Milder Bierlikör
Die Füllung wird süßer und das Brandaroma weniger klar.
Den Bierlikör nach und nach unter die Ganache rühren und die Süße dabei berücksichtigen.
Fränkische Praline
Etwa 30 Pralinen mit cremiger Ganache aus weißer Kuvertüre, Sahne, Butter und Kulmbacher Bierbrand, umhüllt von temperierter Zartbitterschokolade.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Kulmbacher Bierpralinen verbinden eine süße, cremige Füllung mit feinem Bierbrandaroma und einer knackigen Hülle aus Zartbitterschokolade. Vorgefertigte Hohlkugeln machen die gefüllte Praline auch zu Hause gut umsetzbar.
Innen weich und cremig, mit süßer weißer Schokolade und feinem Brandaroma; außen knackig und herb durch die Zartbitterschokolade.
Schritt für Schritt
Die weiße Kuvertüre fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben.
Die Sahne im kleinen Topf erhitzen, bis sie dampft, aber noch nicht sprudelnd kocht. Über die gehackte Kuvertüre gießen und zwei Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sahne dampft, kocht aber nicht sprudelnd.
Wichtig: Die heiße Sahne vorsichtig umfüllen.
Die Mischung glatt rühren. Die weiche Butter einarbeiten und die Ganache auf etwa 28 bis 30 °C abkühlen lassen. Den Bierbrand gründlich unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Ganache ist glatt und der Bierbrand gleichmäßig eingerührt.
Die Ganache in einen Spritzbeutel geben und in die Hohlkugeln spritzen. Oben jeweils etwa 2 mm bis zum Rand frei lassen. Die gefüllten Kugeln bei Raumtemperatur etwa zwei Stunden anziehen lassen. Währenddessen das Tablett mit Backpapier vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Füllung hat sichtbar angezogen; am Rand bleibt Platz zum Verschließen.
60 g der Zartbitterkuvertüre vorsichtig schmelzen. Die Öffnungen der Hohlkugeln damit verschließen und die Kuvertüre etwa 30 Minuten fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Öffnungen sind mit einer festen Schokoladenschicht verschlossen.
Die übrige Zartbitterkuvertüre temperieren: Etwa zwei Drittel vorsichtig auf 45 bis 48 °C erwärmen. Vom Wasserbad nehmen und die restliche Kuvertüre einrühren, bis die Masse auf etwa 31 bis 32 °C abgekühlt ist.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist glatt und erreicht beim Überziehen etwa 31 bis 32 °C.
Die gefüllten Kugeln vollständig in die temperierte Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf das vorbereitete Backpapier setzen. Bei etwa 18 bis 20 °C fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Der Überzug ist fest und die Pralinen lassen sich sauber vom Backpapier lösen.
Gut zu wissen
Die Füllung wird süßer und das Brandaroma weniger klar.
Den Bierlikör nach und nach unter die Ganache rühren und die Süße dabei berücksichtigen.
Beim Füllen etwa 2 mm bis zum Rand frei lassen.
Überstehende Ganache vorsichtig abnehmen und die Öffnung anschließend mit Kuvertüre verschließen.
Die Temperatur beim Schmelzen mit einem Küchenthermometer kontrollieren und die Kuvertüre behutsam erwärmen.
Vom Wasserbad nehmen und, sofern die Kuvertüre noch glatt ist, die restliche Kuvertüre wie beschrieben einrühren und die Temperatur weiter kontrollieren.
Trockene Geräte verwenden und darauf achten, dass beim Wasserbad kein Wasser in die Schüssel spritzt.
Häufig gefragt
Von den 300 g Zartbitterkuvertüre werden 60 g zum Verschließen der gefüllten Hohlkugeln verwendet. Die übrige Kuvertüre wird temperiert und für den Überzug genutzt.
Ein milder Bierlikör eignet sich als Alternative. Die Füllung wird dadurch süßer und das Brandaroma weniger klar.
Lass jeweils etwa 2 mm bis zum Rand frei, damit die Öffnung anschließend mit Kuvertüre verschlossen werden kann.
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