Weizenmehl Type 550
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig und unterstützt eine lockere, feinporige Krume.
Hamburger Laugengebäck
Goldbraune Hamburger Laugenbrötchen mit kräftiger Kruste, weicher Krume und herzhaftem Salzfinish.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Hamburger Laugenbrötchen bringen frisches Bäckereigefühl auf den Frühstückstisch. Der elastische Hefeteig wird zu kleinen Kugeln geformt, kurz im Natronbad behandelt und anschließend goldbraun gebacken.
Außen kräftig goldbraun und leicht glänzend, innen weich und luftig mit feiner Hefenote; das grobe Salz sorgt für herzhafte, knusprige Akzente.
Schritt für Schritt
Hefe und Zucker im lauwarmen WasserBasisches Backtriebmittel, das mit Säure Kohlendioxid bildet. auflösen. Mehl, Salz und Butter in die Rührschüssel geben, die Hefemischung hinzufügen und alles etwa 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, in 8 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einer glatten Kugel schleifen. Die Teiglinge mit Abstand auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen und weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge wirken entspannt und leicht aufgegangen.
Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Für eine festere Oberfläche die Teiglinge anschließend 15 Minuten kühl stellen.
Das Wasser in einem großen Topf aufkochen, den Topf vom Herd nehmen und das Natron vorsichtig einrühren. Die Teiglinge nacheinander etwa 20 Sekunden in das Natronbad geben, mit der Schaumkelle herausheben und zurück auf das Backblech legen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind vollständig benetzt und glänzen leicht.
Wichtig: Mit heißem Wasser vorsichtig arbeiten und das Natron erst nach dem Herunternehmen vom Herd einrühren.
Jedes Brötchen mit dem scharfen Messer kreuzweise einschneiden und mit grobem Salz bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Einschnitte sind sauber geöffnet und das Salz haftet an der feuchten Oberfläche.
Wichtig: Das Messer vom Körper weg führen und die Teiglinge auf dem Blech stabil halten.
Die Laugenbrötchen auf der mittleren Schiene 18 bis 20 Minuten backen, bis sie kräftig goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und möglichst frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Brötchen sind kräftig goldbraun und fühlen sich an der Oberfläche fest an.
Wichtig: Das heiße Blech und die frisch gebackenen Brötchen nur mit geeignetem Hitzeschutz anfassen.
Gut zu wissen
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig und unterstützt eine lockere, feinporige Krume.
Das Natron erst einrühren, nachdem der Topf vom Herd genommen wurde. Die Mischung kann aufschäumen.
Das feine Salz würzt den Teig. Das grobe Salz wird erst nach dem Natronbad als sichtbares Finish aufgestreut.
Die Kruste wird aromatischer und erhält eine würzige Kümmelnote statt der salzigen Akzente.
Die gelaugten und eingeschnittenen Teiglinge vor dem Backen mit Kümmel bestreuen.
Die Oberfläche erhält nussige Röstaromen und weniger Salzgeschmack.
Die gelaugten Teiglinge vor dem Backen mit Sesam bestreuen.
Das Wasser nur lauwarm verwenden, bevor Hefe und Zucker darin aufgelöst werden.
Den Teig an einem warmen Ort länger beobachten. Geht er weiterhin nicht sichtbar auf, lässt er sich meist nicht vollständig retten.
Den Topf vom Herd nehmen und das Natron vorsichtig portionsweise einrühren.
Den Topf kurz stehen lassen, bis der Schaum zurückgeht, und anschließend vorsichtig fortfahren.
Jeden Teigling etwa 20 Sekunden vollständig ins Natronbad geben und bis zur kräftigen Goldbräunung backen.
Die Brötchen einige Minuten weiterbacken und dabei die Oberfläche beobachten.
Die Brötchen direkt nach dem Backen auf ein Kuchengitter setzen.
Auf dem Kuchengitter vollständig ausdampfen lassen.
Für eine mildere Kruste das grobe Salz durch Kümmel oder Sesam ersetzen.
Nach dem vollständigen Abkühlen bei Raumtemperatur lagern. Für längere Aufbewahrung in einem gut schließenden Behälter vor dem Austrocknen schützen.
Vor dem Verzehr auf ungewöhnlichen Geruch, Schimmel oder eine auffällige Oberfläche prüfen.
Die vollständig abgekühlten Brötchen einzeln oder portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Backofen auffrischen.
Die Kruste ist nach dem Einfrieren meist etwas weniger knusprig als frisch gebacken.
Häufig gefragt
Ja, ein anderes Weizenmehl kann funktionieren. Type 550 ist in diesem Rezept jedoch als passende Grundlage für einen elastischen Hefeteig vorgesehen.
Die Kühlzeit sorgt für eine festere Oberfläche und erleichtert das anschließende Eintauchen ins Natronbad.
Am besten schmecken sie lauwarm und möglichst frisch, zum Beispiel mit Butter, Käse, Schinken oder einem herzhaften Belag.
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