Schwäbische Linsenbratlinge aus Alb-Leisa mit Tomatensauce

Herzhafte Linsenbratlinge

Herzhafte Bratlinge aus Alb-Leisa, Lauch und Möhre, serviert mit einer einfachen Tomatensauce.

Zum Rezept
Ein herzhaftes Pfannengericht mit Alb-Leisa
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge 8 Bratlinge mit Tomatensauce; für 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Frikadellen und Bratlinge
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Hülsenfrüchte
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Ein Teil der Linsen wird zerdrückt und bindet die Masse, während die übrigen Linsen für eine stückige Textur sorgen.
  • Lauch, Möhre, Zwiebel und Petersilie bringen aromatische Gemüsewürze in die Bratlinge.
  • Die Tomatensauce köchelt nebenbei, während die Bratlingsmasse ruht.

Alb-Leisa geben diesen schwäbischen Linsenbratlingen ihren regionalen Charakter. Ein Teil der Linsen wird zerdrückt, der Rest bleibt ganz – so werden die Bratlinge herzhaft und bekommen Biss. Dazu passt die unkomplizierte Tomatensauce.

Herzhafte, goldbraun gebratene Bratlinge mit weichem Gemüse und bissigen Linsen, dazu eine fruchtige, würzige Tomatensauce.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Linsen, Gemüse und Sauce vorbereiten

  1. Linsen garen

    Alb-Leisa abspülen und mit Lorbeerblatt und Wasser in einen Topf geben. Aufkochen, dann ohne Einweichen sanft etwa 20 bis 30 Minuten garen, bis die Linsen weich, aber noch formstabil sind. Je nach Sorte auch die Packungsangabe beachten. Abgießen, Lorbeerblatt entfernen und die Linsen gut abkühlen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, behalten aber ihre Form.

    • Während die Linsen garen, lassen sich das Gemüse und die übrigen Zutaten vorbereiten.
  2. Gemüse dünsten

    Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Lauch gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden, die Möhre fein raspeln. 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Lauch und Möhre bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten weich dünsten. Petersilie unterrühren und die Mischung abkühlen lassen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber nicht gebräunt.

    • Die Gemüsemasse sollte abkühlen, bevor sie mit Ei und Linsen vermengt wird.
  3. Tomatensauce köcheln

    Während die Linsen abkühlen, die zweite Zwiebel fein würfeln. 1 EL Rapsöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Gehackte Tomaten, Wasser und Oregano zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen; gelegentlich umrühren.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingekocht und die Zwiebel weich.

    • Die Sauce kann köcheln, während die Bratlingsmasse vorbereitet wird.

Bratlinge formen und braten

  1. Masse mischen und Bratlinge formen

    Etwa die Hälfte der abgekühlten Linsen mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren. Mit den übrigen Linsen, dem abgekühlten Gemüse, Eiern und Semmelbröseln vermengen. Mit dem abgemessenen Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen, dann 8 gleich große, flache Bratlinge formen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse hält beim Formen zusammen; ein Teil der Linsen bleibt ganz.

    • Die Ruhezeit gibt den Semmelbröseln Gelegenheit, Feuchtigkeit aufzunehmen.
  2. Bratlinge goldbraun braten

    Das restliche Rapsöl portionsweise in einer großen Pfanne erhitzen. Die Bratlinge bei mittlerer Hitze etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite braten, bis sie rundum goldbraun sind. Vorsichtig wenden und bei Bedarf portionsweise arbeiten.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Bratlinge halten beim Wenden ihre Form.

    • Das Öl reicht für das Dünsten des Gemüses und das anschließende portionsweise Braten der Bratlinge.
  3. Servieren

    Die Tomatensauce bei Bedarf nochmals erwärmen und zusammen mit den frisch gebratenen Linsenbratlingen servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Garzeit der Linsen: Die Garzeit kann je nach Linsensorte variieren. Die Alb-Leisa ohne Einweichen sanft garen und zusätzlich die Packungsangabe beachten.
  • Vor dem Mischen abkühlen lassen: Linsen und gedünstetes Gemüse erst abkühlen lassen, bevor sie mit den Eiern vermengt werden.

Zutatenwissen

Alb-Leisa

Alb-Leisa sind regionale Linsen von der Schwäbischen Alb. Braune Tellerlinsen sind ein möglicher Ersatz; der besondere regionale Bezug entfällt dann.

Sinnvolle Alternativen

Braune Tellerlinsen

Der Geschmack bleibt kräftig, der regionale Bezug zu Alb-Leisa entfällt.

Die braunen Tellerlinsen statt der Alb-Leisa verwenden und nach Packungsangabe garen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Linsen zerfallen beim Vermengen zu einer weichen Masse.

Während des Garens prüfen und abgießen, sobald die Linsen weich, aber noch formstabil sind.

Falls die Masse zu weich ist, Semmelbrösel nach und nach ergänzen, bis sich Bratlinge formen lassen.

Die Bratlinge zerbrechen beim Wenden.

Linsen und Gemüse gut abkühlen lassen, die Masse 10 Minuten ruhen lassen und die Bratlinge vorsichtig wenden.

Die Bruchstücke in der Pfanne vorsichtig zusammendrücken und weiterbraten, bis sie Farbe angenommen haben.

Servieren und kombinieren

  • Mit Tomatensauce: Die frisch gebratenen Linsenbratlinge mit der einfachen Tomatensauce servieren.
  • Pur genießen: Die Bratlinge lassen sich auch pur servieren, wenn du die Tomatensauce weglassen möchtest.

Allergene und Nährwerte

  • Ei: enthält · Eier sind eine Zutat der Bratlingsmasse.
  • Weizen beziehungsweise Gluten: uncertain · Semmelbrösel bestehen häufig aus Weizen; das Zutatenetikett prüfen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Müssen die Alb-Leisa vorher eingeweicht werden?

Nein. Die Linsen werden abgespült und ohne Einweichen gegart. Beachte dabei auch die Packungsangabe zur Garzeit.

Kann ich Alb-Leisa ersetzen?

Ja. Braune Tellerlinsen sind ein möglicher Ersatz. Der Geschmack bleibt kräftig, aber der besondere Bezug zur Schwäbischen Alb entfällt.

Wie viele Bratlinge ergibt das Rezept?

Aus der Masse werden 8 gleich große, flache Bratlinge geformt.

Aus unserer Küche

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