Bayerischer Kartoffelsalat mit Gurke und Radieschen

Bayerische Beilage

Lauwarmer bayerischer Kartoffelsalat mit aromatischer Brühe-Marinade, Essig, Senf und Rapsöl sowie frischer Gurke, knackigen Radieschen und Schnittlauch.

Zum Rezept
Bayerische Beilage | Kartoffelsalat mit Gurke und Radieschen | Lauwarm mariniert, saftig und frisch mit knackigem Gemüse
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit ca. 100 Minuten
Menge Beilage für 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Warme Kartoffeln nehmen die Brühe-Marinade besonders gut auf und bleiben dabei saftig.
  • Essig, Senf und Zucker geben der Marinade eine ausgewogene würzige, säuerliche und leicht süße Note.
  • Gurke und Radieschen ergänzen die weichen Kartoffeln mit Frische und knackigem Biss.
  • Rapsöl rundet die Marinade ab, ohne den Geschmack der Gemüsezutaten zu überdecken.

Dieser bayerische Kartoffelsalat wird ohne Mayonnaise zubereitet. Die noch warmen Kartoffelscheiben nehmen die heiße Brühe-Marinade besonders gut auf, während Gurke, Radieschen und Schnittlauch für Frische und Biss sorgen. Er passt als würzige Beilage zu herzhaften Gerichten und kann lauwarm oder gut durchgezogen serviert werden.

Saftige, weiche Kartoffelscheiben treffen auf eine würzig-säuerliche Marinade, frische Gurke, knackige Radieschen und milden Schnittlauch.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Kartoffeln garen und schneiden

  1. Kartoffeln kochen

    Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich Wasser mit dem Salz für das Kochwasser etwa 25 bis 30 Minuten gar kochen. Sie sollen weich sein, aber nicht zerfallen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer einstechen, bleiben aber noch formstabil.

    • Gleich große Kartoffeln möglichst gemeinsam garen, damit sie gleichzeitig fertig werden.

    Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser.

  2. Kartoffeln warm schneiden

    Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen. Anschließend in etwa fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden und in die große Schüssel geben.

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind heiß genug zum Schälen, aber handhabbar genug, ohne zu zerfallen.

    • Die Kartoffeln nicht vollständig auskühlen lassen, damit sie die Marinade später gut aufnehmen.

    Wichtig: Beim Schälen heißer Kartoffeln vorsichtig arbeiten.

Marinade zubereiten und einarbeiten

  1. Brühe-Marinade aufkochen

    Zwiebeln schälen und fein würfeln. Gemüsebrühe mit Zwiebeln, Weißweinessig, Senf und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

    Daran erkennst du es: Die Marinade ist heiß und die Zwiebeln sind von der Brühe umgeben.

    • Die Marinade erst kurz vor dem Übergießen erhitzen, damit sie heiß über die warmen Kartoffeln kommt.

    Wichtig: Vorsicht vor aufsteigendem Dampf und spritzender heißer Flüssigkeit.

  2. Kartoffeln marinieren

    Die heiße Marinade über die warmen Kartoffelscheiben gießen und alles vorsichtig vermengen. Den Salat etwa 15 Minuten ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Marinade aufnehmen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln wirken saftig und die Marinade verteilt sich gleichmäßig in der Schüssel.

    • Vorsichtig wenden, damit die warmen Kartoffelscheiben nicht zerbrechen.

Gemüse vorbereiten und Salat fertigstellen

  1. Frisches Gemüse schneiden

    Gurke waschen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Radieschen putzen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

    • Das Gemüse erst nach dem ersten Marinieren vorbereiten, damit Gurke und Radieschen frisch und knackig bleiben.
  2. Gemüse und Öl unterheben

    Gurke, Radieschen und Schnittlauch unter den Kartoffelsalat heben. Zum Schluss das Rapsöl darübergeben und vorsichtig unterheben.

    Daran erkennst du es: Das Öl ist gleichmäßig verteilt und das frische Gemüse bleibt sichtbar und unbeschädigt.

    • Nicht kräftig rühren, damit die Kartoffelscheiben und Radieschen ihre Form behalten.
  3. Durchziehen lassen und abschmecken

    Den Salat mindestens 30 Minuten, gern auch bis zu zwei Stunden, ziehen lassen. Falls er zu trocken wirkt, mit etwas lauwarmer Gemüsebrühe geschmeidig rühren und vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind saftig und die Marinade hat sich gleichmäßig verteilt.

    • Der Salat kann lauwarm oder gut durchgezogen serviert werden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln warm marinieren: Die Kartoffeln sollten beim Übergießen noch warm sein, damit sie die Brühe-Marinade gut aufnehmen.
  • Vorsichtig vermengen: Warme Kartoffelscheiben und frisches Gemüse nur vorsichtig heben, damit sie nicht zerfallen oder zerdrückt werden.
  • Zeit zum Durchziehen: Die zusätzliche Ziehzeit macht den Salat saftiger und verbindet die Aromen von Brühe, Essig, Senf und Öl.
  • Konsistenz prüfen: Falls der Kartoffelsalat nach der Ziehzeit trocken wirkt, kann etwas lauwarme Gemüsebrühe untergerührt werden.

Zutatenwissen

Festkochende Kartoffeln verwenden

Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen und vorsichtigen Mischen ihre Form und sorgen für deutlich erkennbare Scheiben.

Frische Zutaten spät zugeben

Gurke, Radieschen und Schnittlauch werden erst nach dem Marinieren untergehoben, damit Frische, Farbe und Biss erhalten bleiben.

Ausgewogene Marinade

Brühe, Essig, Senf und Zucker bilden die würzige Grundlage und werden heiß über die Kartoffeln gegeben.

Sinnvolle Alternativen

mildes Sonnenblumenöl

Der Geschmack bleibt zurückhaltend und die Marinade wirkt etwas neutraler.

Das Rapsöl im gleichen Mengenverhältnis durch mildes Sonnenblumenöl ersetzen und zum Schluss unterheben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kartoffelscheiben zerfallen beim Mischen.

Kartoffeln nur gar kochen, aber nicht zerfallen lassen, und alle Zutaten vorsichtig unterheben.

Den Salat nicht weiter rühren, sondern vorsichtig wenden und als rustikalen Kartoffelsalat servieren.

Der Kartoffelsalat nimmt die Marinade nur ungleichmäßig auf.

Kartoffeln und Marinade zeitlich aufeinander abstimmen und die Marinade direkt nach dem Aufkochen verwenden.

Den Salat etwas länger ziehen lassen und bei Bedarf mit etwas lauwarmer Brühe geschmeidig rühren.

Der Salat wirkt nach dem Durchziehen trocken.

Nach der Ziehzeit die Konsistenz prüfen und die Marinade ausreichend einziehen lassen.

Mit etwas lauwarmer Gemüsebrühe geschmeidig rühren und erneut abschmecken.

Varianten

Mit Apfel

Eine fruchtig-frische Variante mit fein geschnittenem Apfel.

Mit Gewürzgurke

Eine kräftigere Variante mit fein geschnittenen Gewürzgurken.

Servieren und kombinieren

  • Als herzhafte Beilage: Den Kartoffelsalat als zusätzliche Beilage zu herzhaften Hauptgerichten servieren.
  • Lauwarm servieren: Für eine besonders aromatische und saftige Variante den Salat nach der ersten Ziehzeit noch lauwarm servieren.
  • Gut durchgezogen servieren: Für intensiver verbundene Aromen den Salat bis zu zwei Stunden ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Salat kann bis zu zwei Stunden vor dem Servieren zubereitet und zum Durchziehen beiseitegestellt werden. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Einfrieren

Gurke und Radieschen können durch das Einfrieren ihren knackigen Biss verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Senf: enthält · Mittelscharfer Senf ist ausdrücklich als Zutat enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann der Kartoffelsalat lauwarm serviert werden?

Ja. Nach der ersten Ziehzeit kann er lauwarm serviert werden. Für stärker verbundene Aromen kann er bis zu zwei Stunden durchziehen.

Wird der Kartoffelsalat mit Mayonnaise zubereitet?

Nein. Die Würze kommt von einer heißen Marinade aus Gemüsebrühe, Weißweinessig, Senf und Zucker sowie von Rapsöl.

Kann Rapsöl ersetzt werden?

Ja. Mildes Sonnenblumenöl kann im gleichen Mengenverhältnis verwendet werden. Die Marinade schmeckt dadurch etwas neutraler.

Aus unserer Küche

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