Fliederbeeren finden
Fliederbeeren sind saisonal auf Wochenmärkten, an gut sortierten Obstständen oder tiefgekühlt in größeren Supermärkten erhältlich. Im regionalen Sprachgebrauch können damit Holunderbeeren gemeint sein.
Süßer Grießbrei, norddeutsche Art
Cremiger Weichweizengrieß wird mit warmem, fruchtig-herbem Fliederbeerkompott serviert. Die norddeutsch inspirierte Süßspeise ist unkompliziert, löffelbar und für vier Portionen ausgelegt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Grießbrei mit Fliederbeerkompott verbindet cremigen Weichweizengrieß mit einem warmen Kompott aus Fliederbeeren. Die Fliederbeeren greifen den Holstein-Bezug der Rezeptidee auf und geben dem milden Grießbrei eine fruchtige, leicht herbe Note.
Warm serviert ist der Grießbrei weich, cremig und leicht buttrig. Das Fliederbeerkompott ist fruchtig, dunkel und leicht herb, mit einer dezent zitronigen Frische und angenehm gebundener Konsistenz.
Schritt für Schritt
Fliederbeeren gründlich waschen und entstielen. Mit 100 ml WasserFeines Stärkepulver zum Binden von Flüssigkeiten und für bestimmte Back- und Süßspeisen. und 60 g Zucker in den Topf geben, aufkochen und mindestens 10 Minuten sanft köcheln lassen. Währenddessen kann der Grießbrei vorbereitet werden, sobald das Kompott angesetzt ist.
Daran erkennst du es: Die Beeren sind weich und das Kompott kocht sanft, ohne stark zu spritzen.
Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser in der kleinen Schale glatt rühren. Die Mischung in das köchelnde Kompott einrühren und etwa 1 Minute weiterkochen lassen, bis es leicht bindet. Zitronensaft unterrühren und das Kompott warm halten.
Daran erkennst du es: Das Kompott ist leicht sämig und zeigt keine sichtbaren Stärkeklümpchen.
Milch, Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter in einem zweiten Topf erhitzen. Sobald die Milch aufsteigt, den Weichweizengrieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß und steigt auf; der Grieß ist vollständig eingerührt.
Wichtig: Beim Aufsteigen der Milch den Topf im Blick behalten, damit sie nicht überkocht.
Den Grießbrei bei kleiner Hitze 3 bis 4 Minuten rühren, bis er cremig eindickt. Den Topf vom Herd nehmen und den Brei anschließend 5 Minuten quellen lassen.
Daran erkennst du es: Der Brei ist cremig eingedickt und fällt schwer vom Schneebesen oder Kochlöffel.
Den Grießbrei in vier Schalen verteilen und mit dem warmen Fliederbeerkompott servieren. Er schmeckt warm besonders cremig, kann aber auch abgekühlt genossen werden.
Daran erkennst du es: Der Grießbrei ist gleichmäßig auf die Schalen verteilt und mit Kompott angerichtet.
Gut zu wissen
Fliederbeeren sind saisonal auf Wochenmärkten, an gut sortierten Obstständen oder tiefgekühlt in größeren Supermärkten erhältlich. Im regionalen Sprachgebrauch können damit Holunderbeeren gemeint sein.
Speisestärke vor dem Einrühren immer mit kaltem Wasser glatt rühren. Erst danach die Mischung in das heiße Kompott geben.
Das Kompott wird glatter und etwas kräftiger im Geschmack.
Den ungesüßten Holunderbeerensaft anstelle der Fliederbeeren verwenden und die Flüssigkeitsmenge sowie den Zucker nach gewünschter Konsistenz und Süße anpassen. Die Speisestärke separat mit kaltem Wasser anrühren und einrühren.
Speisestärke zuerst mit den 2 EL kaltem Wasser vollständig glatt rühren.
Das Kompott durch ein feines Sieb streichen oder kräftig verrühren und kurz weiterkochen.
Den Grieß langsam einrieseln lassen und dabei ununterbrochen mit dem Schneebesen rühren.
Den Brei kräftig durchrühren; bei Bedarf vorsichtig mit etwas warmer Milch geschmeidiger machen.
Beim Erhitzen in der Nähe bleiben und den Grieß einrühren, sobald die Milch aufsteigt.
Den Topf sofort vom Herd nehmen und die übergekochte Milch vom Kochfeld entfernen.
Nur 1 EL Speisestärke verwenden und nach dem Binden lediglich etwa 1 Minute weiterkochen.
Das Kompott mit etwas Wasser verdünnen und kurz erwärmen.
Der Grießbrei wird vollständig abgekühlt und anschließend mit dem Kompott serviert.
Grießbrei und Kompott können am Vortag zubereitet und getrennt voneinander gekühlt aufbewahrt werden. Vor dem Servieren den Grießbrei vorsichtig auflockern und das Kompott erwärmen oder beides kalt servieren.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank lagern. Das Kompott möglichst getrennt vom Grießbrei aufbewahren, damit der Brei seine Konsistenz besser behält.
Nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Durch das Einfrieren kann der Grießbrei nach dem Auftauen körniger oder weniger cremig werden.
Häufig gefragt
Ja. Der Grießbrei kann nach dem Abkühlen mit dem warmen oder ebenfalls gekühlten Fliederbeerkompott serviert werden.
Im Rezept sind damit Holunderbeeren gemeint, wie sie in Schleswig-Holstein regional bezeichnet werden.
Als im Rezept genannte Alternative eignet sich ungesüßter Holunderbeerensaft. Das Kompott wird damit glatter und etwas kräftiger im Geschmack.
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