Gose-Bier finden
Gose-Bier ist am ehesten in gut sortierten Getränkemärkten, regionalen Brauereiläden oder spezialisierten Bierhandlungen erhältlich.
Kurzgebratenes aus dem Harz
Herzhaftes Schweinenackensteak mit knusprigem Speck, goldbraunen Zwiebeln und würziger Gose-Biersauce, serviert mit Bratkartoffeln und grünem Salat.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Das Goslarer Braumeistersteak verbindet kurzgebratenes Schweinefleisch mit einer kräftigen Zwiebelsauce aus Gose-Bier, Speck und Kümmel. Bratkartoffeln und ein frischer Salat machen daraus einen vollständigen, herzhaften Teller aus der Harzer Rezeptfamilie.
Saftiges, gebräuntes Schweinefleisch trifft auf eine würzig-herbe, leicht säuerliche Biersauce mit weichen Zwiebeln und knusprigem Speck. Die Bratkartoffeln sind außen goldbraun und innen weich, der Salat frisch und knackig.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und in leicht gesalzenem Wasser etwa 18–20 Minuten garen, bis sie knapp weich sind. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind knapp weich, aber noch schnittfest.
Wichtig: Heißes Kochwasser vorsichtig abgießen.
Für das Dressing Apfelessig, Rapsöl, Senf, Honig und Wasser verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blattsalat waschen und trocken schleudern. Gurke und Tomaten schneiden, aber erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing vermengen.
Die Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden. Die Steaks trocken tupfen, den Fettrand an zwei oder drei Stellen einschneiden und das Fleisch beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch und Salatzutaten mit getrennten Arbeitsflächen oder gründlich gereinigtem Werkzeug bearbeiten.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Steaks bei mittlerer bis kräftiger Hitze je Seite etwa 4–5 Minuten braten, bis sie schön gebräunt und durchgegart sind. Herausnehmen, locker abdecken und 8–10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind beidseitig gebräunt und durchgegart.
Wichtig: Schweinefleisch vollständig durchgaren und den Fleischsaft nicht mit rohen Salatzutaten in Kontakt bringen.
Den Speck im Bratfett knusprig auslassen und herausnehmen. Die Hälfte der Zwiebeln im Speckfett goldbraun braten und ebenfalls beiseitestellen. Die übrigen Zwiebeln mit Mehl, Zucker und Kümmel bestäuben, kurz verrühren und mit Gose-Bier und Wasser ablöschen. Die Sauce unter Rühren etwa 5–7 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und die Zwiebeln sind weich.
Wichtig: Beim Ablöschen mit Bier vorsichtig arbeiten, da heißes Fett spritzen kann.
Während die Sauce köchelt, das Butterschmalz in einer zweiten Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten goldbraun braten, dabei vorsichtig wenden und am Ende mit Salz und Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind außen goldbraun und innen weich.
Die Steaks mit dem ausgetretenen Fleischsaft in die Biersauce legen und bei kleiner Hitze noch etwa 1–2 Minuten erwärmen. Die zurückbehaltenen Zwiebeln und den Speck darübergeben.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind wieder heiß und von Sauce umgeben.
Salat, Gurke und Tomaten mit dem Dressing vermengen. Die Braumeistersteaks mit Gose-Zwiebelsauce, Bratkartoffeln und grünem Salat sofort servieren.
Gut zu wissen
Gose-Bier ist am ehesten in gut sortierten Getränkemärkten, regionalen Brauereiläden oder spezialisierten Bierhandlungen erhältlich.
Als Alternative eignet sich ein mildes dunkles Bier. Die Sauce wird dadurch runder und weniger herb-säuerlich.
Für das Rezept können Schweinenackensteaks oder ausgelöste Schweinekoteletts verwendet werden.
Die Sauce wird runder und weniger herb-säuerlich.
Das Gose-Bier im gleichen Mengenverhältnis durch ein mildes dunkles Bier ersetzen und die Sauce wie beschrieben kochen.
Das Fleisch kann etwas magerer sein und etwas schneller garen.
Die Koteletts trocken tupfen, ebenfalls am Fettrand einschneiden und nach der beschriebenen Bratmethode zubereiten.
Die Kartoffeln nur knapp weich garen und vor dem Schneiden kurz ausdampfen lassen.
Zerfallene Kartoffeln vorsichtig weiterbraten und als rustikale Bratkartoffeln servieren.
Die Zwiebeln für die Sauce nur goldbraun braten und das Mehl kurz mitrühren.
Mit etwas zusätzlichem Wasser oder Bier verdünnen und vorsichtig abschmecken.
Die Steaks nur bis zum Durchgaren braten, ruhen lassen und anschließend lediglich 1–2 Minuten erwärmen.
Die Steaks dünn aufschneiden und mit reichlich Sauce servieren.
Das Dressing separat vorbereiten und erst unmittelbar vor dem Servieren unterheben.
Den Salat kurz abtropfen lassen und mit frischen Salatblättern ergänzen.
Die Gose wird durch ein mildes dunkles Bier ersetzt. Dadurch erhält die Sauce einen runderen und weniger herb-säuerlichen Charakter.
Die Kombination aus gebratenen Kartoffeln, Sauce und frischem Salat ist für die Qualität beim Einfrieren nicht näher beschrieben.
Häufig gefragt
Als Alternative eignet sich ein mildes dunkles Bier. Die Sauce wird dadurch runder und weniger herb-säuerlich.
Verwendet werden können Schweinenackensteaks oder ausgelöste Schweinekoteletts mit jeweils etwa 170–200 g Gewicht.
Salat, Gurke und Tomaten sollten erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing vermengt werden, damit sie frisch und knackig bleiben.
Die Kartoffeln nur knapp weich garen, kurz ausdampfen lassen und vorsichtig in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
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