Groben Roggenschrot finden
Groben Roggenschrot gibt es häufig in Mühlenläden, Naturkostläden und gut sortierten Supermärkten. Eine Mühle kann Roggenkörner auf Nachfrage grob schroten. Fein gemahlenes Roggenmehl ergibt eine weniger körnige Krume.
Roggenschrotbrot aus Westfalen
Dunkles, dichtes Roggenschrotbrot mit saftiger Krume und mild malzigem Aroma. Der Teig reift lange und gart anschließend viele Stunden abgedeckt im Wasserbad.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Pumpernickel wird aus grobem Roggenschrot und aktivem Roggen-Anstellgut zubereitet. Die lange Reifezeit und das ausgedehnte, feuchte Garen ergeben einen kräftigen Kastenlaib, der vor dem Anschneiden mindestens 24 Stunden ruhen sollte.
Dunkel, dicht und saftig, mit körniger Krume und mild malzigem Roggenaroma.
Schritt für Schritt
500 g Roggenschrot mit 500 g Wasser von etwa 50 °C, dem aktiven Roggen-Anstellgut und 10 g Salz in einer großen Schüssel gründlich vermengen. Abgedeckt 12–16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig vermengt und hat während der Reifezeit geruht.
Die übrigen 450 g Roggenschrot und 9 g Salz zur gereiften Mischung geben. 200 g Wasser auf etwa 80 °C erhitzen und nach und nach einarbeiten. Alles gründlich vermengen, bis der Schrot gleichmäßig feucht und die Masse fest und formbar ist.
Daran erkennst du es: Der Schrot ist gleichmäßig feucht und die Masse lässt sich in die Form drücken.
Wichtig: Heißes Wasser vorsichtig handhaben.
Eine passende Kastenform fetten und den Teig hineindrücken. Die Oberfläche mit nassen Händen glatt streichen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 2–3 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist glatt; der Teig hat die vorgesehene Ruhezeit hinter sich.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die gefüllte Form in einen hitzebeständigen Bratschlauch geben und in einen tiefen Bräter stellen. Heißes Wasser 2–3 cm hoch in den Bräter gießen und den Deckel auflegen.
Daran erkennst du es: Der Bräter ist abgedeckt und das Wasser steht 2–3 cm hoch.
Wichtig: Bratschlauch nur gemäß Herstellerangaben verwenden. Heißes Wasser und den gefüllten Bräter vorsichtig handhaben.
Den abgedeckten Bräter in den vorgeheizten Backofen stellen und den Laib 15 Minuten bei 160 °C backen.
Daran erkennst du es: Die 15-minütige erste Backphase ist beendet.
Wichtig: Beim Öffnen des Backofens auf heißen Dampf achten.
Die Backofentemperatur auf 105 °C senken und den Laib im geschlossenen Wasserbad weitere 16–18 Stunden garen.
Daran erkennst du es: Die angegebene lange Garzeit ist verstrichen.
Wichtig: Wasserbad und Bräter können sehr heiß sein.
Die Form vorsichtig aus dem Bräter nehmen und den Laib vollständig abkühlen lassen. Vor dem Anschneiden mindestens 24 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist vollständig abgekühlt und hat anschließend mindestens 24 Stunden geruht.
Wichtig: Form und Bräter vorsichtig handhaben; beide sind heiß.
Den vollständig abgekühlten und ausreichend geruhten Laib mit einem scharfen Sägemesser in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Der Laib lässt sich in Scheiben schneiden.
Wichtig: Beim Schneiden das Messer sicher führen.
Gut zu wissen
Groben Roggenschrot gibt es häufig in Mühlenläden, Naturkostläden und gut sortierten Supermärkten. Eine Mühle kann Roggenkörner auf Nachfrage grob schroten. Fein gemahlenes Roggenmehl ergibt eine weniger körnige Krume.
Eine kleine Menge aktives Roggen-Anstellgut kannst du bei einer handwerklichen Bäckerei oder bei Hobbybäckerinnen und Hobbybäckern erfragen.
Den Laib vollständig abkühlen lassen und danach mindestens 24 Stunden ruhen lassen.
Den restlichen Laib weiter ruhen lassen und anschließend mit einem scharfen Sägemesser schneiden.
Das heiße Wasser schrittweise zugeben und alles gründlich vermengen, bis der Schrot gleichmäßig feucht ist.
Die Masse vor dem Einfüllen nochmals gründlich durchmengen.
Häufig gefragt
Der Laib soll vollständig abkühlen und danach mindestens 24 Stunden ruhen, bevor du ihn anschneidest.
Fein gemahlenes Roggenmehl ergibt eine weniger körnige Krume als grober Roggenschrot.
Frage in einer handwerklichen Bäckerei oder bei Hobbybäckerinnen und Hobbybäckern nach einer kleinen Menge.
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