Mehl Type 405
Weizenmehl Type 405 eignet sich für den feinen, lockeren Rührteig. Beim Einarbeiten nur kurz rühren.
Klassischer Rührkuchen
Saftiger Marmorkuchen aus hellem Vanille-Rührteig und dunklem Kakaoteig, spiralförmig marmoriert und mit einer glänzenden Glasur aus Zartbitterschokolade und Kokosfett überzogen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der helle Rührteig bleibt fein vanillig, während der dunkle Kakaoteig für das typische Marmormuster und ein kräftiges Schokoladenaroma sorgt. Nach dem Backen erhält der Gugelhupf eine glänzende Schokoladenglasur und passt besonders gut zum Nachmittagskaffee.
Der Kuchen ist weich und saftig mit feiner Vanillenote, kräftigen Kakaopartien und einer knackig bis zart schmelzenden Schokoladendecke.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform sorgfältig mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstäuben.
Wichtig: Beim Vorheizen und Umgang mit der heißen Form vorsichtig arbeiten.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mehrere Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander jeweils etwa 30 Sekunden unterarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, cremig und gleichmäßig verbunden.
Mehl und Backpulver mischen. Die Mischung abwechselnd mit 120 ml Milch kurz unter den Teig rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und gerade eben gleichmäßig vermischt.
Etwa zwei Drittel des Teigs in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Das KakaopulverPulver aus gereinigten, geschälten und gerösteten Kakaobohnen, das Speisen und Getränke aromatisiert. mit 2 EL Milch verrühren und unter den restlichen Teig mischen.
Daran erkennst du es: Der dunkle Teig ist gleichmäßig kakaobraun und streichfähig.
Den dunklen Teig auf dem hellen verteilen. Mit einer Gabel spiralförmig durch beide Teigschichten ziehen, damit die typische Marmorierung entsteht.
Daran erkennst du es: Helle und dunkle Teigstränge sind sichtbar miteinander verbunden, ohne vollständig vermischt zu sein.
Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens 50 bis 55 Minuten backen. Gegen Ende eine Stäbchenprobe machen. Bleibt kein flüssiger Teig am Holzstäbchen haften, den Kuchen herausnehmen.
Daran erkennst du es: Am Holzstäbchen bleibt kein flüssiger Teig haften.
Wichtig: Beim Öffnen des Ofens und Herausnehmen der Form Hitzeschutz verwenden.
Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und lässt sich stabil glasieren.
Wichtig: Die Form kann auch nach dem Backen noch heiß sein.
Für die Glasur die Zartbitterschokolade mit dem Kokosfett über einem warmen Wasserbad langsam schmelzen. Die Glasur kurz abkühlen lassen, über den Kuchen geben und fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist glatt geschmolzen und wird auf dem ausgekühlten Kuchen fest.
Wichtig: Schale und Wasserbad vorsichtig handhaben; der Dampf und das Wasser können heiß sein.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 eignet sich für den feinen, lockeren Rührteig. Beim Einarbeiten nur kurz rühren.
Ungesüßtes Kakaopulver bringt Schokoladenaroma und Farbe, ohne die Zuckermenge der Rezeptur zu verändern.
Kokosfett macht die geschmolzene Zartbitterschokolade fließfähiger und unterstützt eine glatte Glasurschicht.
Die Glasur wird meist etwas glatter und gleichmäßiger.
Die Kuvertüre wie beschrieben mit dem Kokosfett über dem warmen Wasserbad schmelzen.
Die Mehlmischung nur kurz unterarbeiten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und in dünnere Stücke schneiden; die Textur lässt sich nach dem Backen nicht vollständig ändern.
Mit der Gabel nur wenige spiralförmige Züge durch beide Teige machen.
Butter bis in alle Vertiefungen streichen und anschließend gleichmäßig mit Mehl ausstäuben.
Die Form kurz auf ein feuchtes Tuch stellen und den Kuchen anschließend vorsichtig an den Rändern lösen.
Das Wasserbad nur warm halten und darauf achten, dass kein Wasser in die Schale gelangt.
Etwas warmes Kokosfett unterrühren, sofern die Masse noch homogenisierbar ist.
Ein Teil der Zartbitterschokolade kann durch eine mildere Schokolade ersetzt werden, wodurch die Glasur süßer und weniger herb ausfällt.
Den Kuchen bis zu einem Tag im Voraus backen und vollständig auskühlen lassen. Die Glasur kann am selben Tag oder kurz vor dem Servieren aufgetragen werden.
Den glasierten Kuchen gut abgedeckt bei Raumtemperatur lagern. Bei warmer Raumtemperatur oder sehr weicher Glasur im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren temperieren lassen.
Nicht offen lagern, damit der Kuchen nicht austrocknet oder Fremdgerüche annimmt.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen möglichst ohne Glasur portionsweise oder gut verpackt einfrieren. Luftdicht in Gefrierfolie und einem geeigneten Behälter verpacken.
Über mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend bei Raumtemperatur temperieren. Die Glasur nach dem Auftauen frisch auftragen, falls der Kuchen ohne Glasur eingefroren wurde.
Die Kuchenkrume lässt sich gut einfrieren; die Glasur kann nach dem Auftauen an Glanz und Knackigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Die Rezeptur ist auf eine Gugelhupfform von etwa 24 cm abgestimmt. Bei einer anderen Form können sich Füllhöhe und Backzeit verändern; die Stäbchenprobe bleibt maßgeblich.
Gegen Ende der Backzeit ein Holzstäbchen in die dickste Stelle stechen. Bleibt kein flüssiger Teig daran haften, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden.
Auf einem warmen Kuchen würde die Schokolade stärker verlaufen und keine gleichmäßige Glasurschicht bilden.
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