalb nur bei Bedarf ergänzen.
Bauernbrot oder Roggenmischbrot bietet genügend Struktur für den saftigen Belag und passt zum rustikalen Charakter der Brotzeit.
Die Würzung kann je nach Metzgerei etwas anders ausfallen.
Außerhalb Frankens loses frisches Bratwurstbrät verwenden und vor dem Ergänzen des Majorans probieren beziehungsweise die vorhandene Würzung berücksichtigen. Nicht durch gegartes Brät ersetzen.
Nur kurz vermischen und anschließend direkt auf das Brot streichen.
Das Brät vorsichtig mit einem Messer oder Löffel wieder lockern und dünn verstreichen.
Erst kurz vor dem Essen bestreichen und direkt servieren.
Bei längerer ungekühlter Standzeit das rohe Brät nicht mehr verwenden.
Die Scheiben auf ein stabiles Brett legen und den Belag mit kurzen, sanften Bewegungen verteilen.
Dicke Stellen vorsichtig abtragen und dünne Stellen ergänzen, ohne die Masse lange zu bearbeiten.
Die Zwiebel wird fein gewürfelt und gleichmäßig über den Belag verteilt.
Dünne Zwiebelringe sorgen für eine rustikalere Optik und einen deutlicheren Zwiebelbiss.
Radieschen bringen eine frische, knackige Schärfe als Beilage.
Bratwurstbrät bis zur Verarbeitung gut gekühlt halten. Die fertigen Brote am Einkaufstag sofort verzehren und nicht zur späteren Aufbewahrung einplanen.
Rohes Hackfleisch nicht bei Raumtemperatur stehen lassen. Hände, Messer, Schüssel und Arbeitsfläche nach dem Kontakt gründlich reinigen.
Die fertig bestrichenen Brote sind wegen des rohen Bratwurstbräts nicht zum Einfrieren vorgesehen.
Häufig gefragt
Ausgstraafta ist ein fränkischer Brotzeitklassiker: Frisches Bratwurstbrät wird roh auf kräftiges Brot gestrichen und mit Zwiebeln sowie Gewürzen belegt.
Loses frisches Bratwurstbrät vom Metzger ist eine passende Alternative. Die Würzung kann je nach Hausrezept abweichen.
Beides passt. Radieschen bringen frische Schärfe, Gewürzgurken eine säuerliche Note. Sie können separat serviert oder sparsam auf dem Brot verteilt werden.
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