Alb-Leisa
Alb-Leisa sind regionale Linsen von der Schwäbischen Alb. Braune Tellerlinsen sind ein möglicher Ersatz; der besondere regionale Bezug entfällt dann.
Herzhafte Linsenbratlinge
Herzhafte Bratlinge aus Alb-Leisa, Lauch und Möhre, serviert mit einer einfachen Tomatensauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Alb-Leisa geben diesen schwäbischen Linsenbratlingen ihren regionalen Charakter. Ein Teil der Linsen wird zerdrückt, der Rest bleibt ganz – so werden die Bratlinge herzhaft und bekommen Biss. Dazu passt die unkomplizierte Tomatensauce.
Herzhafte, goldbraun gebratene Bratlinge mit weichem Gemüse und bissigen Linsen, dazu eine fruchtige, würzige Tomatensauce.
Schritt für Schritt
Alb-Leisa abspülen und mit Lorbeerblatt und Wasser in einen Topf geben. Aufkochen, dann ohne Einweichen sanft etwa 20 bis 30 Minuten garen, bis die Linsen weich, aber noch formstabil sind. Je nach Sorte auch die Packungsangabe beachten. Abgießen, Lorbeerblatt entfernen und die Linsen gut abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, behalten aber ihre Form.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Lauch gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden, die Möhre fein raspeln. 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Lauch und Möhre bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten weich dünsten. Petersilie unterrühren und die Mischung abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber nicht gebräunt.
Während die Linsen abkühlen, die zweite Zwiebel fein würfeln. 1 EL Rapsöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Gehackte Tomaten, Wasser und Oregano zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen; gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingekocht und die Zwiebel weich.
Etwa die Hälfte der abgekühlten Linsen mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren. Mit den übrigen Linsen, dem abgekühlten Gemüse, Eiern und Semmelbröseln vermengen. Mit dem abgemessenen Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen, dann 8 gleich große, flache Bratlinge formen.
Daran erkennst du es: Die Masse hält beim Formen zusammen; ein Teil der Linsen bleibt ganz.
Das restliche Rapsöl portionsweise in einer großen Pfanne erhitzen. Die Bratlinge bei mittlerer Hitze etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite braten, bis sie rundum goldbraun sind. Vorsichtig wenden und bei Bedarf portionsweise arbeiten.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Bratlinge halten beim Wenden ihre Form.
Die Tomatensauce bei Bedarf nochmals erwärmen und zusammen mit den frisch gebratenen Linsenbratlingen servieren.
Gut zu wissen
Alb-Leisa sind regionale Linsen von der Schwäbischen Alb. Braune Tellerlinsen sind ein möglicher Ersatz; der besondere regionale Bezug entfällt dann.
Der Geschmack bleibt kräftig, der regionale Bezug zu Alb-Leisa entfällt.
Die braunen Tellerlinsen statt der Alb-Leisa verwenden und nach Packungsangabe garen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.
Während des Garens prüfen und abgießen, sobald die Linsen weich, aber noch formstabil sind.
Falls die Masse zu weich ist, Semmelbrösel nach und nach ergänzen, bis sich Bratlinge formen lassen.
Linsen und Gemüse gut abkühlen lassen, die Masse 10 Minuten ruhen lassen und die Bratlinge vorsichtig wenden.
Die Bruchstücke in der Pfanne vorsichtig zusammendrücken und weiterbraten, bis sie Farbe angenommen haben.
Häufig gefragt
Nein. Die Linsen werden abgespült und ohne Einweichen gegart. Beachte dabei auch die Packungsangabe zur Garzeit.
Ja. Braune Tellerlinsen sind ein möglicher Ersatz. Der Geschmack bleibt kräftig, aber der besondere Bezug zur Schwäbischen Alb entfällt.
Aus der Masse werden 8 gleich große, flache Bratlinge geformt.
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