Buttermilch nur lauwarm erwärmen
Die Buttermilch soll handwarm, aber nicht heiß sein, bevor die Hefe eingerührt wird.
Brandenburg · Spreewald
Lockere, leicht säuerliche Hefeplinsen aus Buttermilch, Weizenmehl und Eiern, dazu cremiger Kräuterquark und knackiger Gurkensalat mit kaltgepresstem LeinölLeinöl ist ein aus den Samen des Gemeinen Leins gewonnenes Pflanzenöl mit charakteristisch hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Herzhafte Spreewälder Hefeplinsen verbinden einen locker aufgegangenen Hefeteig mit frischen, säuerlichen und kräuterbetonten Beilagen. Die Plinsen werden portionsweise in der Pfanne ausgebacken und als sättigendes Hauptgericht mit Kräuterquark und Gurkensalat serviert.
Die Plinsen sind außen goldbraun und innen weich sowie locker. Dazu kommen cremiger Quark mit frischen Kräutern und ein knackiger, leicht säuerlicher Gurkensalat mit nussiger Leinölnote.
Schritt für Schritt
Die Buttermilch im kleinen Topf vorsichtig lauwarm erwärmen. Sie soll nur handwarm sein. Hefe und Zucker darin auflösen und die Mischung fünf Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist aufgelöst und die Mischung wirkt leicht aktiv.
Mehl, Eier und das abgemessene Salz in die große Rührschüssel geben. Die Buttermilchmischung dazugießen und alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und bleibt dickflüssig.
Quark und Milch glatt rühren. SchnittlauchDill ist ein aromatisches Küchenkraut, dessen feine Blätter und Blütendolden vor allem Fisch, Gurken, Salate und helle Saucen würzen., Petersilie, Dill und Schalotte unterheben. Mit dem abgemessenen Salz und Pfeffer abschmecken und den Kräuterquark bis zum Servieren kühl stellen.
Daran erkennst du es: Der Quark ist cremig verrührt und die Kräuter sind gleichmäßig verteilt.
Die Gurke in dünne Scheiben schneiden, leicht salzen und zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend vorsichtig ausdrücken. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Essig, Zucker, Leinöl und Pfeffer verrühren, Gurke, Zwiebel und Dill untermischen und den Salat kurz durchziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gurkenscheiben sind leicht entwässert und der Salat ist gleichmäßig mariniert.
Die beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und mit wenig Rapsöl ausstreichen. Pro Plinse eine kleine Kelle Teig hineingeben und zu einem runden Fladen verlaufen lassen. Die Plinsen etwa zwei bis drei Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist, dann wenden und die zweite Seite ebenfalls ausbacken. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und der Teig ist durchgebacken.
Die warmen Hefeplinsen mit Kräuterquark und Gurkensalat servieren.
Daran erkennst du es: Die Plinsen werden warm mit den beiden Beilagen angerichtet.
Gut zu wissen
Die Buttermilch soll handwarm, aber nicht heiß sein, bevor die Hefe eingerührt wird.
Kaltgepresstes Leinöl ist meist in Bioläden, Hofläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich. Sein nussiges Aroma prägt den Gurkensalat.
Die Kräuter werden frisch geschnitten beziehungsweise gehackt und erst im Quark oder Gurkensalat untergemischt.
Der Gurkensalat bleibt frisch und leicht, schmeckt aber weniger nussig.
Das Leinöl im Dressing durch dieselbe Menge Rapsöl ersetzen.
Die Buttermilch nur lauwarm erwärmen und vor dem Einrühren der Hefe kurz prüfen.
Bei deutlich inaktiver Hefemischung eine neue Mischung ansetzen und den Teig damit weiterführen.
Bei mittlerer Hitze backen und den Teig zu flachen runden Fladen verlaufen lassen.
Die Hitze reduzieren und die nächsten Plinsen etwas dünner ausbacken.
Die Gurkenscheiben zehn Minuten ziehen lassen und anschließend überschüssige Flüssigkeit vorsichtig entfernen.
Etwas Flüssigkeit abgießen und das Dressing erneut abschmecken.
Eine geschmacklich mildere Variante des Gurkensalats ersetzt das kaltgepresste Leinöl durch Rapsöl.
Der Kräuterquark kann mit einer stärker betonten Mischung aus Schnittlauch, Petersilie und Dill zubereitet werden.
Kräuterquark und Gurkensalat können einige Stunden vorher vorbereitet und gekühlt aufbewahrt werden. Die Hefeplinsen schmecken frisch ausgebacken am besten; den Teig deshalb möglichst erst kurz vor dem Ausbacken ansetzen.
Plinsen, Kräuterquark und Gurkensalat getrennt voneinander abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Den Gurkensalat möglichst innerhalb von zwei Tagen verzehren.
Speisen mit Quark und Ei nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die ausgebackenen, vollständig abgekühlten Plinsen mit Zwischenlagen luftdicht verpacken und einfrieren. Kräuterquark und Gurkensalat separat frisch zubereiten.
Die Plinsen im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend in Pfanne oder Backofen erwärmen.
Quark und Gurkensalat sind zum Einfrieren nicht geeignet, da ihre Konsistenz leiden kann.
Häufig gefragt
Der Teig soll glatt und dickflüssig sein. Er wird mit einer kleinen Kelle in die Pfanne gegeben und soll dort zu einem runden Fladen verlaufen.
Der Teig sollte nach 45 bis 60 Minuten sichtbar aufgegangen sein. Die genaue Dauer hängt von der Wärme des Gehorts ab.
Ja. Als mildere Alternative eignet sich Rapsöl in gleicher Menge, allerdings fehlt dann die nussige Leinölnote.
Im Rezept werden cremiger Kräuterquark und knackiger Gurkensalat serviert. Beide Beilagen können gemeinsam mit den warmen Plinsen angerichtet werden.
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