Störfilet einkaufen
Störfilet ist am ehesten bei regionalen Fischereien, in gut sortierten Fischgeschäften oder auf Wochenmärkten erhältlich. Zanderfilet ist im Ausgangstext als mildere Alternative genannt.
Brandenburgisches Fischgericht
Gebratenes Störfilet, das mit hauchdünnem WildschinkenWildschinken ist ein haltbar gemachtes Schinkenprodukt aus Wildfleisch, meist durch Pökeln, Trocknen und gegebenenfalls Räuchern. umwickelt und mit goldbraunen Kräuterkartoffelrösti serviert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brandenburgs Seen- und Flusslandschaft prägt eine Küche, in der Fisch und Kartoffeln gern zusammenfinden. Für diese Variante wird Störfilet mit dünnem Wildschinken umhüllt und in der Pfanne gebraten. Goldbraune Kräuterkartoffelrösti nehmen die kräftigen Röstaromen auf und machen daraus einen vollständigen Teller.
Außen gebräunter, würziger Wildschinken umhüllt zartes, saftiges Störfilet. Die Rösti sind goldbraun und knusprig an den Kanten, innen weich und durch frische Kräuter aromatisch.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, grob raspeln und in einem sauberen Küchentuch sehr gründlich ausdrücken. Die trockenen Kartoffelraspel mit Ei, Mehl und den gehackten Kräutern vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelraspel sind deutlich trockener und die Masse ist gleichmäßig vermengt.
Störfilet trocken tupfen und in vier gleich große Stücke schneiden. Mit der fein gehackten Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer würzen. Jedes Stück mit einer oder mehreren Scheiben Wildschinken vollständig umwickeln.
Daran erkennst du es: Die Fischstücke sind gleichmäßig umhüllt und der Wildschinken liegt eng an.
Wichtig: Rohen Fisch und benutzte Arbeitsflächen nach der Vorbereitung hygienisch getrennt von servierfertigen Speisen behandeln.
Das für die Rösti vorgesehene Fett in der großen Pfanne erhitzen. Aus der Kartoffelmasse vier flache Rösti formen und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 4 bis 5 Minuten goldbraun braten. Die Rösti herausnehmen und warm halten.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Rösti lassen sich wenden, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Heißes Fett vorsichtig handhaben und die Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen.
Das restliche für den Stör vorgesehene Öl in der Pfanne erhitzen. Die umwickelten Störstücke bei mittlerer Hitze rund 4 bis 5 Minuten pro Seite braten, bis der Schinken gebräunt und der Fisch innen nicht mehr glasig ist.
Daran erkennst du es: Der Wildschinken ist gebräunt und das Fischinnere ist nicht mehr glasig.
Wichtig: Den Fisch vollständig durchgaren und nicht mehr glasig servieren.
Je ein Kräuterkartoffelrösti auf die Teller geben, ein Stück Stör daraufsetzen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Rösti und Stör werden heiß und unmittelbar nach dem Braten serviert.
Gut zu wissen
Störfilet ist am ehesten bei regionalen Fischereien, in gut sortierten Fischgeschäften oder auf Wochenmärkten erhältlich. Zanderfilet ist im Ausgangstext als mildere Alternative genannt.
Dünn geschnittener Wildschinken ist häufig in Wildmetzgereien, gut sortierten Hofläden oder an Fleischtheken erhältlich. Luftgetrockneter Schinken kann ihn ersetzen, schmeckt jedoch weniger kräftig und wildwürzig.
Mehligkochende Kartoffeln geben beim Raspeln und Braten eine gut formbare, innen weichere Rösti-Struktur.
Zander schmeckt milder und ist meist etwas zarter als Stör.
Zanderfilet in gleich große Stücke schneiden und wie das Störfilet mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen, mit Wildschinken umwickeln und braten, bis es innen nicht mehr glasig ist.
Die Umhüllung wird weniger kräftig und weniger wildwürzig.
Den luftgetrockneten Schinken ebenso dünn auflegen und um die gewürzten Fischstücke wickeln.
Die Rösti erhalten ein ausgeprägteres Butteraroma und bräunen kräftig.
Butterschmalz statt neutralem Öl zum Braten der Rösti verwenden.
Die Raspel in einem sauberen Küchentuch sehr gründlich ausdrücken, bevor Ei, Mehl und Kräuter dazukommen.
Die Masse vorsichtig mit etwas zusätzlichem Mehl binden und kleinere, flachere Rösti formen.
Die Rösti erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist und sich mit dem Pfannenwender lösen lässt.
Bruchstücke wieder zusammenschieben und bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis eine feste Kruste entsteht.
Bei mittlerer Hitze braten und gleich große Stücke verwenden.
Die Hitze reduzieren und den Fisch vorsichtig weiterbraten, bis er innen nicht mehr glasig ist.
Gleich große Stücke schneiden und die Garprobe im dicksten Bereich durchführen.
Das Fischstück bei reduzierter Hitze weiterbraten, bis das Innere nicht mehr glasig ist.
Eine mildere Fischvariante mit Zanderfilet statt Stör.
Das Fischfilet wird ohne Schinkenhülle gebraten; die Rösti bleiben unverändert.
Die Kräutermischung wird nach dem vorhandenen Angebot zusammengestellt.
Die Eignung zum Einfrieren ist im bereitgestellten Rezepttext nicht angegeben; Qualität und Textur von Fisch und Rösti wurden daher nicht bewertet.
Häufig gefragt
Ja. Zanderfilet ist im Ausgangstext als passende, etwas mildere Alternative genannt und wird wie der Stör vorbereitet und gebraten.
Luftgetrockneter Schinken kann verwendet werden. Das Ergebnis schmeckt dann weniger kräftig und weniger wildwürzig.
Die geraspelten Kartoffeln sehr gründlich ausdrücken, die Rösti flach formen und erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun und fest ist.
Im Rezept werden Petersilie, Schnittlauch und Thymian als Beispiele genannt. Die Kräuter können entsprechend dem vorhandenen Angebot kombiniert werden.
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