Warnemünder Mutzen aus Hefeteig

Schmalzgebäck aus Hefeteig

Lockere, goldbraun ausgebackene Hefeteigbällchen mit einer feinen Puderzuckerschicht. Das Rezept ergibt etwa 24 Stück.

Zum Rezept
Warnemünder Mutzen aus Hefeteig
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 80 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 15 Min.
Menge Etwa 24 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Zwei Gehzeiten geben dem Hefeteig Gelegenheit, locker aufzugehen.
  • Das Wenden im heißen Fett bräunt die Teigkugeln rundum.
  • Eine möglichst gleichmäßige Fetttemperatur hilft, die Mutzen außen goldbraun und innen gar zu backen.

Diese Mutzen-Variante wird aus einem weichen Hefeteig geformt und portionsweise in heißem Fett ausgebacken. Während die Teigkugeln ein zweites Mal gehen, kannst du das Fett erhitzen. Frisch und noch warm mit Puderzucker bestäubt schmecken sie besonders gut.

Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und locker; der Puderzucker sorgt für eine zarte Süße.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und ausbacken

  1. Hefe anrühren

    Die Milch lauwarm erwärmen. Die frische Hefe hineinbröckeln und mit einem Teelöffel des Zuckers aus der abgemessenen Menge verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich etwas Schaum bildet.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: An der Oberfläche bildet sich etwas Schaum.

  2. Teig kneten

    Mehl, den restlichen Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel geben. Hefemilch, Eier und weiche Butter hinzufügen. Alles etwa 8–10 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten.

    9 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und glatt.

    • Ohne Maschine den Teig von Hand kneten.
  3. Teig gehen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.

  4. Mutzen formen und nochmals gehen lassen

    Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in etwa 24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück mit leicht bemehlten Händen zu einer Kugel formen. Abdecken und die Kugeln nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen das Fett im Topf erhitzen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind nochmals aufgegangen.

    • Die zum Formen verwendete Mehlmenge ist zusätzlich und nicht beziffert.
  5. Fett erhitzen

    Das Öl oder Frittierfett in einem ausreichend großen, schweren Topf erhitzen. Es sollte so hoch stehen, dass die Teigkugeln darin schwimmen können. Wenn ein Thermometer verwendet wird, auf etwa 170 °C erhitzen. Ohne Thermometer zeigt ein hineingehaltenes Holzstäbchen feine Bläschen, wenn das Fett heiß genug ist.

    170 °C

    Daran erkennst du es: Am Holzstäbchen bilden sich feine Bläschen; mit Thermometer liegt die Temperatur bei etwa 170 °C.

    • Die Temperatur während des Ausbackens möglichst bei etwa 170 °C halten.

    Wichtig: Mit heißem Fett vorsichtig arbeiten. Den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen und Wasser vom heißen Fett fernhalten.

  6. Mutzen ausbacken

    Die Teigkugeln portionsweise vorsichtig ins heiße Fett geben. Insgesamt etwa 4–5 Minuten ausbacken und wenden, sobald die Unterseite goldbraun ist. Die Temperatur möglichst bei etwa 170 °C halten, damit die Mutzen durchgaren und außen nicht zu schnell dunkel werden.

    5 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Mutzen sind rundum goldbraun.

    • Die angegebene Ausbackzeit gilt pro Portion; die gesamte Dauer richtet sich nach der Zahl der Portionen.

    Wichtig: Die Teigkugeln vorsichtig ins Fett geben, damit es nicht spritzt.

  7. Abtropfen lassen und bestäuben

    Die fertigen Mutzen mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und frisch servieren.

    Wichtig: Die Mutzen und das abtropfende Fett sind heiß.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Mutzen werden außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht durchgegart sind.

Die Temperatur beim Ausbacken möglichst bei etwa 170 °C halten und portionsweise arbeiten.

Die Hitze reduzieren und die nächsten Mutzen erst ausbacken, wenn sich das Fett wieder beruhigt hat.

Die Mutzen bräunen nur langsam und werden fettig.

Die Mutzen portionsweise ausbacken und die Fetttemperatur möglichst bei etwa 170 °C halten.

Die nächste Portion kleiner halten und das Fett vor dem Weiterarbeiten wieder erhitzen.

Die Mutzen sind innen kompakt statt locker.

Den glatten Teig und die geformten Kugeln jeweils die angegebene Zeit gehen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Warm mit Puderzucker: Die frisch ausgebackenen Mutzen noch warm mit Puderzucker bestäuben und direkt servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten (Weizen): enthält
  • Milch: enthält
  • Ei: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Mutzen ergibt das Rezept?

Der Teig ergibt etwa 24 Mutzen. Die genaue Stückzahl hängt davon ab, wie gleichmäßig du ihn teilst.

Wie erkenne ich, ob das Fett heiß genug ist?

Mit einem Küchenthermometer kannst du etwa 170 °C anpeilen. Ohne Thermometer sollten sich an einem hineingehaltenen Holzstäbchen feine Bläschen bilden.

Wie lange werden die Mutzen ausgebacken?

Die Mutzen brauchen insgesamt etwa 4–5 Minuten pro Portion. Wende sie, sobald die Unterseite goldbraun ist.

Wie serviert man die Mutzen?

Die Mutzen auf Küchenpapier abtropfen lassen, noch warm mit Puderzucker bestäuben und frisch servieren.

Aus unserer Küche

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