Festkochende Kartoffeln verwenden
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und vorsichtigen Mischen ihre Form und sorgen für deutlich erkennbare Scheiben.
Bayerische Beilage
Lauwarmer bayerischer Kartoffelsalat mit aromatischer Brühe-Marinade, Essig, Senf und Rapsöl sowie frischer Gurke, knackigen Radieschen und Schnittlauch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser bayerische Kartoffelsalat wird ohne Mayonnaise zubereitet. Die noch warmen Kartoffelscheiben nehmen die heiße Brühe-Marinade besonders gut auf, während Gurke, Radieschen und Schnittlauch für Frische und Biss sorgen. Er passt als würzige Beilage zu herzhaften Gerichten und kann lauwarm oder gut durchgezogen serviert werden.
Saftige, weiche Kartoffelscheiben treffen auf eine würzig-säuerliche Marinade, frische Gurke, knackige Radieschen und milden Schnittlauch.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich Wasser mit dem Salz für das Kochwasser etwa 25 bis 30 Minuten gar kochen. Sie sollen weich sein, aber nicht zerfallen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer einstechen, bleiben aber noch formstabil.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser.
Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen. Anschließend in etwa fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden und in die große Schüssel geben.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind heiß genug zum Schälen, aber handhabbar genug, ohne zu zerfallen.
Wichtig: Beim Schälen heißer Kartoffeln vorsichtig arbeiten.
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Gemüsebrühe mit Zwiebeln, Weißweinessig, Senf und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist heiß und die Zwiebeln sind von der Brühe umgeben.
Wichtig: Vorsicht vor aufsteigendem Dampf und spritzender heißer Flüssigkeit.
Die heiße Marinade über die warmen Kartoffelscheiben gießen und alles vorsichtig vermengen. Den Salat etwa 15 Minuten ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Marinade aufnehmen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln wirken saftig und die Marinade verteilt sich gleichmäßig in der Schüssel.
Gurke waschen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Radieschen putzen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Gurke, Radieschen und Schnittlauch unter den Kartoffelsalat heben. Zum Schluss das Rapsöl darübergeben und vorsichtig unterheben.
Daran erkennst du es: Das Öl ist gleichmäßig verteilt und das frische Gemüse bleibt sichtbar und unbeschädigt.
Den Salat mindestens 30 Minuten, gern auch bis zu zwei Stunden, ziehen lassen. Falls er zu trocken wirkt, mit etwas lauwarmer Gemüsebrühe geschmeidig rühren und vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind saftig und die Marinade hat sich gleichmäßig verteilt.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und vorsichtigen Mischen ihre Form und sorgen für deutlich erkennbare Scheiben.
Gurke, Radieschen und Schnittlauch werden erst nach dem Marinieren untergehoben, damit Frische, Farbe und Biss erhalten bleiben.
Brühe, Essig, Senf und Zucker bilden die würzige Grundlage und werden heiß über die Kartoffeln gegeben.
Der Geschmack bleibt zurückhaltend und die Marinade wirkt etwas neutraler.
Das Rapsöl im gleichen Mengenverhältnis durch mildes Sonnenblumenöl ersetzen und zum Schluss unterheben.
Kartoffeln nur gar kochen, aber nicht zerfallen lassen, und alle Zutaten vorsichtig unterheben.
Den Salat nicht weiter rühren, sondern vorsichtig wenden und als rustikalen Kartoffelsalat servieren.
Kartoffeln und Marinade zeitlich aufeinander abstimmen und die Marinade direkt nach dem Aufkochen verwenden.
Den Salat etwas länger ziehen lassen und bei Bedarf mit etwas lauwarmer Brühe geschmeidig rühren.
Nach der Ziehzeit die Konsistenz prüfen und die Marinade ausreichend einziehen lassen.
Mit etwas lauwarmer Gemüsebrühe geschmeidig rühren und erneut abschmecken.
Eine fruchtig-frische Variante mit fein geschnittenem Apfel.
Eine kräftigere Variante mit fein geschnittenen Gewürzgurken.
Der Salat kann bis zu zwei Stunden vor dem Servieren zubereitet und zum Durchziehen beiseitegestellt werden. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.
Gurke und Radieschen können durch das Einfrieren ihren knackigen Biss verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Nach der ersten Ziehzeit kann er lauwarm serviert werden. Für stärker verbundene Aromen kann er bis zu zwei Stunden durchziehen.
Nein. Die Würze kommt von einer heißen Marinade aus Gemüsebrühe, Weißweinessig, Senf und Zucker sowie von Rapsöl.
Ja. Mildes Sonnenblumenöl kann im gleichen Mengenverhältnis verwendet werden. Die Marinade schmeckt dadurch etwas neutraler.
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