Kerngehäuse möglichst belassen
Die Kerngehäuse enthalten viel Pektin und werden deshalb beim Kochen möglichst mitverwendet.
Fruchtgelee aus der Pfalz
Klares, goldgelbes Quittengelee aus gekochten Quitten, abgetropftem Quittensaft, Gelierzucker 1:1 und Zitronensaft. Der fruchtig-herbe Aufstrich passt besonders gut zu Brot und Brötchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Quitte bringt ihre herb-fruchtige und duftige Seite aufs Frühstücksbrot. Aus gekochten Quitten, klar abgeseihtem Saft, Zitronensaft und Gelierzucker entsteht ein goldgelbes Gelee, das sich wunderbar auf frischem Brot und Brötchen servieren lässt.
Klar und goldgelb, mit intensivem Quittenaroma, herb-fruchtigem Geschmack und einer fein gelierten, streichfähigen Konsistenz.
Schritt für Schritt
Die Quitten mit einem Tuch gründlich abreiben, damit der feine Flaum entfernt wird. Die Früchte vierteln, Stiel- und Blütenansatz abschneiden und die Kerngehäuse möglichst drinlassen, weil sie viel Pektin enthalten.
Wichtig: Beim Schneiden der festen Quitten vorsichtig und mit stabilem Schneidebrett arbeiten.
Quittenstücke mit dem Wasser in einen großen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 60 Minuten weich köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Quittenstücke sind weich und lassen sich leicht durchstechen.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig handhaben.
Ein feines Sieb mit einem sauberen Mull- oder Passiertuch auslegen. Die gekochten Quitten samt Flüssigkeit hineingießen und den Saft mehrere Stunden, am besten über Nacht, abtropfen lassen. Für ein klares Gelee die Fruchtmasse nicht ausdrücken.
Daran erkennst du es: Der Saft ist abgetropft und die Fruchtmasse bleibt möglichst unberührt im Tuch zurück.
750 ml Quittensaft abmessen. Falls die Saftmenge abweicht, die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 verwenden. Saft, Gelierzucker und Zitronensaft in einen hohen Topf geben und unter Rühren aufkochen.
Daran erkennst du es: Die Mischung kocht deutlich auf und der Gelierzucker ist vollständig eingearbeitet.
Wichtig: Die aufsteigende heiße Geleemasse kann spritzen; einen hohen Topf verwenden.
Die Mischung bei starker Hitze etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Für die Gelierprobe einen Tropfen auf einen kalten Teller geben. Wird er nach kurzer Zeit fest, ist das Gelee fertig.
Daran erkennst du es: Der Tropfen auf dem kalten Teller wird nach kurzer Zeit fest.
Wichtig: Kochendes Gelee ist sehr heiß und klebrig; vorsichtig rühren und spritzenden Dampf vermeiden.
Das kochend heiße Gelee in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, sofort verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind verschlossen und das Gelee kühlt vollständig ab.
Wichtig: Beim Abfüllen vor Spritzern schützen und die heißen Gläser vorsichtig bewegen.
Gut zu wissen
Die Kerngehäuse enthalten viel Pektin und werden deshalb beim Kochen möglichst mitverwendet.
Frische Quitten sind im Herbst häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden, bei Streuobstinitiativen und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Das Gelee wird milder und weniger herb.
Feste Birnen anstelle der Quitten verwenden und wie im Rezept vorbereiten und kochen.
Die gekochten Quitten nur im Tuch abtropfen lassen und nicht pressen.
Das Gelee kann trotzdem weiterverarbeitet werden, wird aber voraussichtlich weniger klar.
Die abgemessene Saftmenge bestimmen und dieselbe Menge Gelierzucker 1:1 verwenden.
Vor dem Abfüllen einen Tropfen auf einem kalten Teller prüfen.
Eine mildere Variante mit festen Birnen statt Quitten.
Die Quitten kochen und den Saft mehrere Stunden, am besten über Nacht, abtropfen lassen. Am nächsten Tag den Saft mit Gelierzucker und Zitronensaft gelieren und heiß abfüllen.
Häufig gefragt
Frische Quitten sind im Herbst häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden, bei Streuobstinitiativen und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Die gekochte Fruchtmasse durch ein mit Tuch ausgelegtes feines Sieb abtropfen lassen und nicht ausdrücken.
Ja. Feste Birnen eignen sich als Alternative, ergeben aber ein milderes und weniger herbes Gelee.
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