Alternative zum Roggenschrot
Falls du keinen mittelgroben Roggenschrot findest, eignet sich grob gemahlenes Roggenvollkornmehl als Alternative. Die Krume wird damit etwas weniger körnig.
Roggen-Weizen-Sauerteigbrot
Kräftiges Roggen-Weizen-Brot mit Roggensauerteig, einem saftigen Roggenschrot-Brühstück und herzhaftem Kümmelaroma. Der freigeschobene Laib erhält eine kräftig gebackene Kruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Roggenschrot quillt zunächst in einem Brühstück und macht die Krume saftig. Roggensauerteig und ein Hauch Kümmel geben dem Mecklenburger Landbrot seinen herzhaften Charakter; gebacken wird der Laib freigeschoben mit kräftiger Kruste.
Herzhaft und leicht säuerlich im Aroma, mit einer saftigen, körnigen Krume und einer kräftig gebackenen Kruste.
Schritt für Schritt
Roggenmehl, Wasser und Roggensauerteig-Anstellgut verrühren. Abgedeckt 16–18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Daran erkennst du es: Der Sauerteig ist gereift und zeigt eine lebendige, gelockerte Struktur.
Das Wasser aufkochen und über Roggenschrot und Salz gießen. Verrühren, abdecken und mindestens 3 Stunden quellen lassen. Sauerteig und Brühstück können während ihrer Ruhezeiten parallel reifen.
Daran erkennst du es: Der Roggenschrot hat das Wasser aufgenommen und ist gequollen.
Wichtig: Mit dem frisch aufgekochten Wasser vorsichtig arbeiten.
Den gesamten Sauerteig und das gesamte Brühstück mit Weizenmehl, Roggenmehl, Roggenvollkornmehl, Wasser, frischer Hefe, Rübensirup und gemahlenem Kümmel vermischen. In der Küchenmaschine 3 Minuten auf niedriger und anschließend 3–4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis ein zäher, gleichmäßiger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zäh und gleichmäßig vermischt.
Den Teig abdecken und 25 Minuten ruhen lassen.
Den Teig zu einem länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Etwa 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Währenddessen den Backofen samt Backstein oder Blech auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist aufgegangen; die Gehzeit beträgt ungefähr 60 Minuten.
Wichtig: Backstein oder Blech wird sehr heiß; beim späteren Einschießen vorsichtig arbeiten.
Den Laib auf Backpapier oder einen bemehlten Brotschieber stürzen und einschneiden. Mit Dampf in den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 210 °C senken. Nach 15 Minuten die Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf entweicht. Insgesamt etwa 45 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist kräftig gebacken; die Gesamtbackzeit beträgt etwa 45 Minuten.
Wichtig: Beim Öffnen der Ofentür können heißer Dampf und Hitze austreten. Gesicht und Hände zurückhalten.
Das Brot auf ein Gitter legen und vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Das Brot ist vollständig ausgekühlt, bevor es angeschnitten wird.
Gut zu wissen
Falls du keinen mittelgroben Roggenschrot findest, eignet sich grob gemahlenes Roggenvollkornmehl als Alternative. Die Krume wird damit etwas weniger körnig.
Die Krume wird etwas weniger körnig.
Den mittelgroben Roggenschrot im Brühstück durch grob gemahlenes Roggenvollkornmehl ersetzen.
Den Laib nach dem Backen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Die bereits geschnittenen Scheiben lassen sich toasten.
Die Gehzeit von etwa 60 Minuten als Richtwert verwenden und den Laib währenddessen beobachten.
Den Laib vorsichtig einschneiden und wie beschrieben backen; die Form lässt sich nach dem Einschießen nicht zuverlässig korrigieren.
Den Sauerteig 16–18 Stunden vor dem Mischen des Hauptteigs ansetzen. Das Brühstück kann währenddessen mindestens 3 Stunden quellen.
Das Brot vollständig auskühlen lassen und anschließend bei Raumtemperatur im Brotkasten oder in einer Papiertüte aufbewahren.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignet sich grob gemahlenes Roggenvollkornmehl. Die Krume wird damit etwas weniger körnig.
Lass den Laib auf einem Gitter vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest.
Nein, du kannst Sauerteig und Brühstück parallel ansetzen und ruhen beziehungsweise quellen lassen.
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