Kräftige Brühe verwenden
Eine kräftige Rinderbrühe trägt den Geschmack der schlichten Suppe und gleicht die milde Teigeinlage aus.
Schwäbische Suppe
Eine schwäbische Suppe mit kleinen geriebenen Teigstückchen aus Ei, Weizenmehl und Salz in kräftiger Rinderbrühe.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Aus einem festen Teig aus Mehl, Ei und Salz werden kleine Riebele gerieben, getrocknet und anschließend in kräftiger Rinderbrühe gegart. Die schlichte schwäbische Suppe lebt vom Kontrast zwischen den unregelmäßigen Teigstückchen und der sämigen, herzhaften Brühe.
Herzhaft duftende, leicht sämige Brühe mit zarten, unregelmäßigen Teigstückchen. Schnittlauch und Muskat geben der Suppe eine frische, würzige Note.
Schritt für Schritt
Ei und die feste Prise Salz in der Schüssel verquirlen. Das Mehl nach und nach einarbeiten und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest und glatt.
Den gekühlten Teig auf der groben Seite der Küchenreibe über das Schneidebrett oder die Arbeitsfläche reiben. Die unregelmäßigen Teigstückchen nebeneinander ausbreiten und etwa 2 Stunden trocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Riebele fühlen sich an der Oberfläche trocken an und kleben nicht mehr stark zusammen.
Die Butter im großen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und unter Rühren 1 bis 2 Minuten hell anschwitzen.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist glatt mit der Butter verbunden und bleibt hell.
Den Topf kurz vom Herd nehmen und die Rinderbrühe unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen dazugießen. Die Suppe wieder auf den Herd stellen, einmal aufkochen lassen und glatt rühren.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist glatt und leicht gebunden.
Die getrockneten Riebele in die siedende Brühe geben. Die Suppe bei mittlerer Hitze etwa 10 bis 15 Minuten langsam garen.
Daran erkennst du es: Die Teigstückchen sind weich und die Brühe leicht sämig.
Die Suppe mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Den Schnittlauch fein schneiden, die Riebelesuppe damit bestreuen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß und ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Eine kräftige Rinderbrühe trägt den Geschmack der schlichten Suppe und gleicht die milde Teigeinlage aus.
Die feste Prise Salz gehört in den Teig. Das zusätzliche Salz für die Brühe wird erst am Ende nach Geschmack dosiert.
Die Suppe wird etwas milder und weniger zwiebelig-aromatisch.
Petersilie fein hacken und erst unmittelbar vor dem Servieren über die heiße Suppe streuen.
Die Suppe schmeckt leichter und verliert den kräftigen Rindfleischaroma.
Die Gemüsebrühe im gleichen Volumen verwenden und vor dem Würzen auf ihre Salzintensität prüfen.
Das Mehl vollständig einarbeiten und den Teig vor dem Reiben 30 Minuten kühlen.
Etwas Mehl einarbeiten und den Teig erneut kühlen, bevor er gerieben wird.
Die Riebele locker mit Abstand ausbreiten und die Trocknungszeit einhalten.
Verklumpte Stücke vorsichtig mit dem Schneebesen oder Kochlöffel trennen, solange sie noch nicht vollständig weich sind.
Den Topf kurz vom Herd nehmen, die Brühe langsam zugießen und ständig mit dem Schneebesen rühren.
Die Suppe kräftig glatt rühren; bei Bedarf durch ein Sieb passieren.
Nach etwa 10 Minuten die Konsistenz prüfen und nur bis zur gewünschten Zartheit weitergaren.
Mit etwas heißer Brühe verdünnen und sofort servieren.
Die Suppe wird statt mit Schnittlauch mit frisch gehackter Petersilie vollendet.
Die Rinderbrühe wird durch eine kräftige Gemüsebrühe ersetzt.
Häufig gefragt
Riebele sind kleine, unregelmäßige Teigstückchen aus einem festen Teig, der über eine grobe Reibe gerieben und anschließend getrocknet wird.
Durch das Trocknen kleben die Teigstückchen beim Garen weniger zusammen und behalten ihre unregelmäßige Form besser.
Ja. Glatte Petersilie passt als frische Kräuteralternative und wird ebenfalls erst kurz vor dem Servieren über die Suppe gestreut.
Den Topf kurz vom Herd nehmen, die Brühe langsam zugießen und währenddessen ununterbrochen mit dem Schneebesen rühren.
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