Gemahlene Mandeln
Süße gemahlene Mandeln sind in gut sortierten Supermärkten, Drogeriemärkten mit Backregal oder im Fachhandel für Backzutaten erhältlich. Selbst gemahlene Mandeln können ein kräftigeres Aroma ergeben.
Rheinisches Karnevalsgebäck
Kleine rheinische Karnevalsgebäcke aus einem mandelhaltigen Teig, die dünn ausgerollt, mandelförmig ausgestochen und in heißem Pflanzenöl goldbraun ausgebacken werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen knusprig, innen zart und fein mandelig: Kölner Mutzenmandeln sind ein klassisches rheinisches Kleingebäck, das besonders gern zur Karnevalszeit frisch ausgebacken wird. Nach dem kurzen Ruhen lässt sich der Teig gut ausrollen und mit einer Mutzenmandel-Form oder alternativ als kleine Raute ausstechen. Eine feine Schicht Puderzucker bildet den süßen Abschluss.
Goldbraune, kleine Gebäckstücke mit knuspriger Oberfläche, zartem Inneren, feinem Mandelaroma und einer süßen Puderzuckerschicht.
Schritt für Schritt
Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Vanillezucker und Salz in der Rührschüssel vermischen. Die weiche Butter, Eier und den RumEin milder brauner oder klarer Rum ist geeignet. dazugeben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Die Zutaten können dabei zunächst abgewogen und bereitgestellt werden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, geschmeidig und lässt sich zu einer zusammenhängenden Kugel formen.
Den Teig abdecken und etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch entspannt er sich und lässt sich anschließend leichter ausrollen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit ohne starkes Zurückziehen ausrollen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 Zentimeter dick ausrollen. Mit der Mutzenmandel-Form kleine mandelförmige Stücke ausstechen. Alternativ kleine Rauten oder mandelähnliche Formen mit einem Messer ausschneiden.
Daran erkennst du es: Die Teigstücke sind möglichst gleich dick und ähnlich groß, damit sie gleichmäßig ausbacken.
Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf etwa 170 bis 175 °C erhitzen. Ein kleines Teigstück als Probe hineingeben: Es sollte sofort leicht aufschäumen, aber nicht zu schnell dunkel werden.
Daran erkennst du es: Das Probeteigstück schäumt sofort leicht auf, ohne rasch dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl kann schwere Verbrennungen verursachen. Den Topf standsicher aufstellen und niemals Wasser in heißes Öl geben.
Die Mutzenmandeln portionsweise in das heiße Öl geben und jeweils etwa 3 bis 4 Minuten goldbraun ausbacken. Zwischendurch vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen. Während eine Portion gart, können bereits die nächste Portion und die Abtropffläche vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Mutzenmandeln sind rundum goldbraun und wirken an der Oberfläche knusprig.
Wichtig: Die Teigstücke langsam in das Öl geben und beim Wenden Abstand zu aufspritzendem Fett halten.
Das Gebäck mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Mutzenmandeln noch leicht warm mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und der Puderzucker haftet fein auf der noch warmen Oberfläche.
Wichtig: Das frisch frittierte Gebäck vorsichtig aus dem heißen Öl heben.
Gut zu wissen
Süße gemahlene Mandeln sind in gut sortierten Supermärkten, Drogeriemärkten mit Backregal oder im Fachhandel für Backzutaten erhältlich. Selbst gemahlene Mandeln können ein kräftigeres Aroma ergeben.
Ein milder brauner oder klarer Rum ist geeignet. Für eine alkoholfreie Variante kann der Rum durch Milch oder etwas Zitronensaft ersetzt werden; das Aroma wird dadurch milder.
Mit Milch wird der Teig milder und runder, mit Zitronensaft etwas frischer. Das typische Rumaroma fehlt.
Den Rum durch Milch oder etwas Zitronensaft ersetzen und die Flüssigkeit nach und nach einarbeiten, bis wieder ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
Vor dem ersten Durchgang mit einem kleinen Teigstück prüfen und die Öltemperatur zwischen den Portionen beobachten.
Die Hitze reduzieren und die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder im passenden Bereich ist.
Den abgedeckten Teig etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig erneut kurz abdecken und weiter ruhen lassen, bevor er wieder ausgerollt wird.
Möglichst gleich dick ausrollen und die Stücke portionsweise mit ausreichend Platz ausbacken.
Sehr dunkle Stücke aussortieren und die folgenden Portionen bei stabiler Temperatur kürzer ausbacken.
Nur kleine Portionen gleichzeitig frittieren und das Gebäck unmittelbar auf Küchenpapier ablegen.
Die nächsten Portionen kleiner ansetzen und die fertigen Stücke länger abtropfen lassen.
Wenn keine Mutzenmandel-Form vorhanden ist, kann der Teig in kleine Rauten oder freie mandelähnliche Formen geschnitten werden.
Der Rum wird durch Milch oder etwas Zitronensaft ersetzt.
Vollständig abkühlen lassen und anschließend in einer luftdicht schließenden Dose bei Raumtemperatur aufbewahren.
Nicht warm oder noch feucht verpacken, damit sich kein unnötiges Kondenswasser bildet.
Die Qualität nach dem Einfrieren ist für dieses Rezept nicht verlässlich beurteilt.
Häufig gefragt
Die etwa 30-minütige Ruhezeit entspannt den Teig und macht ihn geschmeidiger, sodass er sich leichter ausrollen und ausstechen lässt.
Du kannst kleine Rauten oder freie mandelähnliche Formen mit einem Messer ausschneiden.
Ein kleines Teigstück sollte sofort leicht aufschäumen, aber nicht zu schnell dunkel werden. Das Öl soll etwa 170 bis 175 °C heiß sein.
Ja. Er kann durch Milch oder etwas Zitronensaft ersetzt werden. Dadurch wird das Aroma milder beziehungsweise etwas frischer.
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