Mehl Type 405
Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen Brandteig mit glatter Struktur.
Herzhafte Krapfen aus Hessen
Goldbraun frittierte herzhafte Brandteigkrapfen aus Milch-Brandteig mit Schinkenspeck, Lauch und Zwiebeln. Ergibt etwa 20 kleine Krapfen, die frisch und warm besonders knusprig und locker schmecken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ein abgebrannter Brandteig wird mit würzigem Schinkenspeck, fein gewürfeltem Lauch und Zwiebeln verfeinert. Die walnussgroßen Portionen werden vorsichtig in heißem Fett ausgebacken und ergeben ein deftiges Gebäck für die Hand.
Außen goldbraun und knusprig, innen locker und weich, mit würzigen Specknoten sowie der mild-süßlichen Aromatik von Lauch und Zwiebeln.
Schritt für Schritt
Milch, Butter und das abgemessene Salz in einem Topf aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und die Milch kocht auf.
Wichtig: Heiße Milch vorsichtig handhaben.
Das Mehl auf einmal hineingeben und bei mittlerer Hitze kräftig mit dem Kochlöffel rühren, bis ein glatter Kloß entsteht und sich am Topfboden ein weißlicher Belag bildet. Den Teig noch etwa 2 Minuten abbrennen.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich als glatter Kloß vom Topfboden und hinterlässt einen weißlichen Belag.
Den Topf vom Herd nehmen, den Teig in eine Rührschüssel geben und 5 bis 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander gründlich einarbeiten. Das nächste Ei erst hinzufügen, wenn das vorherige vollständig aufgenommen ist. Der Teig soll glatt, glänzend und zäh reißend sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, glänzend und zäh reißend.
Das Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Schinkenspeck, Lauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze braten, bis die Zwiebeln glasig und der Speck leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind glasig und der Speck leicht gebräunt.
Die Speck-Zwiebel-Mischung etwas abkühlen lassen und anschließend gleichmäßig unter den Brandteig rühren.
Daran erkennst du es: Die Einlage ist gleichmäßig im Teig verteilt.
Das Frittieröl oder Pflanzenfett in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen.
Daran erkennst du es: Das Fett hat eine Temperatur von 170 bis 175 °C.
Wichtig: Heißes Fett nicht unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Fett gelangen lassen.
Mit zwei leicht geölten Esslöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen und vorsichtig ins Fett geben. Die Krapfen portionsweise etwa 4 bis 5 Minuten goldbraun ausbacken und dabei gelegentlich wenden. Nicht zu viele Stücke gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur nicht zu stark sinkt.
Daran erkennst du es: Die Krapfen sind rundum goldbraun und außen knusprig.
Wichtig: Teigportionen vorsichtig in das heiße Fett geben und Spritzer vermeiden.
Die fertigen Brandteigkrapfen mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Frisch und warm servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Fett ist abgetropft; die Krapfen werden warm serviert.
Wichtig: Die Krapfen und das abtropfende Fett sind sehr heiß.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 ergibt einen feinen Brandteig mit glatter Struktur.
Schinkenspeck bringt bereits Salz und Würze mit. Die Speck-Zwiebel-Mischung deshalb erst nach dem Braten abschmecken.
Das Fett sollte hoch genug stehen, damit die Krapfen weitgehend eintauchen können und gleichmäßig bräunen.
Die Krapfen werden vegetarisch; die rauchige Specknote wird milder und die Füllung kann etwas trockener ausfallen.
Den geräucherten Tofu wie den Speck in der Pfanne anbraten und anschließend mit Lauch und Zwiebeln unter den Teig rühren.
Die Rezeptur wird milchfrei, der Geschmack kann je nach Pflanzendrink leicht variieren.
Einen neutralen, ungesüßten Pflanzendrink verwenden und wie die Milch aufkochen.
Die Krapfen werden milchfrei, sofern die Margarine entsprechend gekennzeichnet ist.
Die Margarine anstelle der Butter mit Milch beziehungsweise Pflanzendrink und Salz erhitzen.
Das Mehl vollständig auf einmal in die kochende Milch-Butter-Mischung geben und kräftig rühren, bis ein glatter Kloß entsteht.
Den Teig bei mittlerer Hitze weiter kräftig rühren, bis sich die Klümpchen weitgehend verbinden.
Jedes Ei einzeln vollständig aufnehmen lassen und die Konsistenz nach dem letzten Ei prüfen.
Kein zusätzliches Ei mehr zugeben; den Teig kurz stehen lassen und nur vorsichtig weiterverarbeiten.
Nur wenige Krapfen pro Charge frittieren und die Temperatur zwischen den Chargen wieder ansteigen lassen.
Weitere Portionen erst einlegen, wenn das Fett wieder im vorgesehenen Temperaturbereich liegt.
170 bis 175 °C einhalten und walnussgroße Portionen abstechen.
Die Temperatur reduzieren und kleinere Portionen verwenden; bereits dunkle Krapfen nicht weiter stark bräunen.
Die Speck-Zwiebel-Mischung mit fein geschnittenen Kräutern ergänzen, um die herzhafte Füllung frischer zu aromatisieren.
Den Schinkenspeck durch geräucherten Tofu ersetzen und die Gemüsefüllung beibehalten.
Den vorbereiteten Teig abgedeckt kühl aufbewahren und möglichst innerhalb weniger Stunden frittieren. Vor dem Formen kurz durchrühren und nicht direkt eiskalt in großen Portionen verarbeiten.
Vollständig abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank lagern. Für die beste Qualität möglichst frisch verzehren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren ist für die knusprige Qualität nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Beim Abbrennen bindet das Mehl in der heißen Flüssigkeit und der Teig wird glatt und formstabil. Der weißliche Belag am Topfboden zeigt, dass dieser Schritt weit genug fortgeschritten ist.
Der Teig sollte nach dem Herausnehmen aus dem Topf 5 bis 10 Minuten abkühlen. Danach die Eier einzeln einarbeiten, damit jedes Ei vollständig aufgenommen wird.
Ein neutrales Öl oder Pflanzenfett eignet sich. Wichtig ist vor allem, das Fett auf 170 bis 175 °C zu erhitzen.
Kleine Chargen verhindern, dass die Temperatur des Frittierfetts zu stark sinkt. So werden die Krapfen gleichmäßiger goldbraun und weniger fettig.
Am besten schmecken sie frisch, warm und direkt nach dem Abtropfen. Sie können als herzhafter Snack oder auf einem Buffet angeboten werden.
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