Mehlwahl
Weizenmehl Type 405 ergibt eine milde, eher zarte Teigstruktur und passt zur beschriebenen weichen, leicht elastischen Konsistenz.
Rheinische Mehlkloß-Beilage
Schlichte rheinisch-düsseldorfer Mehlklöße aus Weizenmehl, Eiern und Milch, die als zarte Beilage in siedendem Salzwasser gar ziehen und anschließend in Butter geschwenkt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Düsseldorfer Mehlklöße sind eine schlichte rheinische Beilage mit weichem Kern und zarter, leicht elastischer Oberfläche. Der zähe Teig wird portionsweise abgestochen, in siedendem Salzwasser gegart und anschließend in Butter geschwenkt.
Die Klöße haben einen weichen, leicht elastischen Kern, eine zarte Oberfläche und einen milden, buttrigen Geschmack mit dezenter Muskatnote.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Eier, Milch, das gestrichene Salz und Muskat in der Rührschüssel zu einem zähen, glatten Teig verrühren. Den Teig kräftig schlagen, bis er Blasen wirft, und anschließend 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, zäh und wirft beim kräftigen Schlagen Blasen.
Wasser mit dem Salz für das Kochwasser im weiten Topf aufkochen. Die Hitze anschließend so weit reduzieren, dass das Wasser nur noch sanft siedet.
Daran erkennst du es: Das Wasser bewegt sich sichtbar, sprudelt aber nicht heftig.
Wichtig: Beim Absenken der Hitze und beim Einlegen der Klöße vorsichtig arbeiten, da heißes Wasser spritzen kann.
Den Esslöffel in das heiße Wasser tauchen. Portionsweise Nocken vom Teig abstechen und vorsichtig ins siedende Wasser gleiten lassen. Nicht zu viele Klöße auf einmal in den Topf geben.
Daran erkennst du es: Die Teigportionen liegen frei im Wasser und kleben nicht dicht aneinander.
Wichtig: Die Nocken langsam einlegen, damit kein heißes Wasser über den Topfrand spritzt.
Die Mehlklöße 8 bis 10 Minuten im nur siedenden Wasser gar ziehen lassen. Sobald sie an die Oberfläche steigen und durchgegart wirken, mit der Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen an die Oberfläche und sind im Kern nicht mehr teigig.
Butter in der Pfanne schmelzen. Die abgetropften Mehlklöße darin kurz schwenken und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Klöße sind rundum leicht mit geschmolzener Butter überzogen.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 ergibt eine milde, eher zarte Teigstruktur und passt zur beschriebenen weichen, leicht elastischen Konsistenz.
Die Butter wird nicht in den Teig gegeben, sondern erst zum Schluss zum kurzen Schwenken der gegarten Klöße verwendet.
Den Teig zäh anrühren und vor dem Garen die Konsistenz mit dem Löffel prüfen.
Etwas Mehl einarbeiten und den Teig erneut kurz ruhen lassen.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und die Wasserbewegung beobachten.
Hitze sofort reduzieren und die verbleibenden Klöße vorsichtiger weitergaren.
Die Klöße portionsweise garen und ihnen ausreichend Platz lassen.
Die nächste Portion kleiner ansetzen und die bereits gegarten Klöße mit der Schaumkelle vorsichtig trennen.
Die fertigen Mehlklöße werden zusätzlich mit weich gebratenen Zwiebeln serviert.
Gekochte und abgetropfte Klöße vollständig ausdampfen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verwenden.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die weiche Teigstruktur kann nach dem Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Der Teig soll zäh und glatt sein und beim kräftigen Schlagen Blasen werfen. Er muss sich mit einem Esslöffel portionsweise abstechen lassen.
Die Klöße steigen an die Oberfläche und sind im Kern nicht mehr teigig. Bei unterschiedlich großen Nocken kann ein Probekloß angeschnitten werden.
Sie passen besonders gut zu Bratensoße, Schmorgerichten und kräftigem Gemüse. Auch mit Butter und Zwiebeln können sie serviert werden.
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