Thüringer Linsensalat mit gebratenem Roastbeef

Sättigender Salat

Bissfeste Berglinsen, glasig gedünstete Zwiebeln, Tomaten und Frisée werden mit einem fein säuerlichen Walnussöl-Dressing vermengt und mit dünn aufgeschnittenem, rosa gebratenem Roastbeef serviert.

Zum Rezept
Thüringer Linsensalat mit gebratenem Roastbeef
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 70 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 30 Min.
Menge 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Rösten und Ofenbraten
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die bissfest gegarten Berglinsen geben dem Salat eine herzhafte, sättigende Grundlage.
  • Glasig gedünstete Zwiebeln und das säuerliche Senf-Dressing verbinden die erdigen und frischen Aromen.
  • Das rosa Roastbeef ergänzt den Linsensalat mit zarter Textur und kräftigem Fleischgeschmack.
  • Tomaten und Frisée sorgen für Frische, Farbe und einen leichten Kontrast zur warmen, würzigen Grundlage.

Thüringer Linsensalat mit gebratenem Roastbeef Dieser herzhafte Salat verbindet bissfeste Berglinsen mit glasig gedünsteten Zwiebeln, frischen Tomaten und Frisée. Das fein säuerliche Dressing mit Walnussöl und Senf bringt die erdigen Aromen der Linsen zusammen, während dünn aufgeschnittenes, rosa gegartes Roastbeef für zarte Bissen und kräftigen Geschmack sorgt. Der Salat lässt sich gut vorbereiten und lauwarm oder durchgezogen servieren.

Der Salat schmeckt herzhaft, leicht säuerlich und nussig. Die Linsen bleiben bissfest, die Zwiebeln weich und mild, die Tomaten saftig und der Frisée frisch-knackig. Dünne Roastbeefscheiben ergänzen das Gericht mit zarter, rosa Textur und kräftigem Röstaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Roastbeef anbraten

    Das Roastbeef etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und trocken tupfen. Mit dem abgemessenen Salz und schwarzem Pfeffer würzen. In 1 EL Rapsöl in einer großen Pfanne bei kräftiger Hitze rundum anbraten, bis eine schöne Bräunung entsteht.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum kräftig gebräunt.

    • Das Fleisch vor dem Anbraten trocken tupfen, damit es besser bräunt.
  2. Roastbeef im Ofen garen und ruhen lassen

    Das angebratene Roastbeef in eine ofenfeste Form legen und im vorgeheizten Backofen bei 100 °C Ober-/Unterhitze garen. Je nach Dicke dauert das etwa 45 bis 70 Minuten. Während der Ofenzeit können die Berglinsen nach dem nächsten Schritt parallel gegart werden. Bei einer Kerntemperatur von 54 bis 56 °C ist das Roastbeef schön rosa. Anschließend 10 Minuten ruhen lassen und erst dann dünn aufschneiden.

    70 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: 54 bis 56 °C Kerntemperatur; das Fleisch ist innen rosa.

    • Die Kerntemperatur ist aussagekräftiger als eine feste Zeit, weil die Dicke des Stücks variiert.
  3. Linsen garen

    Die Berglinsen gründlich abspülen und mit dem Lorbeerblatt in reichlich ungesalzenem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten bissfest garen. Abgießen, das Lorbeerblatt entfernen und die Linsen ausdampfen lassen. Dieser Schritt kann parallel zur Garzeit des Roastbeefs erfolgen.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, behalten aber noch Biss.

    • Die Linsen erst nach dem Garen abgießen und ausdampfen lassen, damit das Dressing später nicht verwässert.
  4. Zwiebeln dünsten

    Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. In 2 EL Rapsöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Anschließend kurz abkühlen lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und glasig, aber nicht dunkel gebräunt.

  5. Dressing anrühren

    Walnussöl, Weißweinessig und mittelscharfen Senf verrühren. Die Petersilie unterheben und das Dressing mit dem vorgesehenen Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Dressing ist gleichmäßig vermischt und ausgewogen säuerlich-würzig.

    • Das Dressing erst nach dem Vermengen mit den Linsen abschließend beurteilen, da die Linsen Würze aufnehmen.
  6. Salat mischen und durchziehen lassen

    Die Tomaten würfeln und den Friséesalat in mundgerechte Stücke zupfen. Linsen, gedünstete Zwiebeln, Tomaten und Frisée mit dem Dressing vermengen. Den Salat etwa 30 Minuten durchziehen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Linsen und das Gemüse sind gleichmäßig mit dem Dressing überzogen.

    • Der Salat kann lauwarm oder nach dem Durchziehen serviert werden.
  7. Anrichten

    Den Linsensalat auf Tellern anrichten und die dünn aufgeschnittenen Roastbeefscheiben darauf verteilen. Nach Geschmack mit etwas schwarzem Pfeffer und Petersilie bestreuen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Roastbeef ist dünn geschnitten und gleichmäßig auf dem Salat verteilt.

    • Das Roastbeef erst nach der Ruhezeit schneiden, damit die Scheiben saftig bleiben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Arbeiten parallel erledigen: Die Linsen können während der Ofenzeit des Roastbeefs gegart werden. So verkürzt sich die tatsächliche Küchenzeit, ohne die Garzeiten zu verändern.
  • Kerntemperatur statt Zeit allein: Die angegebene Ofenzeit ist ein Richtwert. Für ein rosa Roastbeef die Kerntemperatur von 54 bis 56 °C prüfen und die Stückdicke berücksichtigen.
  • Lauwarm oder durchgezogen: Der Linsensalat kann lauwarm mit dem frisch aufgeschnittenen Roastbeef serviert oder nach dem Durchziehen vollständig abkühlen gelassen werden.

Zutatenwissen

Walnussöl im Dressing

Walnussöl gibt dem Dressing eine deutlich nussige Note und passt besonders gut zu den erdigen Aromen der Linsen. Es wird direkt mit Essig und Senf verrührt.

Bissfest garen

Berglinsen vor dem Garen gründlich abspülen und nicht zu weich kochen. Für den Salat sollen die Linsen ihre Form behalten und noch Biss haben.

Vor dem Aufschneiden ruhen lassen

Das Roastbeef nach dem Garen 10 Minuten ruhen lassen und erst danach dünn aufschneiden. So lässt es sich sauberer portionieren.

Sinnvolle Alternativen

Rapsöl

Das Dressing schmeckt milder und weniger nussig.

Das Walnussöl im Dressing durch die gleiche Menge Rapsöl ersetzen und anschließend wie beschrieben mit Weißweinessig, Senf und Petersilie verrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Linsen zerfallen oder wirken breiig.

Die Linsen nach etwa 20 Minuten prüfen und bissfest abgießen.

Sehr weiche Linsen nicht weiter durchmischen, sondern vorsichtig mit dem Dressing vermengen und den Salat eher lauwarm servieren.

Das Roastbeef ist stärker durchgegart als gewünscht.

Die Kerntemperatur ab 45 Minuten prüfen und das Fleisch bei 54 bis 56 °C aus dem Ofen nehmen.

Das Fleisch vollständig ruhen lassen und besonders dünn aufschneiden; dadurch wirkt es zarter.

Das Dressing schmeckt zu spitz oder zu sauer.

Das Dressing zunächst gründlich verrühren und erst nach dem Vermengen mit den Linsen abschließend abschmecken.

Mit etwas zusätzlichem Walnussöl oder Rapsöl ausbalancieren.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm servieren: Den durchgezogenen Linsensalat lauwarm anrichten und die frisch aufgeschnittenen Roastbeefscheiben darauflegen.
  • Gut durchgezogen servieren: Den Salat vollständig durchziehen lassen und anschließend mit dem Roastbeef als eigenständige Mahlzeit servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Walnussöl ist ein Produkt aus Walnüssen.
  • Senf: enthält · Das Dressing enthält mittelscharfen Senf.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Walnussöl ersetzen?

Ja. Ersetze es durch die gleiche Menge Rapsöl. Das Dressing schmeckt dann milder und weniger nussig.

Woran erkenne ich, dass das Roastbeef rosa gegart ist?

Die Kerntemperatur sollte 54 bis 56 °C betragen. Anschließend das Fleisch 10 Minuten ruhen lassen und erst dann aufschneiden.

Serviere ich den Linsensalat lauwarm oder kalt?

Beides ist möglich. Er kann lauwarm angerichtet oder nach dem etwa 30-minütigen Durchziehen vollständig abkühlen gelassen werden.

Aus unserer Küche

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