Werderaner Sauerkirschgelee

Fruchtgelee aus Brandenburg

Klares, fruchtiges Gelee aus ungesüßtem Sauerkirschsaft, Gelierzucker 2:1 und frisch gepresstem Zitronensaft für etwa fünf Gläser à 200 ml.

Zum Rezept
Werderaner Sauerkirschgelee
Vorbereitung 10 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 85 Minuten
Menge etwa 5 Gläser à 200 ml
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Verhältnis von Sauerkirschsaft und Gelierzucker 2:1 unterstützt eine streichfähige Geleestruktur.
  • Zitronensaft ergänzt die kräftige Säure der Sauerkirschen und sorgt für ein ausgewogenes Fruchtprofil.
  • Sprudelndes Kochen, eine kurze Gelierprobe und die sofortige Heißabfüllung führen zu einem klaren, gut portionierbaren Gelee.

Werderaner Sauerkirschgelee bringt die kräftige Säure reifer Kirschen ins Glas. Aus ungesüßtem Sauerkirschsaft, Zitronensaft und Gelierzucker entsteht ein klarer, fruchtiger Brotaufstrich mit feiner, streichfähiger Konsistenz. Das Rezept ist eine eigenständige, alltagstaugliche Variante für die Brandenburger Obstküche.

Klar und leuchtend kirschrot mit intensivem Sauerkirschduft, frischer Säure und einer glatten, streichfähigen Konsistenz.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gläser vorbereiten

    Gläser und Deckel gründlich reinigen und mit kochendem Wasser ausspülen. Auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen.

    10 Minuten
    • Die Gläser bis zum Abfüllen sauber und möglichst warm bereithalten.

    Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und den heißen Gläsern.

  2. Masse erhitzen

    Sauerkirschsaft, Gelierzucker und Zitronensaft in den hohen Topf geben und unter Rühren langsam erhitzen.

    5 Minuten
    • Von Beginn an rühren, damit sich der Gelierzucker gleichmäßig verteilt.
  3. Kochen und Gelierprobe

    Sobald die Masse sprudelnd kocht, vier Minuten kräftig weiterkochen und dabei ständig rühren, damit nichts ansetzt. Für die Gelierprobe einen Teelöffel Gelee auf den kalten Teller geben. Wird es nach kurzer Zeit fest, ist es fertig. Bleibt es flüssig, noch eine Minute weiterkochen und erneut prüfen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gelierprobe auf dem kalten Teller wird nach kurzer Zeit fest.

    • Die Gelierprobe erst durchführen, wenn die Masse tatsächlich sprudelnd kocht.
    • Während des Kochens kontinuierlich rühren.

    Wichtig: Die kochende Geleemasse ist sehr heiß und kann spritzen.

  4. Heiß abfüllen

    Das heiße Gelee sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen. Die Gläser etwa fünf Minuten auf den Deckeln stehen lassen, danach umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig abgekühlt und sicher verschlossen.

    • Beim Abfüllen sauber arbeiten und die Glasränder möglichst frei von Gelee halten.

    Wichtig: Beim Einfüllen und Verschließen vor der heißen Masse und den heißen Gläsern schützen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gelierprobe nicht überspringen: Die Gelierprobe auf einem kalten Teller zeigt, ob das Gelee bereits fest wird. Bleibt die Probe flüssig, die Masse noch eine Minute weiterkochen und erneut prüfen.
  • Sofort heiß abfüllen: Das fertige Gelee direkt nach der Gelierprobe randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.

Zutatenwissen

Saftauswahl

Verwende ungesüßten Sauerkirschsaft. Regionalen Saft gibt es saisonal bei Obsthöfen, in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Klarer oder naturtrüber ungesüßter Sauerkirschsaft aus dem Handel eignet sich ebenfalls; das Gelee schmeckt damit meist etwas weniger frisch-fruchtig.

Gelierzucker 2:1

Für etwa 800 ml ungesüßten Sauerkirschsaft werden 400 g Gelierzucker 2:1 verwendet. Die Gelierprobe auf einem kalten Teller zeigt, ob das Gelee fest wird.

Sinnvolle Alternativen

Klarer oder naturtrüber ungesüßter Sauerkirschsaft aus dem Handel

Das Gelee gelingt weiterhin, kann aber etwas weniger frisch-fruchtig schmecken als mit regionalem Saft.

Den ungesüßten Handels-Sauerkirschsaft in derselben Menge verwenden und wie im Rezept beschrieben mit Gelierzucker und Zitronensaft kochen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Gelee bleibt nach dem Abkühlen zu flüssig.

Erst ab dem sprudelnden Kochen die vier Minuten zählen und anschließend die Gelierprobe durchführen.

Noch eine Minute weiterkochen und die Gelierprobe erneut prüfen.

Die Geleemasse setzt am Topfboden an.

Die Masse im hohen Topf von Beginn an unter Rühren erhitzen und während des sprudelnden Kochens kontinuierlich rühren.

Servieren und kombinieren

  • Als Brotaufstrich: Das ausgekühlte Sauerkirschgelee auf frischem Brot oder Brötchen verstreichen.

Lebensmittelsicherheit

  • Umgang mit heißen Gläsern und Gelee: Gläser und Deckel vorsichtig mit kochendem Wasser ausspülen. Das heiße Gelee unmittelbar nach der Gelierprobe abfüllen und beim Verschließen auf heiße Glasflächen und die kochende Masse achten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Gläser ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt etwa fünf Gläser mit jeweils 200 ml Inhalt.

Woran erkenne ich, dass das Gelee fertig ist?

Ein Teelöffel Gelee wird auf einen kalten Teller gegeben. Wird die Probe nach kurzer Zeit fest, ist das Gelee fertig. Bleibt sie flüssig, wird die Masse noch eine Minute weitergekocht und erneut geprüft.

Kann ich auch gekauften Sauerkirschsaft verwenden?

Ja, geeignet ist klarer oder naturtrüber ungesüßter Sauerkirschsaft aus dem Handel. Das Gelee kann damit etwas weniger frisch-fruchtig schmecken.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar