Pilzmischung
Eine Mischung aus Pfifferlingen und anderen Waldpilzen gibt dem Gericht eine besonders waldige Note. Außerhalb der Pilzsaison können Pfifferlinge durch zusätzliche braune Champignons ersetzt werden; der Eintopf wird dadurch milder.
Süß-saurer Pilzeintopf
Herzhafter vogtländischer Pilzeintopf mit Kartoffeln, Räucherspeck und süß-säuerlicher Würzung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Vogtländische Schwammespalken verbinden gemischte Speisepilze und Kartoffelstücke mit kräftiger Brühe, Räucherspeck und einer fein gebundenen Konsistenz. Die süß-säuerliche Abstimmung mit Apfelessig und Zucker gibt dem Eintopf seinen charakteristischen Abschluss.
Der Eintopf ist herzhaft und würzig, mit kräftiger Brühe, zarten Kartoffelstücken und aromatischen Pilzen. Räucherspeck bringt eine rauchige Tiefe, während Apfelessig und Zucker für eine milde bis deutlich süß-säuerliche Note sorgen.
Schritt für Schritt
Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder grob schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Speck und Zwiebel würfeln.
Wichtig: Verwende ausschließlich sicher bestimmte Speisepilze aus geprüfter Quelle. Unbekannte oder nicht sicher identifizierte Wildpilze nicht verarbeiten.
Den Speck in einem großen Topf bei mittlerer Hitze auslassen. Die Zwiebel dazugeben und etwa 3 Minuten glasig braten. Die Pilze portionsweise einlegen und 5 bis 7 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe angenommen haben.
Daran erkennst du es: Die Pilze haben leicht Farbe angenommen und die Zwiebeln sind glasig.
Brühe, Lorbeerblatt, Piment und Kümmel angießen. Alles aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Brühe köchelt sanft und die Pilze sind weich geworden.
Die Kartoffelstücke in den Topf geben und weitere 20 bis 25 Minuten garen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer einstechen, zerfallen aber nicht.
Für die Bindung die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und unter ständigem Rühren hellbraun werden lassen. Eine Kelle Brühe aus dem Eintopf nach und nach einarbeiten, dann die Mischung zurück in den Topf geben. Den Eintopf noch 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist leicht gebunden und die Mehlschwitze vollständig eingearbeitet.
Lorbeerblatt und Pimentkörner entfernen. Den Eintopf mit Apfelessig, Zucker, Salz und Pfeffer süß-säuerlich abschmecken. Petersilie fein hacken, unterrühren und die Schwammespalken heiß servieren.
Daran erkennst du es: Der Eintopf schmeckt ausgewogen süß-säuerlich und wird heiß serviert.
Gut zu wissen
Eine Mischung aus Pfifferlingen und anderen Waldpilzen gibt dem Gericht eine besonders waldige Note. Außerhalb der Pilzsaison können Pfifferlinge durch zusätzliche braune Champignons ersetzt werden; der Eintopf wird dadurch milder.
Verwende nur sicher bestimmte Speisepilze aus geprüfter Quelle.
Butter und Mehl binden die Brühe leicht und geben dem Eintopf eine zusammenhängende Konsistenz. Die Brühe langsam einarbeiten, damit die Bindung glatt bleibt.
Der Eintopf wird milder und weniger waldig.
Pfifferlinge außerhalb der Saison durch zusätzliche braune Champignons ersetzen und diese wie die übrigen Pilze portionsweise anbraten.
Die Brühe schmeckt leichter und das Gericht enthält kein Rindfleisch aus der Brühe.
Die Rinderbrühe im gleichen Volumen durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen. Für eine vegetarische Variante zusätzlich den Räucherspeck ersetzen.
Die rauchige Note bleibt erhalten, die Textur wird etwas fester und weniger fettig.
Räuchertofu würfeln und anstelle des Specks anbraten. Für eine vegetarische Gesamtvariante Rinderbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen.
Pilze portionsweise bei mittlerer bis ausreichend kräftiger Hitze anbraten.
Den Eintopf offen etwas weiterköcheln lassen und bei Bedarf mit Pfeffer und Salz nachwürzen.
Etwa 2 cm große Stücke schneiden und die Garprobe ab dem Ende der angegebenen Zeit durchführen.
Nicht weiter stark rühren. Falls die Konsistenz sehr dick ist, vorsichtig etwas Brühe ergänzen.
Die Brühe kellenweise einarbeiten und dabei mit dem Schneebesen rühren.
Die gebundene Flüssigkeit durch ein Sieb in den Eintopf geben oder kräftig glatt rühren.
Essig schrittweise zugeben und zwischendurch probieren.
Mit etwas zusätzlichem Zucker und gegebenenfalls einem kleinen Schuss Brühe ausbalancieren.
Eine mildere Fassung mit zusätzlichen braunen Champignons statt eines Teils der Pfifferlinge.
Die herzhafte Grundlage wird ohne Speck und Rinderbrühe zubereitet.
Eine stärker akzentuierte Würzung für alle, die den Eintopf lieber deutlich säuerlich mögen.
Der Eintopf kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kühlen und beim Erwärmen vorsichtig erhitzen. Petersilie möglichst erst beim Servieren frisch ergänzen.
Den abgekühlten Eintopf innerhalb von 2 Stunden in einen verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich und gleichmäßig erhitzen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen. Reste bei auffälligem Geruch, Geschmack oder Aussehen entsorgen.
Den vollständig abgekühlten Eintopf portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und mit etwas Platz zum Ausdehnen einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam unter Rühren erhitzen. Bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden.
Häufig gefragt
Eine Mischung aus braunen Champignons, Kräuterseitlingen und Pfifferlingen passt gut. Außerhalb der Pilzsaison können Pfifferlinge durch zusätzliche braune Champignons ersetzt werden.
Apfelessig schrittweise einrühren und zwischendurch probieren. Für eine mildere Würzung zunächst weniger Essig verwenden; Zucker kann die Säure abrunden.
Ja. Der Eintopf kann bis zu einem Tag vorher gekocht, gekühlt aufbewahrt und am nächsten Tag langsam wieder erhitzt werden.
Räucherspeck durch Räuchertofu oder eine pflanzliche Alternative und Rinderbrühe durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …