Bayerisches Blaukraut mit Apfel und Rotwein

Bayerische Gemüsebeilage

Weich geschmorter Rotkohl mit säuerlichen Äpfeln, Rotwein und winterlichen Gewürzen. Die süß-säuerliche Beilage passt zu Braten, Knödeln, Wild und Bratkartoffeln.

Zum Rezept
Bayerisches Blaukraut mit Apfel und Rotwein
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 90 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Menge 4–6 Portionen
Prägende Zutatenfamilie Alkoholische Getränke, Essig, Gemüse, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Schmoren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Rotwein und Rotweinessig bringen fruchtige Tiefe und eine ausgewogene Säure.
  • Äpfel und Johannisbeergelee geben dem Rotkohl eine milde Fruchtigkeit.
  • Das langsame Schmoren macht den Kohl weich und lässt die Gewürze einziehen.

Fein gehobelter Rotkohl, Apfel und Rotwein schmoren zugedeckt zu einem aromatischen Blaukraut mit angenehm süß-säuerlichem Geschmack. Nach 75 bis 90 Minuten ist das Kraut weich, soll aber noch seine Struktur behalten. Johannisbeergelee rundet es zum Schluss ab.

Weicher, aromatischer Rotkohl mit fruchtigen Apfelstücken, sanfter Süße, feiner Säure und warmen Gewürznoten.

Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen. Den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden und die Viertel fein hobeln oder schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

  2. Zwiebel und Rotkohl anschwitzen

    Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den Rotkohl portionsweise dazugeben und unter Rühren einige Minuten mitdünsten, bis er leicht zusammenfällt.

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und der Rotkohl leicht zusammengefallen.

  3. Würzen und Flüssigkeit zugeben

    Äpfel, Rotwein, Gemüsebrühe, Rotweinessig, Nelken, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Piment hinzufügen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen.

  4. Zugedeckt schmoren

    Das Blaukraut aufkochen. Dann den Topf zudecken und das Kraut bei niedriger Hitze 75 bis 90 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren. Falls es zu trocken wird, bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe ergänzen.

    90 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Kraut ist weich, behält aber noch seine Struktur und zerfällt nicht.

    • Während des Schmorens gelegentlich umrühren.
  5. Gelee einrühren und abschmecken

    Nelken, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt entfernen. Johannisbeergelee einrühren und das Blaukraut mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Rotweinessig abschmecken.

    Daran erkennst du es: Süße und Säure sind ausgewogen; das Kraut ist nach Wunsch gewürzt.

  6. Kurz ruhen lassen und servieren

    Das Blaukraut kurz ruhen lassen und heiß servieren. Es passt zu Braten, Knödeln, Wild oder Bratkartoffeln.

Servieren und kombinieren

  • Zu Braten oder Wild: Als süß-säuerliche Gemüsebeilage zu Braten oder Wild servieren.
  • Zu Knödeln oder Bratkartoffeln: Das Blaukraut passt auch zu Knödeln und Bratkartoffeln.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Butterschmalz ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie lange muss das Blaukraut schmoren?

Zugedeckt bei niedriger Hitze 75 bis 90 Minuten schmoren lassen. Es soll weich sein, aber nicht zerfallen.

Wozu passt bayerisches Blaukraut?

Es passt besonders gut zu Braten, Knödeln, Wild oder Bratkartoffeln.

Wie lässt sich der Geschmack zum Schluss ausbalancieren?

Nach dem Einrühren des Johannisbeergelees mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Rotweinessig abschmecken.

Aus unserer Küche

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